Feuerwehr Malsfeld

Mehr Mitglieder bei der Feuerwehr

Versammlung der Brandschützer in Malsfeld

MALSFELD. Um Wahlen, Ehrungen und Beförderungen ging es bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr
Malsfeld. Man habe in den vergangenen Jahren über 130 neue Mitglieder gewonnen, sagte Vorsitzender
Mario Hedderich.

Übernehmen Verantwortung in der Wehr: von links Jörg Hofmann, Herbert Vaupel, Klaus Harbusch, Heiner Schäfer, Stefan Nagel, Mario Hedderich, Heiko Steinbacher, Sven Hedderich, Maximilian Egerer, Frank Jacob, Oliver Garde und Uwe Deist . Foto: privat

Mit über 250 Mitgliedern stehe der Einsatzabteilung ein starker Förderverein zur Seite.
Durch das neue Feuerwehrhaus solle die Attraktivität noch gesteigert werden. Der Vorstand wolle außerdem mit
der Wehrführung neue Konzepte zur Mitgliedergewinnung erarbeiten. Wehrführer Uwe Deist berichtete
von den im vergangenen Jahr geleisteten Einsätzen und Übungsdiensten. Nach dem Einzug am Jahresende in
das neue Feuerwehrhaus und der endgültigen Zusammenlegung der Einsatzabteilungen

Beiseförth und Malsfeld stehen jetzt über 50 Aktive bereit. Vizejugendwart Jan Rudolph berichtete über das arbeitsreiche Jahr der Jugendfeuerwehr, der zurzeit 14 Jugendliche angehören. Sie besuchten unter anderem Zeltlager, unternahmen einen 24-Stunden-Dienst und halfen bei der Dorfverschönerung. So kamen über 2000 Stunden Jugendarbeit zusammen, die vom Erringen der Leistungsspange in Reinhardshagen gekrönt war. Die Bambini-Gruppe mit Leiterin Monika Schulz wuchs von drei auf 14 Kinder.

Geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein:
Renate Ruhl, Jürgen Ruhl, Mark Vogt, Mario Vogt, Regina Dittmar. Über seine Beförderung zum Oberfeuerwehrmann freute sich Maximilian Egerer.

Hintergrund

Hedderich bleibt Vorsitzender der Wehr
Aus Wahlen ging bei der Jahreshauptversammlung der Malsfelder Wehr Mario Hedderich als Vorsitzender hervor. Sein Stellvertreter heißt Stefan Nagel. Die weiteren Ämter: Kassenwart: Klaus Harbusch; Stellvertreter Heiko Steinbacher. Schriftführer: Maximilian Egerer; Stellvertreter: Joachim Egerer. Seniorenbeauftragter: Friedel Paul.
Beisitzer: Sven Hedderich, Heiner Schäfer und Daniela Stegemann. Wehrführer: Jörg Hofmann; Stellvertreter: Uwe Deist. Jugendwart: Cordula Horchler; Stellvertreter Jan Rudolph. Bambini: Monika Schulz; Stellvertreter Dana Krippendorf. Gerätewart: Alexander Feix; Stellvertreter Sascha Potzkai. Atemschutzgerätewart: Marco Scholl.

Quelle: HNA

Die Retter von nebenan

Tag der Feuerwehr in Malsfeld – Zuschauer applaudierten zu Einsatzübungen

MALSFELD. Beim Malsfelder Feuerwehrtag herrschte am Sonntag auf dem Rathausplatz gute Stimmung. Dort stellten die Brandschützer und eine Rettungshundestaffel bei bestem Wetter ihre Arbeit vor. Außerdem gab es Musik, Essen und Getränke. „Wir möchten der Öffentlichkeit einen Einblick in unsere Arbeit und unsere Aufgaben geben“, sagte Feuerwehrvorsitzender Mario Hedderich. Außerdem wollten die Brandschützer aktive Mitglieder gewinnen. Dazu waren sie an etlichen Informationsständen präsent.
Aufmerksamkeit zogen die Übungen auf sich. Dazu gehörte ein vermeintlicher Wohnungsbrand mit einer verletzten Person. Sie wurde mit einer vierteiligen Steckleiter gerettet. Beim Löschen des vorgetäuschten Brandes zeigten die Feuerwehrleute aus Malsfeld und Beiseförth den Einsatz von Atemschutzgeräten, Hitzeschutzanzügen und einer
Wärmebildkamera.

Wasser marsch, hieß es für die Jugendfeuerwehr bei einer Einsatzübung: von links Max Schewitz und
Sven Hedderich.
Fotos: Grenzebach

Hundestaffel

Applaus ernteten die Rettungshunde des Roten Kreuzes in der Staffel Rotenburg. Die neun Hunde mit ihren Führern zeigten auf einem Parcours viel Geschick. Die Hunde werden beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen eingesetzt, erklärte Vizestaffelleiter Dirk Krapf. Auch die Jugendfeuerwehr war dabei. Sie bewältigte vor Publikum tadellos einen Löschangriff mit drei Rohren.

Personenrettung: mit der vierteiligen Steckleiter. Sorgten für Wasser: von links Torsten Ellenberger und Sven Hedderich.

Quelle: HNA

Parlament will Wohnpark auf Rittergut-Gelände bauen

Malsfeld. Die Malsfelder Gemeindevertretung hat weitreichende Entscheidungen zur Entwicklung des alten Rittergutes im Ortskern verabschiedet.

Dabei will die Gemeinde auf eine zinsfreie Investitionssumme in Höhe von einer Million Euro zugreifen. Das Geld steht im Zentrum eines Vertragsentwurfs, dem das Parlament am Donnerstagabend zustimmte. Partner sind laut Vertrag eine Malsfelder Projektgesellschaft und die Gemeinde.

Malsfelder Rittergut-Gelände: In einem ersten Bauabschnitt sollen dort bis zu neun Wohnungen und ein Park entstehen. © Grenzebach


Nach dem Text stellt die Gesellschaft eine Million Euro zinsfrei für den ersten Bauabschnitt zur Verfügung: Dabei handelt es sich um einen Wohnpark Rittergut mit bis zu neun Wohnungen, einer Pflegestation, eventuell einem Ärztehaus und einem öffentlich zugänglichen Park. Voraussetzung für alles ist der Ankauf von zwei bis drei der geplanten seniorengerechten Wohnungen durch Dritte.

Für den ersten Bauabschnitt an der Brauereistraße muss die Gemeinde eine Teilfläche von 1060 Quadratmetern zu je 50 Euro an die Projektgesellschaft verkaufen. Außerdem investiert sie nach dem Parlamentsbeschluss mit Hilfe von Zuschüssen 250.000 Euro in einen Gebäudeteil, der als Bücherei genutzt werden kann.

Abriss Feuerwehrhaus

Das Beschlusspaket der Gemeindevertretung betrifft auch Straßen und bestehende Gebäude. Mit Hilfe von Zuschüssen sollen die Brauerei- und die Kirchstraße für 585.000 Euro saniert werden. Schließlich soll im Ortskern neues Bauland entstehen. Dafür sollen laut Beschluss im Bereich der Elfershäuser Straße langfristig das ehemalige Verwaltungsgebäude samt Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus abgerissen werden.

Strittige Themen

Mehrere Redner aus der SPD-Fraktion warben für die Beschlüsse. Der Wohnpark sichere älteren Malsfeldern ein selbstbestimmtes Leben, erklärte Helmut Riemenschneider. Das Abrissprogramm treffe marode Bauten. Marion Karmann würdigte auch aus Sicht des Zweckverbandes Mittleres Fuldatal die in Aussicht genommenen Förderprogramme wie Stadtumbau Hessen. Die seien attraktiv und beliebt. Schließlich versicherte Erdmute Schirmer für den Malsfelder Ortsbeirat, dieser stehe hinter dem Projekt.

"Ich habe immer auf einen privaten Investor gedrängt", sagte Lothar Kothe (GL). Ein solcher stelle nun eine Million Euro bereit. Die Sanierung der Straßen solle teilweise aufgrund zu erwartender Baustellenschäden später erfolgen. "Das Projekt ist okay", sagte Jochen Ackermann (CDU) und fragte anschließend: Ist es seriös gerechnet? In der Sache solle über ein Projekt entschieden werden, dessen Kosten nicht in allen Teilen bekannt seien. Zugleich habe das Parlament vor Monaten zwecks Haushaltskonsolidierung die Steuern erhöht. Ackermann: "Dem können wir so nicht zustimmen." Ralf-Urs Giesen (FDP) wertete Teile des Projekts als zu umfangreich. Die Planung enthalte etliche Circa-Preise. Auch sei die Umgestaltung der Straße noch nicht notwendig. Die finanzielle Belastung könne man dem Haushalt ersparen.

Quelle: HNA

 

Zum Glück nur eine Übung

Tag der Feuerwehr in Malsfeld – Schauübungen gewährten Einblick bei den Rettern

MALSFELD. Plötzlich ertönt ein lautes Tatütata und die Feuerwehr ist binnen weniger Augenblicke am Unfallort. Am Rathausplatz in Malsfeld soll es einen Verkehrsunfall mit einer verletzten Person gegebenhaben – zum Glück ist das nur eine Übung, organisiert zum Tag der Feuerwehr.
Nach dem Übungsdrehbuch wird eine Person mit Schere und Spreizer aus dem Auto gerettet. Kevin Schmitt spielt den Verletzten. Einsatzleiter Andre Hofmann macht sich zuerst ein Bild über die Unfalllage. Er klopft an die Scheibe und schaut, ob der Fahrer noch ansprechbar ist, testet, ob die Türen aufgehen. Schnell ist die Lage klar und die neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Malsfeld und Beiseförth gehen an die Arbeit.

Zwei Feuerwehrsanitäter und ein Rettungsassistent übernehmen die Erstversorgung der Geretteten. Sylvio Hertwig, Jugendbetreuer beim THW Melsungen, zeigt, was der Einsatzwagen alles hat (rechts oben). Ralf Heberlein und Christian Smakulski waren mit der Drehkolbenpumpe da.

Moderator Sebastian Sobel erklärt die einzelne Schritte, die nötig sind, um Kevin sicher aus dem Auto zu retten. Jörg Hofmann klebt Folie auf die Fensterscheiben des Unfallwagens und schlägt die Scheiben ein. Mit dem Spreizer werden die Türen entfernt. Dabei geht es auch um die Sicherheit der Feuerwehrleute. Dann wird die Säge eingesetzt.

„So ein Tag bringt auch neue Mitglieder für die Feuerwehr.“
M A R I O  H E D D E R I C H

Einsatzleiter Andre Hofmann beobachtet seine Kollegen. Dann wird mit der Schere das Autodach abgeschnitten. Und weil Kevins Füße eingeklemmt sind, wird mit dem Hydraulikzylinder das Auto angehoben. Nun kann Kevin mit einer Trage gerettet werden. Tosender Applaus aus dem Publikum. „Wir veranstalten den Tag, weil wir gegen den Mitgliederschwund ankämpfen. So ein Tag bringt auch neue Mitglieder.
Wir haben mal mit 150 Mitgliedern angefangen. Jetzt sind es 220“, erzählt Mario Hedderich, Vereinsvorsitzender der Malsfelder Feuerwehr. Detlef Rostek und Jörg Brückmann haben einen Stand zur Brandschutzerziehung. „Wir gehen in Kindergärten und Schulen und erklären, wie ein Notruf funktioniert und wie man sich bei einem Brand im Haus verhält“, erzählt Rostek. An einem Modellhaus simulieren sie, was zu tun ist, wenn Rauch ausbricht. Nicht weit entfernt sitzen Sascha Potskai und Kai-Uwe Schulz und erklären die Rettungskarten für Autos. Sie geben Aufschluss, wo sich der Airbag befindet, der Tank, die Batterie und wo die Gurtstraffer sind. Auch das THW Melsungen war vertreten und präsentierte eine Drehkolbenpumpe in Aktion. „Die Pumpe wird eingesetzt, wenn auf Straßen zu viel Wasser fließt“, erklärt Christian Smakulski.
Und zum Schluss sind die Jugendfeuerwehren von Malsfeld und Beiseförth bei einem vermeintlichen Hausbrand in Aktion, bei dem zwei Menschen verletzt sein sollen. Der Nachwuchs hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Die Verletzten wurden von Feuerwehrleuten und einem Rettungsassistent des Malteser versorgt.

Quelle: HNA

 

Zwei Wehren fusionieren

Gewerbegebiet und Autohof Ostheim stellt Brandschützer vor neue Herausforderungen

MALSFELD. Das junge Gewerbegebiet samt Autobahnanschluss und Rasthof in Ostheim stellt die Gemeindefeuerwehr Malsfeld vor neue Herausforderungen. Es gibt Gefahrguteinsätze, Lkw-Brände und viele andere Einsatz-Szenarien, die eine Neuorganisation der Feuerwehr erfordern. Das verdeutlichte Bürgermeister Herbert Vaupel nun anlässlich eines Besuchs des Kasseler Regierungspräsidenten sowie von Vertretern des Kreises.


Zusammen mit Gemeindebrandinspektor Oliver Garde stellte der Rathauschef die Pläne für eine Neuausrichtung vor. Danach werden die Ortswehren Malsfeld und Beiseförth weiter zusammenwachsen. Schon seit zwei Jahren üben sie zusammen. Im nächsten Jahr sollen sie formal fusionieren.
Das soll unter anderem tagsüber eine hohe Verfügbarkeit des Personals bringen. Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke übergab der Gemeinde 30 000 Euro Landesgeld für den Fusionsprozess und wünschte viel Erfolg. Während ein Zusammenwachsen der Wehren ohne das Engagement der Brandschützer nicht zu haben ist, geht beim zweiten Schritt der Neuorganisation nichts ohne Geld: 1,8 Millionen Euro soll das neue Feuerwehrhaus für beide Wehren kosten.

Werden langfristig für den Brandschutz nicht mehr gebraucht: die Feuerwehrhäuser in Beiseförth und Malsfeld. Fotos: Grugel

Neues Feuerwehrhaus

Als Standort wurde das Bauhofgelände am Malsfelder Strauchgraben gewählt. Von dort aus soll es binnen der Zehn-Minuten-Hilfsfrist möglich sein, das Gewerbegebiet Ostheim ebenso zu erreichen wie Beiseförth. Geld dafür erwartet die Gemeinde nach eigenen Angaben vom Land Hessen wie vom Zweckverband Mittleres Fuldatal, der das Ostheimer Gewerbegebiet der Städte und Gemeinden Melsungen, Morschen, Malsfeld, Spangenberg und Felsberg managt.

Fünf Garagen

Das neue Feuerwehrhaus wird nach den Plänen fünf Garagen für Fahrzeuge bieten, deren Funktionen auf die neuen Aufgaben zugeschnitten sind und für die es in den alten Gerätehäusern keine Stellplätze gibt. Außerdem gebe es in zwei Geschossen Räume unter anderem für sanitäre Anlagen, Umkleide, Technik, Schlauchmaterial und Schulungen.
Die alten Gerätehäuser in Malsfeld und Beiseförth werden dann langfristig für den Brandschutz nicht mehr gebraucht. Nutznießer der neuen Situation in den Immobilien könnten die Feuerwehrvereine in beiden Ortschaften sowie weitere Vereine und Verbände sein, erklärte Vaupel. (lgr)

Quelle: HNA

 

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