Kindergarten

Gemeinde Malsfeld: Neue Betreuungszeiten in Kitas und Schule

Malsfeld. Ab sofort können Kinder in der Gemeinde Malsfeld noch länger gemeinsam toben.
Denn mit dem neuen Kindergartenjahr gibt es auch neue Betreuungszeiten in den gemeindlichen Kindertagesstätten „Pusteblume“ in Malsfeld und „Schwalbennest“ in Sipperhausen. Mit Beginn des neuen Schuljahres wird die Betreuung an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Malsfeld ebenfalls verlängert.

Betreuung über die ganzen Sommerferien: Im Kindergarten „Schwalbennest“ in Sipperhausen werden drei der sechs Wochen abgedeckt. Seit dem 1. August sogar von 7 bis 17 Uhr und damit eine Stunde länger. Foto:  Bülau

Die selben Zeiten gelten für die Grundschule. Auch hier wurde das Betreuungsangebot um insgesamt eine Stunde verlängert. Gefördert wird vom Land Hessen nur die Betreuung von Dienstag bis Donnerstag, 7.30 bis 14.30 Uhr, ohne Ferienbetreuung. Durch das freiwillige Zusatzangebot der Gemeinde und die Betreuung unter kommunaler Trägerschaft ist auch hier ein Ganztagsangebot vorhanden. So entsteht für jedes Malsfelder Kind ab dem ersten Lebensjahr bis zur vierten Klasse eine mögliche zehnstündige Versorgung mit Hausaufgaben- und Ferienbetreuung sowie Mittagessen.

Die Preise

Der Elternbeitrag wird zunächst um 5 Euro je halbe Stunde erhöht. Entstehende Sachkosten außerhalb der Unterrichtszeiten in der Grundschule werden durch den Schulförderverein getragen.

Daraus ergeben sich folgende Betreuungsgebühren:

• bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr: 7 bis 12.30 Uhr: 173 Euro für das erste Kind, 135 Euro für das zweite und 105 Euro für jedes weitere; bis 14.30 Uhr: 197, 155 und 125 Euro; bis 16.30 Uhr: 221,175 und 150 Euro; bis 17 Uhr: 226,180 und 150 Euro.

• vom vollendeten zweiten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr: 7 bis 12.30 Uhr: 125, 95 und 65 Euro; bis 14.30 Uhr: 149, 120 und 90 Euro; bis 16.30 Uhr: 173, 139 und 109 Euro; bis 17 Uhr: 178, 144 und 114 Euro.

• vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schulantritt: 7 bis 12.30 Uhr: 93, 59 und 35 Euro; bis 14.30 Uhr: 117, 71 und 46 Euro; bis 16.30 Uhr: 143, 76 und 57 Euro; bis 17 Uhr: 148, 81 und 62 Euro.

• ab Schulantritt: dienstags bis donnerstags außerhalb der Schulferien von 7.30 bis 14.30 Uhr gebührenfrei; montags bis freitags 7.30 bis 14.30 Uhr: 70 Euro; bis 16.30: 100 Euro; bis 17 Uhr: 110 Euro; 7 bis 14.30: 80 Euro; bis 16.30 Uhr: 110 Euro; bis 17 Uhr: 120 Euro.

Auch für die Ferien ist gesorgt

Das Besondere am Betreuungsangebot in den Malsfelder Kindertagesstätten sei, dass Eltern sich die Zeiten individuell zusammenstellen können, sagt Melanie Dörr, stellvertretende Leiterin der Kita „Schwalbennest“ in Sipperhausen. „Es ist nicht so, dass man sich eine Zeitspanne für jeweils einen Monat oder ein Jahr aussuchen muss. Theoretisch kann man jeden Tag einzeln entscheiden.“

Und auch die kompletten Sommerferien ist es möglich, sein Kind in einer der Malsfelder Kitas unterzubringen. „Die ersten drei Wochen übernehmen wir die Betreuung von Montag bis Freitag hier in Sipperhausen. Die letzten drei Wochen findet die Betreuung dann in der Malsfelder Kita „Pusteblume“ statt“, erklärt Dörr. In der Astrid-Lindgren- Grundschule in Malsfeld ist die Betreuung der Schulkinder in drei Wochen während der Sommerferien möglich. In Sipperhausen kümmern sich momentan acht Erzieherinnen um etwa 40 Kinder. „Durch das individuelle Angebot ist es schwierig für uns, den Tag zu planen. Eltern können theoretisch jeden Tag sagen, dass ihr Kind heute doch statt bis 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr bleibt“, sagt die stellvertretende Leiterin.

Dafür ist ein strenger Zeitplan notwendig: „Die Kinder haben als feste Termine eine Mittagspause von 1 Uhr bis 2 Uhr. Mittagessen gibt es für die Kleinen ab halb zwölf und für die Großen ab halb eins“, berichtet Melanie Dörr. Das Essen bekommt der Kindergarten vom Goldenen Löwen in Beiseförth.
Die Kinder würden in den Ferien am liebsten im Bachlauf auf dem neugestalteten Außengelände plantschen: „Wenn das Wetter gut ist, haben alle ihre Badehosen dabei“, sagt Melanie Dörr.

Quelle: HNA

 

 

 

Kindergarten Sipperhausen ist fertig

Sipperhausen. Man muss sich nicht lange durchfragen, wenn man den Kindergarten in Sipperhausen sucht: Es ist das bunteste Gebäude im Dorf und deshalb leicht zu finden.

Die knalligen Farben signalisieren schon von Weitem, dass das in allen Regenbogenfarben gestrichene Haus ein Ort ist, an dem sich Kinder wohlfühlen sollen und können. Die Gemeinde Malsfeld hat den Kindergarten Schwalbennest in den vergangenen zwei Jahren umbauen lassen das Ergebnis kann man am Sonntag beim Tag der offenen Tür ab 14 Uhr besichtigen. Die Einrichtung decke die Betreuung des Nachwuchses aus dem kompletten Hochland ab, sagt Bürgermeister Herbert Vaupel. Kinder aus Mosheim, Dagobertshausen, Ostheim, Sipperhausen und auch Gastkinder aus dem Homberger Stadtteil Dickershausen besuchen den Kindergarten, der seit dem Umbau in zwei Gruppen und einer Krippengruppe Platz für 70 Kinder bietet. Zwei Jahre dauerten die Arbeiten.

Kindergarten Sipperhausen ist fertig

In dieser Zeit wurde ein Anbau errichtet und ein naturnahes und kindgerechtes Außengelände gestaltet. Für Kinder und Erzieherinnen war das nicht immer leicht, schließlich hämmerten und sägten die Handwerker bei laufendem Betrieb.

Doch die Mühe habe sich gelohnt, sagt Kindergartenleiterin Jutta Salzmann: "Jetzt haben wir endlich das, was wir vorher nicht hatten genügend Platz." Der Anbau entspanne die Raumsituation für die 60 Kinder, die neun Mitarbeiterinnen und die drei Integrationskräfte immens. "Früher mussten wir stark improvisieren, das ist nun vorbei."
Die ehemalige Schule wurde um knapp 300 Quadratmeter erweitert. Damit offeriere die Gemeinde auch den Eltern der unter dreijährigen Kinder ein richtig gutes Betreuungsangebot, sagte Vaupel.

Ganz billig war das nicht: 625 000 Euro kostete der Umbau, Land und Bund gaben 105 000 Euro, weitere 150 000 Euro flossen aus dem Eler-Programm. Damit bleiben für die Gemeinde 360 000 Euro. Viel Geld. Aber auch, wenn der demografische Wandel in aller Munde sei, stelle der Neubau eine sinnvolle Investition dar, sagt Vaupel. Noch immer kämen in Malsfeld zwischen 30 und 35 Kinder zur Welt, sie alle würden in den Einrichtungen der Gemeinde betreut. "Eine Punktlandung kriegt man bei der Geburtenplanung ja nie hin", scherzte Jutta Salzmann. Eine Punktlandung aber sind die Bauarbeiten, sie sind bis Sonntag abgeschlossen . Denn dann strömen hoffentlich die Besucher.
Quelle: HNA

Bald ist Platz für alle

Gemeinde Malsfeld strebt 100-prozentiges Angebot für Kinder ab einem Jahr an

MALSFELD. Bei 30 bis 35 Neugeborenen pro Jahr in Malsfeld kann die Fuldagemeinde bald für alle Kinder ab dem ersten Geburtstag und der Einschulung einen Betreuungsplatz anbieten. Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres stehen in den Einrichtungen in Malsfeld und Sipperhausen bis zu 190 Plätze zur Verfügung statt bisher maximal 145. Um das zu erreichen, muss die Gemeinde aber bauen: In der Kerngemeinde soll an die „Pusteblume“ noch ein Raum für eine altersübergreifende Gruppe (ein bis sechs Jahre) angebaut werden.

In Sipperhausen, wo derzeit auch sieben Kinder aus Homberg-Dickershausen betreut werden, ist ein größerer Bau mit drei Räumen – Krippe, Kiga-Gruppe, Bewegungsraum – geplant. Der separate Neubau in leicht runder Form wird mit dem jetzigen Gebäude verbunden.

Die Jüngsten in der Pusteblume: Im Malsfelder Kindergarten werden derzeit 20 Kinder unter drei Jahren in zwei Gruppen betreut, außerdem 13 in einer altersübergreifenden Gruppe. Im Bild von links die Erzieherinnen Daniela Paul und Wiebke Ziegler sowie Praktikantin Juliane Mell mit einem Teil der Krippenkinder. Foto: Müller-Neumann

Integrationskinder

Das Maximum von 190 Plätzen in beiden Einrichtungen ab Sommer dieses Jahres kann aber nur ausgeschöpft werden, wenn keine Integrationskinder betreut werden. Da es in Malsfeld derzeit zwei so genannte I-Kinder gibt, reduziert sich die Zahl der momentan zu vergebenden Plätze von 105 auf 95. Bürgermeister Herbert Vaupel: „Die 95 Plätze sind derzeit belegt.“
Für das Kindergartenjahr 2012/2013 ist ein Kind angemeldet. Die neue Zahl der Plätze, 120, sinkt dann auf rechnerisch 115.
In Sipperhausen sind es drei I-Kinder für 2012/2013, damit reduziert sich die Maximalzahl von 85 auf 70 Plätze.

Betreuung kostet viel Geld

Nur ein Drittel der Kindergarten-Gesamtkosten wird durch Einnahmen gedeckt

In diesem Jahr wird die Gemeinde Malsfeld für die Betreuung der Kinder zwischen einem und sechs Jahren 954 000 Euro ausgeben. 340 500 Euro erhält sie an Einnahmen, überwiegend Zuschüsse von Land und Landkreis und in geringem Umfang durch die Gebühren, die Eltern für die Betreuung zahlen müssen. Das sind im Durchschnitt knapp zwölf Prozent der Gesamtkosten, rechnet Bürgermeister Herbert Vaupel vor.

Flacher Anbau als Kreissegment: So sieht die Planung für den Sipperhäuser Kindergarten aus.

Diese zwölf Prozent an Elternbeiträgen sind aber eine rein theoretische Größe. Denn vergleicht man 2011 mit 2012, so ist die Gesamtsumme der Elternbeiträge von 143 766 Euro auf 111 500 Euro gesunken. Auch die Zuweisung vom Land hat sich erheblich reduziert: von 133 200 Euro auf 82 000 Euro. Und beim Geld fürs Essen sinken die Einnahmen von knapp 30 000 Euro auf 17 000 Euro. Einzig beim Zuschuss des Landkreises für Integrationskinder gibt es ein Plus: Waren es 67 700 Euro im Jahr 2011, so rechnet Malsfeld nun mit 120 000 Euro. Seit zwei Jahren muss auch Malsfeld mit einem Haushaltsdefizit zurechtkommen. Das beträgt aktuell 850 000 Euro. Rein rechnerisch macht das Defizit durch die Kinderbetreuung über 70 Prozent des Haushaltslochs aus. Die Gebühren für die Eltern erhöhen? „Nein“, sagt Vaupel. Sowohl für das Kindergarten jahr 2011/2012 als auch für das nächste habe das Parlament entschieden, die Eltern nicht zusätzlich zu belasten.
Neben den laufenden Kosten für Betrieb und die 25 Angestellten schlagen auch die für die Neubauten in Malsfeld (141 000 Euro) und Sipperhausen (450 000 Euro) zu Buche.(bmn)

 

 

 

Ist-Zustand: Die einstige Sipperhäuser Schule ist seit vielen Jahren der Kindergarten Schwalbennest. Im rückwärtigen Trakt ist die Feuerwehr untergebracht.

Wenn Eltern so viel an Betreuungsgebühr zahlen müssten, dass die Gemeinde Malsfeld nicht drauflegt, wären es monatlich etwa 370 Euro zusätzlich zum normalen Betrag. (bmn)

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: HNA

Ganz viel Platz für die Kleinsten

Kinderkrippe in Malsfeld bezieht modernen und altersgerechten Anbau.

Malsfeld ist seit letzter Woche beim Angebot von Betreuungsplätzen für Kleinkinder von ein bis drei Jahren ein ganzes Stück weiter. Mit der Einweihung des Anbaus an den Kindergarten „Pusteblume“ kann die Gemeinde  jetzt zwölf Krippenplätze anbieten.

Altersgerechte Spielgeräte

Der Vorteil des Neubaus ist, dass die neuen Räumlichkeiten speziell für die Altersgruppe geplant werden konnten, erklärt die Leiterin Jutta Salzmann. Das Ergebnis: Besonders viel Bewegungsraum, altersgerechte Spielgeräte, Mini-Möbel und große Fenster, die bis auf den Boden reichen, damit auch die Steppkes mal einen Blick nach draußen riskieren können. Der Anbau ist im Grunde ein Vorgriff auf das Jahr 2013. Dann nämlich sind alle Kommunen gesetzlich verpflichtet ausreichend Krippenplätze anzubieten.

„In der Praxis wollen wir im ganzen Kreis eine Quote von 35 Prozent erreichen“, so Vize-Landrat Winfried Becker. Damit sei, so zumindest die Vorgabe aus Berlin, die tatsächliche Nachfrage gedeckt. Das Ziel bis zum Sommer 2010 ist eine Abdeckung von 26 Prozent. „Malsfeld hat jetzt eine Quote von 32 Prozent erreicht und somit seine Hausaufgaben vorzeitig gemacht“, betont Becker.

Geld vom Bund

Im Gegenzug gab es Bundeszuschüsse, so dass die Gemeinde nur 30.000 Euro der Gesamtkosten von 210.000 Euro für den Neubau schultern musste.  Nicht mitgerechnet sind allerdings die Personalkosten. Wohl auch deshalb betont Bürgermeister Herbert Vaupel: „Uns erwartet bis 2013 noch eine Herkulesaufgabe.“

Für die Zukunft erwartet Kiga-Leiterin Salzmann noch mehr Interessenten. „Wenn sich erste inmal herumspricht, dass die Kleinen hier gut aufgehoben sind“, so sagt sie, „werden andere Nachziehen“.

Quelle: Heimatnachrichten

Weltkindertag im Wald

Malsfeld. Anlässlich des Weltkindertages organisierten die beiden Kitas  "Pusteblume" aus Malsfeld und "Schwalbnennest" aus Sipperhausen einen Tag im Wald. Die Idee wurde bereits vor den Sommerferien auf einer Teamsitzung geboren und nun umgesetzt. So zogen wir am Montagmorgen bei herrlichstem Spätsommerwetter 81 Kindern in den  Waldkindergarten "Fuchsbau".

Im Wald angekommen begrüßten die Waldfeen die Kinder und anschließend wurde gemeinsam gefrühstückt.Dann ging es richtig los: So wurde ein Riesenmandala  aus gesammelten Naturmaterialien auf die Wiese gelegt, an einem Gipsstein gemeißelt  die Wolle von den eigenen Schafen gewaschen und Naturfarben hergestellt. Ganz mutige Kinder kletterten an einer selbst gebauten Seilbrück über dem Bach zum Ausruhen gab’s Geschichten im Tipi.

Quelle: Heimatnachrichten

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