Durchfahrtsverbot für Lkw in Dagobertshausen

Der Straßenzustand von Dagobertshausen bis zur Abzeigung nach Malsfeld und Beiseförth ist schon längere Zeit in einen erbärmlichen Zustand, eine Entlastung des Schwerverkehr's ist unumgänglich und sollte daher nicht auf die lange Bank geschoben werden.

Durch weitere ungehinderte Nutzung durch den Schwerverkehr wird von der Teerdecke die noch verblieben ist nicht mehr viel übrig bleiben. Bedenkt man dass ein Lkw mit 40 Tonnen die Straße so stark belastet kann wie 100.000 Pkw die über die Straße fahren, sollten die Alarmglocken bei den Verantwortlichen klingeln, denn in der Gemeindekasse ist bekannlich chronische Ebbe, entbindet aber nicht, dass eigene Straßennetz in einen verkehrssicheren Zustand zu halten.

Sollte die Gemeindestraße saniert werden, ist die Finanzierung nur über eine höhere Verschuldung möglich und bringt die Gemeinde Malsfeld weiter in Richtung Rettungsschirm mit negativen Auswirkungen für die Bürger in der Gemeinde. Werden keine Maßnahmen zur Entlastung durch den Lkw Verkehr getroffen, wird es früher oder später durch weitere Verschschlechterungen des Straßenbelags auf der Strecke Geschwindigkeitsbegrenzungen geben, die anstehende Sanierung wird in dem Fall nur verschoben.

Bedingt durch die enge Ortsdurchfahrt durch Dagobertshausen im Vergleich zu anderen Ortsdurchfahrten, werden die Anwohner durch den Lkw Verkehr in einen äußersten Maß mit Lärm und Abgasen belastet. Die stetige Zunahme des Sraßenverkehrs wurde erst durch den Autobahnzubringer und dem Gewerbegebiet Ostheim ermöglicht, der zusätzlich die Nerven und die Gesundheit der Anlieger strapaziert und die Wohnqualität stark einschränkt. Verständlich ist daher auch die Reaktion des Ortsbeirat in Dagobertshausen.