Beiseförth

Neues aus Possenhausen

!!! „Geld versenken leicht gemacht“ !!!


20.000 €uro jährlich für eine „Touristenattraktion“?

Wie kommt’s?
Spricht sich natürlich rum, wenn man versuchen muss, auf einem Hochflorteppich Brustschwimmen zu üben, der wenig einladende Geruch des Wassers dazu verlockt, einen neuen Rekord im Luftanhalten aufzustellen und man es mit Langzeittauchen versucht, nur um die Nase zu schonen. Je nach Wetterlage ist auch der Begriff „Geruch“ noch sehr, sehr milde gewählt.

Nach dem Planschen, Spielen  und Schwimmen dort mussten wir unsere Kinder mit aufwändiger Duschaktion zu Hause von Geruch und heftigem Juckreiz befreien. Rötungen, Pusteln, Quaddeln und Jucken bedurften eine Menge guter Creme und vieler tröstender Worte bis alles wieder gut war.
Der Blaualgenbefall war ja schon Anfang der Schulferien bekannt, wurde mit einem relativ schlecht zu erkennenden Schild auch kommuniziert, was auf Grund der tollen Anbringung des Schildes jedoch keinem so richtig bewusst geworden ist. Unser Sohn bekam beim Schwimmen dort massive Atemprobleme, konnte nur mit Mühe die Spielinsel im Wasser erreichen. Recherchen unsererseits haben ergeben, dass diese Atemprobleme auf den starken Algenbefall zurückgeführt werden können, diese Nummer hätte auch wesentlich schlimmer ausgehen können.


Und dort sollen wir, die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Malsfeld, als brave Steuerzahler jedes Jahr 20.000 €uro reinstecken, besser gesagt, „sinnlos versenken“?
Wer garantiert denn dafür, dass sich die Situation dauerhaft bessert?
Höchstwahrscheinlich keiner, so weit lehnt sich niemand aus dem Fenster, der weiß, dass es bei diesem Gewässer an dauerhaftem Zufluss von Frischwasser mangelt.
Wie soll sich denn dann eine solche Investition amortisieren? 3 bis 4 Monate Nutzungsmöglichkeit im Jahr, in denen bei „freiem Eintritt“ noch keine 50 Besucher täglich die Ufer des Sees belagern; eine DLRG-Wachstation, wie sie bezeichnet wird, in der, wenn schon Besucher am See sind, niemand „wacht“, jedenfalls nicht durchgängig. Folglich muss ja von Campingplatz- und Pachteinnahmen jede Menge anfallen, wenn darüber nachgedacht wird, in den nächsten Jahren bis zu 100.000 €uro in eine eher unattraktive Pfütze zu versenken.


Wenn ich dann in der HNA lese, dass es den Bürgermeister offensichtlich überrascht, dass neuerdings in unserem verschlafen Winkel „EU-Recht“ zur Anwendung kommt, er dieses „EU-Recht“ im Hinblick auf Vergleiche mit anderen Gewässern als „FARCE“ bezeichnet, sich aber gleichzeitig dazu bereit erklärt, für diese „FARCE“ jede Menge Steuergelder der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Malsfeld mit vollen Händen in ein Fass ohne Boden zu stecken, fehlen mir nicht nur die Worte, sondern auch jegliches Verständnis für so ein Verhalten.
Schnell vergessen wird, die gemeindlichen Mitentscheider über diese Schwierigkeiten zu informieren, die müssen ihre Informationen aus der Presse und somit aus zweiter Hand bekommen, auch kein schöner Zug.
Ich möchte dem Reporter der  HNA, der der Gemeinde ja rät, Geld (welches eigentlich nicht da ist) in die Hand zu nehmen, um Touristen etwas Handfestes bieten zu können, empfehlen, seinen „ach so weisen“ Ratschlag nach einem halbstündigen Bad im See mit anschließender Begutachtung im Spiegel und Verbrauch einer gehörigen Ladung guter Heilcreme nochmals auf das Gründlichste zu überdenken.


Ich möchte auch die Befürworter diese Projektes herzlich zu einem entspannten Nachmittag im, und ich sage ganz bewusst „im“ und nicht „am“ See einladen, mal sehen, ob sich danach die bisherige Einstellung nicht grundlegend ändert.


Mein Fazit: Glaubt eigentlich irgend Jemand daran, dass langfristige Investitionen in diese Pfütze dazu führen, die Attraktivität so weit zu steigern, dass Hunderte und Tausende von Besuchern nach Beiseförth pilgern, um dort zu schwimmen und der Gastronomie und natürlich auch der Gemeinde die Kassen zu füllen?
Wohl eher nicht, da ist dann doch eher der fromme Wunsch der Vater des Gedankens.

Gibt es denn in der Gemeinde Malsfeld mit allen ihren Ortsteilen keine dringenderen und wichtigeren Projekte, über die es sich lohnen würde, nachzudenken, wenn man seitens der Gemeindeführung bereit ist, jährlich 20.000 € zu investieren?

Ich glaube schon, auch wir haben nicht wirklich genug Geld in der Gemeindekasse, um es sinnlos aus dem Fenster zu werfen!!!

Verfasser: headwind

 

 

 

Bahnhof wird versteigert

Gebäude in Beiseförth kommt am 17. Dezember in Köln unter den Hammer

BEISEFÖRTH. Am 1. Juli 1845 feierte man den ersten Spatenstich zum Baubeginn der Friedrich-Wilhelms Nordbahn, etwa drei Jahre später wurde das Bahnhofsgebäude Beiseförth gebaut. Nach Jahren des Leerstandes soll es nun einen neuen Besitzer erhalten.


Die Deutsche Bahn hat es für eine Versteigerung angeboten. Diese findet am 17. Dezember in Köln statt.
Das Mindestgebot liegt bei 20 000 Euro. Sieben Interessenten hatten sich bis Dienstag dieser Woche gemeldet, sagte Auktionator Frank Horbach. Das sei eher wenig, findet er. Doch es gebe Objekte, für die sich gar keiner oder nur wenige melden und andere, an denen 20 Käufer Interesse zeigen. Was die dann mit ihren frisch ersteigerten Häuser machen, das erfahre er nicht. Zum Haus mit 150 Quadratmeter Fläche in zwei Wohnungen und weiteren 150 Quadratmetern Gewerbefläche gehört ein Grundstück von 3500 Quadratmeter. Das werde aus der Gesamtfläche von über 50 000 Quadratmetern herausgemessen.

Ab 20 000 Euro zu haben: Das alte Bahnhofsgebäude in Beiseförth soll versteigert werden. Es gebe bereits sieben Interessenten, sagt der Auktionator. Foto: Grenzebach

Das werde aus der Gesamtfläche von über 50 000 Quadratmetern herausgemessen. Die Kosten dafür hat der Käufer zu tragen, heißt es im Auktionskatalog zum alten Bahnhofsgebäude. Dort wird auch darauf hingewiesen, dass sich am Objekt ein „aktiver Haltepunkt“ befindet. Sprich: Züge halten und fahren ab. Das Haus ist zum Teil unterkellert, das Dachgeschoss zum Teil ausgebaut. Im Erdgeschoss befand sich einmal eine Gaststätte. Die Holzvertäfelungen dort sind „marode, brüchig und vermutlich von Pilzbefall durchsetzt“. So steht es im Exposé. Insgesamt befinde sich das Haus in einem sanierungsund modernisierungsbedürftigen Zustand.

Abgesehen von der direkten Lage an der viel befahrenen Bahnstrecke Kassel – Fulda, gibt es aber auch Pluspunkte. So heißt es im Katalog beispielsweise, dass Kassel nur 35 Kilometer entfernt, der Autobahnanschluss gut zu erreichen ist, dass es dort das Interkommunale Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal gibt. Im Allgemeinen gebe es ganz unterschiedliche Interessenten für alte Bahnhöfe, erklärt Jürgen Rothe, Pressesprecher des Bundeseisenbahnvermögens. Teilweise wollten Leute in den Gebäuden wohnen, andere seien Eisenbahnenthusiasten wollten einfach ein derartiges Gebäude besitzen. Oft griffen auch die Kommunen zu und ersteigerten solche Gebäude. In Beiseförth will die Gemeinde Malsfeld allerdings nicht ihren Hut in den Ring werfen. Versteigerung: Samstag, 17. Dezember 2011, 12 Uhr im Hilton Cologner ,Hotel, Köln, Marzellenstraße 13-17

Einschränkungen bei der Nutzung

Das alte Bahnhofsgebäude in Malsfeld ist keine Immobilie, die sich leicht nutzen lässt. So sind in den Verkaufsunterlagen viele Einschränkungen vorgesehen: Unter anderem müsse der Verkäufer Elektrosmog, Funkenflug und elektrische Strahlung durch den Bahnbetrieb ohne Entschädigung dulden. Auch einen gültigen Bebauungsplan gebe es nicht. Wer wissen will, was auf dem Grundstück errichtet werden kann, müsse eine Bauvoranfrage an die Gemeinde Malsfeld stellen, heißt es in dem Papier. Außerdem sei der Käufer verpflichtet, auf eigene Kosten innerhalb von zwölf Wochen das Gelände in Richtung Bahnanlage mit Zäunen zu versehen. Laut den Unterlagen steht das alte Bahnhofsgebäude zudem unter Denkmalschutz.
(gör)

Quelle: HNA

 

Bügler geht, Märchenmühle bleibt

Beiseförth. Mit seiner Ehefrau Hannelore engagiert sich Udo Bügler seit 27 Jahren für alles und jeden in seiner Wahlheimat Beiseförth. Diese Woche zieht das Ehepaar zur Tochter ins Rheinland. Damit verliert die Arbeitsgruppe Märchenmühle im Heimat- und Kulturverein eine wichtige Stütze.

Post aus Beiseförth: Mit dieser Postkarte grüßten Urlauber Verwandte und Freunde in der Heimat. Die nachträglich kolorierte Karte zeigt die Märchenmühle in den 1950er-Jahren und stammt aus der Sammlung von Friedhelm Kürpick.  Archivfoto: nh

Um die 15 Häuser hat Udo Bügler für die Märchenmühle gebaut. Das Ensemble aus Miniaturhäusern macht Märchen der Gebrüder Grimm zum Thema. Zu sehen ist es in der Regel von April bis Oktober. Das wird auch dieses Jahr so sein, kündigte Vereinsvorsitzender Ludger Pannenbäcker an. Man werde bei der Jahreshauptversammlung jemanden für die Aufgabe finden, gab sich der Vereinschef zuversichtlich und sagte: „Herrn Bügler kann man nicht genug loben.“

Bügler kam vor 27 Jahren über seine damalige Arbeit für eine Versicherungsgruppe nach Beiseförth. Als die Märchenmühle in den Jahren nach 2001 zu verfallen drohte, baute der heute 69-Jährige in seiner Garage neue Miniaturhäuser. Damit war er maßgeblich am Wiederaufbau der Märchenmühle beteiligt, die vor sieben Jahren neu eröffnet wurde.

Am Flusslauf der Beise

Die seither generalüberholte Märchenmühle liegt am Rande Beiseförths unmittelbar am Flusslauf der Beise. Die treibt dort direkt ein kleines Mühlrad und indirekt bewegliche Bestandteile der Märchenmühle an. Gegenüber der Märchenmühle steht ein Wassertretbecken, das permanent mit frischem Wasser aus einer Quelle am Beisenberg gespeist wird.

Märchenmühle wie Wassertretbecken sind Attraktionen für Ausflügler, berichtet Pannenbäcker. Schaulustige kämen die ganze Saison über, meist per Fahrrad auf dem Mühlenweg im Beisetal oder den Fernradweg R 1 zur Mühle. Dort könnten sich die Erwachsenen beim Wassertreten und die Kinder an den Häusern vergnügen. (lgr)

Quelle: HNA

 

Fuldanixen wieder auf großer Fahrt

Flößer suchen zum Saisonauftakt nach Verstärkung

Morschen / Beiseförth. Saisonauftakt mit prominenten Gästen für die Fuldanixen. Die Bürgermeister Herbert Vaupel (Malsfeld) und Herbert Wohlgemuth (Morschen) ließen es sich vergangene Woche nicht nehmen die erste Floßfahrt dieses Jahres auf der Fulda persönlich zu begleiten. Es war – nachdem die technische Abnahme kurz zuvor ohne Probleme verlaufen war – die Generalprobe. Die eigentliche Premiere ist am 1. Mai. Dann stehen die beiden Fuldanixen wieder Gästegruppen offen.

Rund 3.500 Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr die Möglichkeit zu einem gemütlichen Ausflug auf dem Fulda. Und auch in diesem Jahr hofft man auf ähnliche Zahlen. Das wiederum ist auch abhängig vom Wasserstand: Ist der nämlich zu niedrig, können die Fuldanixen nicht  in See stechen. Gelenkt werden die Nixen jeweils von zwei Flößern. Einer steht vorne und hält nach Hindernissen Ausschau, der Kapitän steht derweil hinten am Ruder. So wie Werner Neumann (70) aus Eubach und Alfred Pohl (60) – der dienstälteste Flößer – blicken die meisten Flößer auf Jahrzehnte lange Erfahrungen zurück. Doch genau das ist auch ein Problem. Denn immer wieder scheiden Flößer aus altersgründen aus.

Freundlich und fit

„Wir suchen deshalb immer wieder Nachwuchs“, berichtet Holger Hasenbein, der Vorsitzende des Heimatvereins Wichte und Koordinator der  Floßfahrten. Bewerben könne sich jeder ab 18 Jahren. Doch eigentlich kommen nur Rentner in Frage. Denn: Während der Saison sollten die Flößer auch an Wochentagen einsetzbar sein. „Wir brauchen vor allem Personen, die über einen Bootsführerschein für Binnengewässer verfügen“, so Hasenbein. Nach zwei Jahren „Lehrzeit“ auf einer der Nixen können sie den Flößerschein machen. Ansonsten gebe es nur zwei weitere Vorraussetzungen, erklärt Hasenbein: „Die Flößer müssen körperlich fit und freundlich sein. Weitere Infos und Buchung von Fahrten über die Tourist-Info Melsungen, Telefon 05661 / 921100.

Quelle: Heimatnachrichten

Hundeklo oder ich trete aus der SPD aus

Beiseförth. Der Hundehaufen-Streit in Malsfeld geht ungebremst weiter. Auch Wochen nach dem Bürgermeister Herbert Vaupel alle 307 Hundebesitzer seiner Gemeinde schriftlich und ultimativ dazu aufgefordert hat, die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Lieblinge doch bitte selbst zu beseitigen, schlagen die Wellen der Empörung unter den Gassigängern immer noch hoch.

Austritt angedroht

Nun droht mit Brunhilde Wiechers zum ersten Mal ein Mitglied der SPD – der auch der Bürgermeister angehört – mit dem Austritt aus der Partei. In einem Brief an das Rathaus begründet die Genossin ihre Drohung wie folgt:

„Wenn es in dieser Angelegenheit weiterhin solche Ärgernisse mit Mitbürgern der Gemeinde gibt und auch die Gemeindeverwaltung keine zufrieden stellende Lösung findet, sehe ich meine Interessen von der Gemeindeverwaltung und den von mir gewählten Gemeindevertretern nicht mehr gewahrt und in mir reift die Überlegung, einen Austritt aus der SPD in Betracht zu ziehen.“ Der Anlass ist nach Angaben von Wiechers die „vergiftete Stimmung“ in Beiseförth.

Auf der Straße verbal angegriffen

„Erst gestern wurde ich lauthals über die Straße hinweg von einer Dame angegriffen“, erzählt sie. Glaubt man ihren Worten, so herrscht seit dem Brief Vaupels, in dem er die Bürger aufgefordert hatte Verschmutzer von Gehsteigen und Spielplätzen notfalls dem Rathaus zu melden, eine Stimmung des tiefen Misstrauens und der gegenseitigen Vorwürfe.

 

Zahlen so viel Steuern

„Man hätte uns Hundebesitzer zu einem Runden-Tisch einladen sollen, statt einfach nur zu drohen“, ist Wiechers überzeugt, „dann wäre es garnicht erst soweit gekommen“. Außerdem fügt sie an: „Wir zahlen soviel Steuern, da kann man doch erwarten, dass die Gemeinde auch etwas tut.“

Natürlich wolle auch sie keine stinkenden Häufchen auf dem Gehweg, betont die Noch-SPD-Frau. Aber dann solle die Gemeinde doch wenigstens spezielle Abfalltonnen oder „Hundeklos“ aufstellen, in die die Haufen der Hunde geworfen werden können.

Quelle: Heimatnachrichten

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