Malsfelder Werkstätten

Neue Arbeitsplätze für Behinderte: Diakonie eröffnet Werkstätten in Ostheim

Ostheim. Feierliche Eröffnung in Ostheim. Nach neun Jahren Planung und zwei Jahren Bauzeit konnte am Freitag die neue Behindertenwerkstatt der Baunataler Diakonie Kassel ihren Betrieb aufnehmen. Die Gebäudefläche von rund  5.000 Quadratmetern bietet Platz für fünf Produktionshallen und Arbeitsplätze für 135 geistig, körperlich und mehrfach behinderte Menschen. Diese arbeiten in den Bereichen Montage, Verpackung, Medizintechnik, Lager sowie Gärtnerei und Winterdienst.

Eröffnung Behindertenwerkstatt der Baunataler Diakonie Kassel in Ostheim: (v.l.) Architekt Hilmar Rüttger, Uwe Brückmann (Landesdirektor des LWV), Landrat Frank-Martin Neupärtl, Herbert Oschmann (Werkstattleiter), Armin Gutwald (Leiter Geschäftsbereich Arbeit) Pfarrer Joachim Bertelmann (Vorstandsvorsitzender Baunataler Diakonie Kassel), Silke Dammann-Bethke (Diakonisches Werk) und Liane Grewers (Hessisches Sozialministerium).  Foto: Bernhard

Alle fühlen sich wohl

Mit der Eröffnung der neuen Werstätten im Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal, direkt an der A 7, entlastet die Baunataler Diakonie Kassel die überbelegten Betriebe in Wabern und Baunatal. Gleichzeitig ergibt sich nun für viele der Beschäftigten mit dem neuen Standort ein kürzer Weg zur Arbeit. Rund 220.000 Kilometer jährlich, so rechnete der Vorstandsvorsitzende der Baunataler Diakonie Kassel, Joachim Bertelmann, vor, würden so eingespart. „Der Wechsel war bei den hier Arbeitenden verbunden mit Ängsten“, fasste Bertelmann die Stimmung in den letzten Monaten zusammen. „Doch jetzt angekommen, fühlten sich alle wohl.“

Die hier beschäftigten Behinderten  hätten ein Recht auf Teilhabe, so der Vorstandvorsitzende, der betonte: „Diese Menschen wollen arbeiten.“ Ziel sei es, möglichst viele von ihnen auf den normalen Arbeitsmarkt vorzubereiten und zu vermitteln.

Als einen „Kraftakt“ bezeichnete Landrat Frank-Martin Neupärtl den Neubau, der insgesamt 5,3 Millionen Euro gekostet hat. Zuschüsse kamen vom Sozialministerium in Wiesbaden sowie vom Landeswohlfahrtsverband (LWV).  Als einer der ersten Auftraggeber konnte der Medizintechnikkonzern B.Braun im benachbarten Melsungen gewonnen werden.

Quelle: Heimatnachrichten

 

Weg zum Job ist kürzer

Malsfelder Werkstätten haben Betrieb aufgenommen – 117 Beschäftigte arbeiten dort

MALSFELD. Die Malsfelder Werkstätten haben am Freitag offiziell ihren Betrieb aufgenommen. 117 Menschen mit Behinderung arbeiten dort. Bauherr ist die Baunataler Diakonie Kassel (BDK). Nach fast zwei Jahren Bauzeit übergab Architekt Wilmar Rüttger das Gebäude an die Beschäftigten und an Vertreter der Diakonie. Es hat 5,3 Millionen Euro gekostet. Am Bau haben sich auch das Hessische Sozialministerium mit 1,3 Millionen Euro und der Landeswohlfahrtsverband (LWV) mit 2,2 Millionen beteiligt.

Glücklich am neuen Arbeitsplatz: Für Martin Pfetzing sind die Malsfelder Werkstätten ein Glücksfall. Die Beschäftigten erledigen dort mit einfachen Handgriffen Aufträge für Unternehmen wie Volkswagen und B. Braun. Foto: Gehlen

In den fünf Werkhallen erledigen Menschen mit Behinderung Arbeiten für Auftraggeber wie Volkswagen, B. Braun und den Desinfektionsmittelhersteller Dr. Schumacher. Sie sollen am Berufsleben teilhaben können, wenn eine Vermittlung in den normalen Arbeitsmarkt nicht möglich ist. Die Beschäftigten stammen aus den Werkstätten in Baunatal und Wabern. Diese Standorte bleiben bestehen und werden durch die Malsfelder Werkstätten entlastet.

Für viele Menschen mit Behinderung bedeutet der Wechsel deutlich kürzere Wege. Trotzdem sei die Skepsis groß gewesen: „Für viele war die Veränderung mit Sorgen verbunden, es gab Beschwerden von Angehörigen“, erklärte Pfarrer Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der Baunataler Diakonie Kassel. Doch die Arbeiter hätten sich schnell wohlgefühlt. Auch den Standort, das Gewerbegebiet Malsfeld-Ostheim, verteidigte Bertelmann: „Wir bieten unsere Dienstleistungen dort an, wo sich Dienstleister sonst auch ansiedeln“, sagte er. Neben den Werkhallen wurden ein Sozialbereich, ein Verwaltungstrakt, eine Kantine und eine Tagesförderung für Menschen mit schwerer Behinderung eingerichtet. 135 Plätze bieten die Werkstätten. 21 Diakoniemitarbeiter sorgen für den Betrieb.

Liane Grewers vom Hessischen Sozialministerium betonte, dass trotz der angestrebten Inklusion – also der Beteiligung am normalen Berufsleben – der Bedarf an Werkstätten für Menschen mit Behinderung bestehen bleibe. So könne bisher nur einem sehr kleinen Teil der Betroffenen ein Arbeitsplatz in der Wirtschaft vermittelt werden.

Kürzere Anfahrt für die Beschäftigten

220 000 Kilometer pro Jahr weniger werden die Beschäftigten und die Diakonie-Mitarbeiter durch den Bau der Malsfelder Werkstätten fahren. Das hat die Diakonie ausgerechnet. So profitiert auch Martin Pfetzing von der neuen Einrichtung. Der 40-Jährige arbeitet seit 20 Jahren in den Werkstätten der Diakonie.
Bisher musste er von Herleshausen täglich eineinhalb Stunden nach Baunatal fahren. Durch den Wechsel verkürzt sich die Fahrzeit auf eine halbe Stunde. Pfetzing zeigte sich begeistert von seinem neuen Arbeitsplatz. Die Malsfelder Werkstätten sind der achte Werkstattstandort für Menschen mit Behinderung der Baunataler Diakonie in Nordhessen. (gör)

Quelle: HNA

 

 

Malsfelder Werkstätten nach zwei Jahren Bauzeit eröffnet

Nach Planungsbeginn der Baunataler Diakonie Kassel in 2003 an einer Behindertenwerkstatt im Gewerbegebiet Ostheim, wurden die Malsfelder Werkstätten mit einen Tag der offenen Tür feierlich eröffnet.
Nach Baubeginn der Malsfelder Werkstätten in 2010 und vielen Verzögerungen wurde das Gebäude für 5,3 Millionen Euro fertiggestellt. An den Kosten beteiligt sich der Landeswohlfahrtsverband mit 2,2 Millionen und das Hessische Sozialministerium mit 1,3 Millionen Euro.

Durch den neuen Standort in der Gemeinde Malsfeld werden Fahrtkosten eingespart und die Überbelegung in den Baunataler Werkstätten reduziert. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Nähe zu den Auftraggeber im nahen Umfeld, die für Beschäftigung sorgen.
Zu den Auftraggebern zählen die Fa. B. Braun Melsungen, Desinfektionsmittelhersteller Dr. Schumacher und Volkswagen.
Für die Betreuung der Behinderten wechselten 21 Diakoniemitarbeiter aus den Baunataler und Waberner Werkstätten zu den  Malsfelder Werkstätten. Schwerst Behinderte die am Arbeitsleben in den Werkstätten nicht teilnehmen können, werden durch eine Tagesförderung betreut. Ein Ruheraum mit Wasserbett, Hintergrundmusik, beleuchteten Wassersäulen und weiteren verschiedenen Liegemöglichkeiten zur Entspannung wird in der Tagesförderung angeboten.

 

 

Letzte Arbeiten an den Malsfelder Werkstätten

Nach Planung in 2003 und Grundsteinlegung am 29. Juni 2010, vielen Verzögerungen und Ankündigungen der Fertigstellung, Termine waren Sommer 2011, Januar 2012,  sind an den Malsfelder Werkstätten die Arbeiten so gut wie abgeschlossen.

Für das Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal sind die Malsfelder Werkstätten gegenüber den Logistikunternehmen eine Aufwertung. Durch die Verlagerung der Arbeitsplätze von Baunatal nach Malsfeld wurden Kosten durch Fahrdienste für die Werkstätten reduziert aber leider sind keine neuen Arbeitsplätze für die Gemeinde Malsfeld entstanden.


Positiv für die Gemeinde Malsfeld natürlich die Gewerbeeinnahmen um die Haushaltslöcher zu stopfen.

 

Werkstätten weiten Aktivitäten aus – Diakonie errichtet für Behinderte Neubau in Ostheim

Ostheim. Die Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt ist Bestandteil des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes von 2009. Dem will die Diakonie Rechnung tragen und zur Entlastung der Waberner und Baunataler Werkstätten in Malsfeld eine neue Einrichtung mit insgesamt 135 Arbeitsplätzen für behinderte Menschen bauen.

Mit dieser Änderung befasste sich jüngst auch der Förderverein Waberner Werkstätten unter Leitung des Vorsitzenden Siegfried Richter. Am Wochenende teilte der Verein mit, dass etliche Mitarbeiter der Waberner und Baunataler Werkstätten ab dem 1. Januar 2012 eine neue Wirkstätte haben werden, im Malsfelder Ortsteil Ostheim. Im dortigen Gewerbegebiet böten sich für 130 behinderte Menschen – 50 aus Wabern, 80 aus Baunatal – neue Arbeitsplätze. Mit dem Neubau reagiere die Baunataler Diakonie Kassel auf eine derzeit bestehende Überbelegung in Wabern und Baunatal.

Die Diakonie baut in Malsfeld-Ostheim neue Werkstätten für bis zu 130 behinderte Menschen. Damit sollen die Kapazitäten für die Werkstätten in Wabern und Baunatal erweitert werden.

 

Neuer Vereinsname

Laut Richter gilt es, sich diesen neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Veränderungen dürften jedoch zu keinen Nachteilen für die Behinderten führen. Der Förderverein haben darum einstimmig beschlossen, die bisher nur in Wabern angebotenen Förderprojekte (Kochkurs, Musiktherapie, Alphabetisierungskurs und mehr) ab Januar 2012 ebenfalls in Malsfeld anzubieten. Verbunden mit diesen Änderungen sei auch eine Umbenennung des Vereins, der sich ab Januar 2012 „Förderverein für behinderte Menschen der Waberner und Malsfelder Werkstätten e.V.“ nennen will.
„Seine Förderprojekte an zwei Standorten gleichzeitig anzubieten, wird für den Verein einen deutlich gesteigerten Finanzbedarf voraussetzen“, kündigte Vereinsschriftführerin Gisela Richter an. „Da wir zur Finanzierung von Kursen und Schulungen fast vollständig auf Spenden angewiesen sind, bitten wir um Unterstützung.“ Gisela Richter zeichnet auch für die Spendenbeschaffung verantwortlich und verspricht: „Selbstverständlich wird weiterhin jeder Cent den Behinderten zugute kommen, wie bereits in den letzten elf Jahren seit Bestehen praktiziert.“ Sämtliche Verwaltungs- und Bürokosten würden deshalb auch weiterhin privat getragen. „Transparenz ist dem Förderverein wichtig, Spender können sich jederzeit von der ordnungsmäßigen Verwendung der Gelder überzeugen, sie werden auch zu jeder Mitgliederversammlung eingeladen“, so Gisela Richter abschließend.

Auskünfte und Spenden

Der Förderverein Waberner Werkstätten gibt über seine Aktivitäten gern Auskunft. Kontakt: Siegfried Richter, 1. Vorsitzender, Tel.: 05681 / 71127, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Spenden sind auf das Konto des Fördervereins stets willkommen: Konto-Nr. 0081 0063 14 bei der Kreissparkasse Schwalm-Eder, BLZ: 520 521 54

Quelle: Heimatnachrichten

 

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