Falsche Versprechungen zu Gewerbegebiet und Autobahnzubringer

,,Für Lageristen oder Transportgewerbe, mit großen Flächenverbrauch sei das Gebiet nicht gedacht", wurde vom damaligen Bürgermeister Dietzel  und Mitglied im Zweckverband  in den Vorplanungen des Gewebegebietes Ostheim propagiert.


Um den Autobahnzubringer und dem Gewerbegebiet übertraf man sich mit Argumenten für den Bau, so war unter anderen der Rückbau von Straßen geplant um die Anwohner vor den eröhten Durchgangsverkehr zu entlasten.  Auf  den Rückbau der betroffenen Sraßen wurde aber aus unbekannten Gründen später verzichtet und setzte so die Anwohner den Verkehrslärm aus.
Ein Grund wird sicherlich der Unterhalt der Brücke in Obermelsungen sein, der bei einer Rückstufung der Straße zur Gemeindestraße die Melsunger Stadtkasse belasten würde, als Landstraße trägt aber weiter das Land Hessen die Kosten für die  Brücke. Melsungen war bekannt, dass bei einer Rückstufung der Straße auch die Kosten für die Brücke zu tragen sind, und legte bei den Planungen über den Rückbau der Straße von Elfershausen nach Obermelsungen keinen Widerspruch ein, sondern befürwortete das Projekt, obwohl eine kostengünstigere Alternative vom Autobahnzubringer Melsungen über Obermelsungen zur B 83 bestand. Auch die Gemeinde Malsfeld hätte bei einer Rückstufung von Straßen zur Gemeindestraße eine Vergrößerung seines Straßennetzes von fast 10 Km.

Eine Lärmaufzeichnung mit einen Messgerät vom Verkehrsclub Deutschland e.V. in Elfershausen!

Den Ausschlag für den Autobahnzubringer Ostheim gab unter anderen ein Umweltgutachten in dem die positive Öko-Bilanz bei gleichzeitigen Rückbau von  Landstraßen wie z.B. Elfershausen nach Obermelsungen hervorgehoben wurde!
Ärgerlich ist, das der Rückbau von Landstraßen in der Gemeinde Malsfeld nur in den Vorplanungen stand,  in der Öffentlichkeit z.B. in der HNA vom 08.06.1996 und im Klartext der SPD aus dem Jahr 04.2001 der Rückbau aber als Beschluß dargestellt.

ln Elfershausen wird seit Jahren, erst Recht nach mehreren Unfällen, die Forderung laut, den schnellen Durchgangsverkehr in der Hauptstraße zu verhindern. Durch den Rückbau der Verbindung nach Obermelsungen (L3324) wird der Beamtenschnellweg unterbrochen und der Zulieferverkehr von LKW's nach Malsfeld verhindert.
Quelle: SPD Klartext April 2001 Ausgabe 26

Der Bürgerentscheid vom 06.05.2001 wurde daher erheblich durch falsche Behauptungen beeinflusst, um ein scheitern für den Auotobahnzubringer mit allen Mitteln zu verhindern. Unverständlich auch, der Lkw Verkehr bekam ein Durchfahrtsverbot aus Richtung Ostheim nach Elfershausen, aber aus Obermelsungen in Richtung Elfershausen ist für den Lkw Verkehr freie Fahrt! Bürgermeister Vaupel erläuterte damals bei einer Ortsbeiratssitzung in Elfershausen den Autobahnzubringer:" Durch den Zubringer würde der Durchgangsverkehr durch Elfershausen verhindert, so Vaupel, künftig fahren durch Elfershausen nur noch Anwohner und Besucher''.
Bedingt durch die kürzere Entfernung und den Ampelanlagen wird von Pendlern aus Richtung Melsungen der Autobahnzubringer zur A 7 gemieden, und die kürzeste Strecke durch Elfershausen zur A 7 eingeschlagen. Es ist unverständlich, dass  Melsunger vor den Bau des Autobahnzubringers über erhöhten Verkehr klagten, und durch den Autobahnzubringer entlastet wurden jetzt aber selbst über Elfershausen zur A 7 fahren.

Den Preis für das Gewerbegebiet und Autobahnzubringer zahlen die Anwohner an der Hauptstraße in Elfershausen, mit Lärmmessung belegt. In Stoßzeiten fahren jetzt über 300 Fahrzeuge in der Stunde durch Elfershausen, von Entlastung keine Spur.


Nach über 10 Jahren stellt man leider fest, das man von Seiten der Politik nur haltlose Versprechen gab, um den Bürger in der Gemeinde Malsfeld das Bauvorhaben Autobahnzubringer Ostheim und Gewerbegebiet schmackhaft zu machen. Das Gewerbegebiet wird von den Logistikunternehmen beherscht, und weitere Erweiterungen im Logistikbereich der Fa. Reimer werden geplant, der Bau eines Burger King im Gewerbegebiet wertet das Gewerbegebiet nicht auf, sondern wird die umliegenden Straßen mit weiteren Müll bereichern.

 

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