Astrid Lindgren Schule

Zirkus-Projektwoche an Astrid-Lindgren-Schule

Malsfeld. Die Anker sind fest in den Erdboden geschlagen: Das Zirkuszelt auf der Wiese neben der Astrid-Lindgren-Schule in Malsfeld steht. Die Schulkinder linsen vom Schulhof aufgeregt zum Zelt. Bei der Zirkus-Projektwoche werden sie zu Clowns, Indianern, Tigern, Trapezkünstlern und Bodenakrobaten. Zusammen mit echten Artisten schnuppern sie Zirkusluft und Anspannung. Denn in vier Tage muss die eigene Zirkusshow stehen.

Die Manege wird an diesem Morgen zum Übungslager für die jungen Artisten. Artistin Jaqueline Richter (33 Jahre) vom Zirkus Oskani führt die Gruppe Seiltanz an. Fünf Mädchen machen mit. Jelena Scholl (7 Jahre) balanciert zum allerersten Mal auf einem Seil. Jaqueline Richter hält ihr die Hand und gibt Tipps: „Die Beine durchstrecken, die Arme gerade und zuerst mit der Fußspitze auf dem Seil auftreten.“
Die Zweitklässlerin bekommt einen Reifen und soll ihn am Arm kreisen lassen. Kein Problem für Jelena, die sicher auf dem Seil steht. Jetzt geht es in die Hocke auf dem Seil. Mutig meistert Jelena auch diese Aufgabe. „Das macht so viel Spaß, aber es ist auch ein wenig schwierig“, sagte sie zurück auf dem Boden.

Manege frei: Nancy Sperlich gibt Kim Leona Deist Tipps und Anweisungen, wie man sich sicher am Trapez präsentiert.

Mitten in der Manage übt Zirkusprofi Raimon Richter mit der zehnköpfigen Akrobatikgruppe eine Pyramidenaufstellung. Nach einer halben Stunde wechseln die Gruppen in der Manege. Jetzt kommt Nancy Sperlich mit der Trapezgruppe. Zuerst erklärt sie die drei wichtigsten Regeln: „Kein Kaugummi beim Auftritt, immer zum Publikum lächeln, und immer gut festhalten.“ Die Gruppe hört zu, dann besteigt Kim Leona Deist (8 Jahre) das Trapez. Sie gibt Kim Anweisungen und die Achtjährige meistert es, als ob sie nie etwas anderes vorher gemacht hätte. Der nächste ist dran.

Auch Rektor Frank Eberlein ist begeistert von der Projektwoche, die für Vorschulkinder (Kindergarten Pusteblume und Kindergarten Schwalbennest) und Grundschulkinder angeboten wurde. „Jeder wird nach seiner Leistungsstärke gefördert und gefordert.“

Finanziell wurde das Zirkus-Projekt vom Förderverein SAMS unterstützt, so dass nur ein kleiner Kostenbeitrag von den Teilnehmern selbst getragen werden musste. • Vorstellungen: Freitag, 20. September, 17 Uhr und Samstag, 21. September, 11 Uhr

Kartenpreise für Erwachsene sieben Euro und Kinder fünf Euro.

• Kartenvorverkauf: An der Tageskasse des Zirkus; Schulstraße 21, Malsfeld

Quelle: HNA

Die Taufe der Lämmer

Erstklässler der Malsfelder Astrid-Lindgren-Schule tauften kleine Schafe

DAGOBERTSHAUSEN. Döner und Kebab – so hätten die Lämmer der Familie Oesterling aus Dagobertshausen gehießen, wenn es nach den Männern in der Familie gegangen wäre. Letztendlich setzten sich die Frauen aber mit den Namen Max, Moritz, Paul und Felix durch. Jedes Jahr im Frühling haben Oesterlings auf ihrem Hof kleine Lämmer.
Und jedes Jahr kommen die Erstklässler der Astrid-Lindgren-Schule aus Malsfeld zur Taufe der Tiere. So war es auch am vergangenen Dienstag. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Astrid Iber und Daniela Reitz wanderten die Grundschüler von Malsfeld nach Dagobertshausen. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde getauft.

Taufgäste: Christa Oesterling hält das frisch getaufte Lämmchen Max. Neben ihr stehen Clara Metz, 7 Jahre (links) und Mattis Mosebach, ebenfalls 7 Jahre (rechts) von der Astrid-Lindgren-Schule in Malsfeld. Foto: nrx

Taufe auf den Namen Max

Christa Oesterling holt eines der vier Lämmer von der Weide. Sie stellt sich mit dem Böckchen neben den Tauftisch. Aus einer Tonschale nimmt sie etwas Wasser und streicht dem Lämmchen über den Kopf. „Ich taufe dich auf den Namen Max“, sagt Christa Oesterling. Dann sind die Schüler dran. Ihre Begeisterung teilt Lamm Max nicht. Es beginnt zu blöcken. „Er will zu seiner Mutter“, erklärt Christa Oesterling den Kindern. Es sei ungewöhnlich, dass keines der Kinder Angst vor den Tieren habe, sagt Christa Oesterling. Sie kann das beurteilen – es hat sich herum gesprochen, dass Oesterlings jedes Jahr Lämmer haben. Deshalb kommen im Frühling viele Gruppen mit Kindern zu Besuch.
Zum Abschied gibt es für jeden ein Eis, dann wandert die Gruppe nach Malsfeld zurück. Christa Oesterling trägt das Lämmchen wieder zu seiner Mutter auf die Weide. Dort wird es den Sommer verbringen bis die vier Lämmer im Oktober geschlachtet werden.

Quelle. HNA

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
Prev Next

Gartenhaus reduziert Stromkosten umweltfreundlich

Gartenhaus reduziert Stromkosten umweltfreundlich

Gartenhaus reduziert Stromkosten und entlastet die Umwelt Die installierte Photovoltaikanlage auf dem Gartenhaus mit 5...

„Gefahr für Energiewende“

„Gefahr für Energiewende“

„Gefahr für Energiewende“ Die Südlink-Trasse ist überflüssig, sagen Felsberger Bürgerinitiative und Bürgermeister FELSBERG. Wer ja zur Energiewende...

Vorhandenes Gasnetz macht SuedLink Trasse überflüs…

Vorhandenes Gasnetz macht SuedLink Trasse überflüssig

Vorhandenes Gasnetz macht SuedLink Trasse überflüssig Die geplanten Stromtrassen stoßen auf berechtigte Ablehnung bei den Bürgern...

Windkraftgegner ohne Alternativen

Windkraftgegner ohne Alternativen

Windkraftgegner die keine Alternativen zu einer umweltverträglichen Energieversorgung bieten aber auf Zerstörung der Landschaften durch...

Zweckverband befasst sich mit Windkraft

Zweckverband befasst sich mit Windkraft

Zweckverband befasst sich mit Windkraft am Wildsberg Malsfeld. Ab dem 15. März wird das Regierungspräsidium Kassel...

Der unseriöse „Energie-Soli“ von Herr Altmaier!

Der unseriöse „Energie-Soli“ von Herr Altmaier!

Der unseriöse „Energie-Soli“ von Herrn Altmaier! Nach Planung von Hr. Altmaier soll ein „Energie-Soli“ von 1,5...

Wetter Gemeinde Malsfeld

Aktuell sind 42 Gäste und keine Mitglieder online