Dagobertshausen

Umwelttag in Dagobertshausen

Der Bitte des Kirchenvorstandes Dagobertshausen, bei der Umgestaltung und Erweiterung des kircheneigenen Spielplatzes behilflich zu sein, wurde vom Ortsvorsteher Winfried Hucke kurzerhand umgesetzt. Der geplante Umwelttag am 1.Oktober war hier die richtige Gelegenheit. Während sich einige um die Reinigung der Rosenbeete, des Kirchplatzes und des Kriegsgräberdenkmals am Friedhof kümmerten, waren die anderen mit Hacke und Schaufel auf dem Spielplatz tätig.

Dort hieß es, Vorbereitungen für ein geplantes Schachfeld zu treffen und ein Fundament für eine Federwippe, gestiftet von der Dorfgemeinschaft Dagobertshausen, zu schaffen.

Karl-Heinz Ludolph, Helmut Kellner, Olaf Wenderoth, Manfred Schwarz, Fritz Stegemann, Winfried Hucke, Heinz Stüber, Ulla Laufersweiler, Änne Schade, Doris Kothe, Rita Schade, Kirsten Bingel es fehlt Toni Kellner

Bei sommerlichen Temperaturen kamen hierbei alle ins Schwitzen, was der guten Laune aber nicht schadete. Selbst die unter Zeitdruck stehende Pfarrerin Kirsten Bingel und der 86-jährige Heinz Stüber ließen es sich nicht nehmen, an diesem Event teilzunehmen.
Im Anschluss an die Arbeiten traf man sich noch gemütlich zu einer Vesper am Feuerwehrgerätehaus. Im Namen der Bürger bedankt sich der Ortsvorsteher Winfried Hucke bei allen Helfern für ihr Engagement.

Tierisches Potenzial – Auf dem Falkenhof züchtet man gefährdete Nutztierrassen – demnächst wird er zum Arche-Hof ausgezeichnet

Malsfeld-Dagobertshausen. Der Leinegans, Harzer Ziegen, Original-Deutschem-Braunvieh, Meißner Widderkaninchen und mehr kann man auf dem Falkenhof in Malsfeld-Dagobertshausen begegnen. Diese Tiere haben alle eins gemeinsam: Sie sind vom Aussterben bedroht. Die GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen) führt diese und andere Nutz- und Haustiere auf einer roten Liste und setzt sich seit 1981 für deren Überleben ein. Die Meißner-Widder beispielsweise waren die gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2010.

Für die Erhaltung solcher Tiere setzen sich auch Helmut Riemenschneider (57) und seine Frau Ursula Brisach-Riemenschneider (55) ein, indem sie diese auf ihrem Falkenhof halten und züchten.
„Ist eine Rasse ausgestorben, ist ihr wertvolles Potenzial unwiederbringlich verloren“, informiert die GEH. „Vielfalt erhalten, Ressourcen schützen,  Zukunft sichern“, ist somit deren Devise und die auf dem Malsfelder Hof, denn die Zeit drängt: Jede Woche stirbt eine Nutztierrasse in Deutschland aus.

Leben auf dem Falkenhof: Helmut Riemenschneider und seine Frau Ursula Brisach-Riemenschneider mit zwei Harzer Ziegen und einem Kaltblutpferd. Foto: Schumacher

 

Hahn Oskar, ein Westfälischer Totleger, und Vorwerk-Hühner laufen gackernd über den Hof. Die alten Rassen sind, so die GEH,  züchterisch überaus interessant. Sie haben ein hohes Leistungsvermögen, gute Gesundheit, Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und zeichnen sich durch Genügsamkeit, hohe Fruchtbarkeit,
Standortangepasstheit und vieles mehr aus. Das alles würde verlorengehen.


Da man sich auf dem Falkenhof für den Erhalt der Nutztierrassen einsetzt und eine bestimmte Anzahl von bedrohten Tierrassen dort hält, wird er demnächst zum sogenannten „Arche Hof“.
Das Arche-Hof-Projekt wurde 1995 von der GEH ins Leben gerufen. „Zweieinhalb Jahre haben wir gebraucht, um die offizielle Anerkennung für den Arche-Hof zu bekommen“, sagt Helmut Riemenschneider. Am 16. Februar ist es jetzt endlich soweit: der Falkenhof wird offiziell als Arche-Hof anerkannt. „Dann sind wir der erste Arche-Hof im Schwalm-Eder-Kreis, der 7. in Hessen und der 89. in Deutschland“, sagt Helmut Riemenschneider.


Und fügt hinzu: „Wir sind ein landwirtschaftlicher Betrieb mit dem Schwerpunkt von Pferde- und Rinderzucht unter dem Aspekt der Erhaltung und Förderung alter Nutztierrassen. Ganz wichtig ist uns die artgemäße Tierhaltung, der ökologische Landbau und das Miteinander von Landwirtschaft und Natur“, erzählt Helmut Riemenscheider, der hauptberuflich Gymnasial-Ausbilder ist und Nebenerwerbslandwirt. Seine Frau war Bankkauffrau und ist jetzt als landwirtschaftliche Angestellte tätig. Der Hof wird in der sechsten Generation bewirtschaftet.

Neue Vorzeigemodelle

„Wir verstehen uns als Multiplikator, das heißt, Tiere, die genetisches Potenzial haben, zu erhalten. In Deutschland gibt es von dem Original-Deutschem-Braunvieh nur noch 270 Mutterkühe“, ergänzt der Nebenerwerbslandwirt. Zwei davon leben auf dem Falkenhof: Mit großen Augen schauen Emma und Frieda neugierig aus ihrem Stall und ihr  haselnussbraunen Fell  glänzt. Die Gans Clementine und Günter Ganter nehmen gerade ihr tägliches Bad, das die Riemenschneiders  extra für sie eingelassen haben. Lea, das Schwarzwälder Kaltblutpferd, wiehert.
„Es ist immer wieder spannend wie die Tiere vom Abstellgleis zum neuen Vorzeigemodell werden können“, so die GEH. Und das sind sie auch auf dem Falkenhof. Schulklassen, Biologen und andere besuchen ihn aus diesem Grund.
Bald wird auch ein schwarzer Großspitz, ebenfalls eine gefährdete Haustierrasse, auf dem Hof in Malsfeld ein neues Zuhause finden, wie auch schon die  Schwarzwälder- und Süddeutschen Kaltblutpferde  sowie all die anderen Tiere.

Quelle:Heimatnachrichten

 

 


Die Verbindungsstraße zwischen Dagobertshausen und Ostheim wurde durch die Gemeinde für den öffentlichen Verkehr gesperrt, forstwirtschaftliche Fahrzeuge und Fahrradfahrer dürfen die Verbindungsstraße weiter nutzen.  Die Verbindungsstraße von Ostheim (ab Feldwiese) nach Dagobertshausen ist für Lkw und Pkw gesperrt.

Begründung:Verkehrsberuhigung durch das hohe Verkehrsaufkommen Gewerbegebiet Ostheim.

Die Begeisterung der neuen Verkehrsregelung stößt nicht bei allen Verkehrsteilnehmern auf Verständnis, da jetzt Umwege über den Zubringer von Ostheim über Malsfeld für einige Verkehrsteilnehmer anstehen.

Die Verkehrsänderung wurde mit dem Ortbeirat in Dagobertshausen beschlossen.

 

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