Kindergarten

Parcours für Bobbycars

Malsfeld. Die Sporthalle in Ostheim wurde am Mittwochmorgen zum Bobbycar-Prüfungsgelände: 23 Kinder vom Sipperhäuser Kindergarten Schwalbennest legten einen Führerschein ab. Vorausgegangen war ein Trainingsprogramm.

Sipperhäuser Kindergarten bot eine Führerschein-Prüfung für junge Fahrer an

 


Aufwärmübungen beim Slalomfahren: von links Sophia Braun, Lotta Nöding und im Hintergrund von links Kevin Nipkow, Marcel Hinterthür und Janne-Lauri Ellenberger. Foto: Grenzebach

Die Idee, einen Bobbycar-Führerschein anzubieten, hatten die Erzieherinnen Alexandra Wessel und Nicole Meichsner gehabt. „Uns fiel auf, dass wir recht viele Bobbycars im Kindergarten hatten und dachten, dass wir daraus etwas kreatives und sinnvolles machen könnten“, so Erzieherin Alexandra Wessel. Ein Motiv dabei für die Erzieherin: „Wir wollten die Koordinationsfähigkeit, die Ausdauer und die Motorik der Kinder fördern und natürlich die Kinder für den Straßenverkehr sensibilisieren.“

Für die Testfahrten bastelten die Erzieherinnen Verkehrsschilder. Auf einem zeigte eine Schnecke Schritt-Tempo an.

In der Sporthalle wurde ein Parcours aufgebaut, mit Klebeband die Prüfstrecke abgeklebt, Verkehrsschilder aufgestellt, Zebrastreifen angelegt sowie ein Tunnel gebaut. Bei Aufwärmübungen fuhren alle um Stangen herum. In einer Theoriestunde wurden Ampelfunktionen erläutert.

Fünf Prüfungsgebiete

„Bei Rot müssen wir stehen bleiben“, ruft ein Mädchen zum Start. Einige Kinder waren ganz aufgeregt. Jedes Kind musste sich in fünf Prüfungsgebieten beweisen: Drehen, Bremsen, Rückwärtsfahren, Verhalten im Straßenverkehr und Fahren bei Nacht mit Sonnenbrillen. Die sechsjährige Elisabeth Klapp aus Sipperhausen und der fünfjährige Nico Ploch aus Mosheim waren die ersten, die den Bobbycarführerschein bestanden hatten und ihn stolz präsentierten.

Nico gefiel besonders gut, mit dem Bobbycar schnell zu fahren. „Schwierig ist es, auf die Ampel zu achten“, fügt er hinzu.

Elisabeth Klapp fand das Rückwärtsfahren schwierig, „aber die Nachtfahrt mit der Sonnenbrille hat mir Spaß gemacht“, sagt sie.

Zum Schluss erhielt jedes Kind einen Bobbycar-Führerschein mit Foto.

von Christina Grenzebach

 

Quelle: HNA

Das Krokodil hatte Zahnweh

Malsfeld. Im Kindergarten Pusteblume in Malsfeld wird den Kindern oft vorgelesen. Doch dass andere Kinder die Vorleserolle übernehmen, das ist recht neu. Am Mittwochvormittag besuchten acht Schüler der Astrid-Lindgren-Schule, der Grundschule in Malsfeld den Kindergarten, um dort vorzulesen.

Sie machten ihre Sache gut: Maurice Bach (Mitte) und Alexandra Streich (rechts) lasen Kindergartenkindern aus dem Buch „Das unfreundliche Krokodil“ vor. Foto:  Riemenschneider

Die Idee hatte Referendarin Kristin Neunes. „Es ist erwiesen, dass es für die geistige Entwicklung von Kindern wichtig ist, dass ihnen vorgelesen wird. Das genaue Zuhören fördert zum Beispiel die Konzentrationsfähigkeit“, erklärt sie. Aber auch die Schüler haben etwas davon, denn sie üben gezielt das betonte Vorlesen vor Publikum. Jeder profitiert also von diesen Vorlesevormittagen, die zweimal im Jahr stattfinden sollen.

Alexandra Streich und Maurice Bach aus der Klasse 3b lasen den Zwei- bis Dreijährigen aus dem Buch „Das sehr unfreundliche Krokodil“ vor. Dabei machten sie ihre Sache sehr gut, sie lasen laut und gut verständlich, zeigten den Kindern die Bilder und erklärten diese dann auch. Dass sich dabei vor lauter Spannung nicht alle Kindergartenkinder auf ihren kleinen Stühlen halten konnten und immer mal wieder eines nach vorn gestürmt kam, konnte die konzentrierten Leser nicht verunsichern. Als sich am Ende herausstellte, dass das Krokodil gar nicht so sehr unfreundlich ist, sondern nur schlimme Zahnschmerzen hatte, waren die Kinder sichtlich erleichtert und die Vorleser froh, dass alles so gut geklappt hat.

„Es hat großen Spaß gemacht, auch wenn ich ein bisschen aufgeregt war. Ich fand es toll, dass die Kinder so gut zugehört haben“, berichtet die junge Leserin Alexandra Streich zufrieden. Zum Abschluss verteilten die beiden ihrem jungen Publikum noch Ausmalbilder vom Krokodil.

Der erste Vorlesevormittag hatte bereits im Oktober stattgefunden und auch künftig soll es immer einen im Herbst und einen im Frühjahr geben.

Die Kinder der dritten und vierten Klassen bekommen Bücher zugeteilt, die jeweils auf das Alter der Kindergartenkinder abgestimmt sind. Zwei Wochen lang üben sie dann ihre Vorlesepassagen, bevor sie in den Kindergarten gehen. (zgr)

Quelle HNA


Schulkinderwoche Gemeinde Malsfeld

So wie in den letzten Jahren wurde auch dieses Jahr eine Schulkinderwoche für die zukünftigen Schulkinder im Waldkindergarten Malsfeld durchgeführt.

Die Schulkinderwoche beginnt am Montag mit einen Wandertag  nach Dagobertshausen zur Baumschule von Herrn Stegemann. In der Baumschule kann sich jedes Kind  einen Patenbaum aussuchen. Die Patenbäume werden mit dem Namen der Kinder beschriftet und von den Kindern mit Hilfe von Herrn Stegemann eingepflanzt.

Herr Stegemann bereitet die einzelnen Standorte vor und man muss schon sagen, zelebriert die Einpflanzung der Bäume, jede Baumsorte hat seinen bestimmten Platz auf der Wiese.

 
 
 
 
 

Volles Haus in der Kinderkrippe

Tag der offenen Tür in der Malsfelder Tagesstätte Pusteblume lockte Familien an

Malsfeld. Bei strahlendem Sonnenschein öffnete am Wochenende der Kindergarten Pusteblume in Malsfeld für alle neugierigen Besucher seine Türen. Neben Mal- und Bastelecken gab es spannende Aktivitäten.

 

So sieht ein Morgenkreis aus: Die Kleinkindgruppe stellte sich mit den Eltern den Besuchern vor. Foto: Riemenschneider

Besonderer Beliebtheit erfreuten sich Murmelbilder. Hierbei betropfen die Kinder ein Blatt Papier mit Farbe und ließen dann Murmeln durch die Farbe rollen, so dass schöne bunte Muster entstanden.

Den Hörsinn schulen

An anderer Stelle schulten die Kinder mit Begeisterung ihren Hör- und Tastsinn: Verschiedene Materialien wurden mit verbundenen Augen durch Befühlen erkannt. Oder sie wurden in kleine Fotodosen gefüllt und durch Schütteln am Geräusch erkannt. Und obwohl es nicht einfach ist, Nudeln und Erbsen am Geräusch zu unterscheiden, zeigten einige Kinder sich hier als wahre Hörprofis. Vom spannenden Spiel ausruhen konnten sich die Kinder und natürlich auch die Erwachsenen auf den unter den blühenden Apfelbäumen aufgestellten Bänken. Selbstgebackenen Kuchen gab es auch noch dazu.

Anlass für den Tag der offnen Tür war die neue Krippengruppe „Die kleine Raupe Nimmersatt“. Hier werden zwölf Kinder unter drei Jahren betreut. Für diese Gruppe hatte der Kindergarten einen neuen Anbau bekommen, in dem sich neben einem großen Spiel- auch ein Wickelraum befindet.

„Viele Leute können sich einfach nicht vorstellen, wie das funktioniert mit Einjährigen im Kindergarten“, erzählt Kindergartenleiterin Jutta Salzmann. Am Wochenende aber konnte sich jeder ein Bild machen. Fotos zeigten den fröhlichen Kindergartenalltag. Als Glanzpunkt führte die Krippengruppe den Besuchern ihren Morgenkreis vor. (zgr)

Quelle HNA

Am Stellbach nahm die Gemeinde Malsfeld einen Lehmofen in Betrieb

Waldkinder im Backfieber

Malsfeld. Am Malsfelder Stellbach ist mächtig was los: Zwischen Tipi, Bauwagen und Feuerstelle toben dort Waldkinder aus den Malsfelder Kindergärten Pusteblume und Schwalbennest. Seit ein paar Tagen können sich die Kinder auch fürs Frühstück Brötchen backen.

Feuertaufe: Ofenbauer Uwe Jungermann testete die ersten Brötchen aus dem neuen Lehmofen.

Möglich macht`s ein Lehmofen, den Uwe Jungermann setzte. Gut 200 Arbeitsstunden und viel Kreativität wandte der gelernte Maurer dafür auf. Viele Materialen holte sich der Bauhofmitarbeiter dabei aus Altbeständen, in einer Bäckerei fand er etwa einen ausgemusterten Rührbottich. Örtlich Sponosren steuerten zudem 3400 Euro bei. Herausgekommen ist ein echtes Unikat, schwärmt Waldkindergartenleiterin Solveig Rohleder.

Seit fünf Jahren gibt es den Waldkindergarten am Stellbach als Angebot der Kindergärten in Malsfeld und Sipperhausen. Wochenweise wählen sich interessierte Kinder in das Angebot ein. Der Ofen ist ein weiterer Bestandteil in Sachen gesunde Ernährung, auf die der Waldkindergarten mit eigenen Gemüsebeeten schon lange setzt. Seit dieser Woche gibt es nun auch frische Vollkornbrötchen. Zur Einweihung des Ofens gab es außerdem Vollkorn-Pizza-Teile. Und Kai Schormann vom Melsunger Tegut tischte den Waldkindern außerdem Bananen, Käse, Joghurt, Honig und Müsli auf.

Einmal pro Woche soll der Ofen künftig mit Holz befeuert werden, kündigte Kindergartenleiterin Jutta Salzmann an. Aus selbst geformten Teig sollen Brötchen, Kuchen und andere Leckereien entstehen. Zum gesunden Frühstück sind dann auch die Verwandten der Kinder willkommen. Salbei aus eigenem Garten Die Gemeinde unterstützt den Waldkindergarten finanziell und mit Bordmitteln.

So pflanzte Gärtner Joachim Stegemann vom Bauhof diese Woche Beeren, Salbei, Erbsen, Karotten und Radieschen in den Gemüsegarten. Der Waldkindergarten wird "toll angenommen", lobte Bürgermeister Herbert Vaupel das Angebot. (lgr)

Quelle HNA

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