Malsfeld

 

Vorplanung für Nahwärmeversorgung auf dem Rittergut Malsfeld


Beitrag für die Wärmeversorgung Ärztehaus und das Gebäude für Betreutes Wohnen auf dem Gelände des Ritterguts Malsfeld mit der Möglichkeit  durch Fernwärmeversorgung die Fa. Linss, Jägerhof und den Edekamarkt mit umweltfreundlicher Heizenergie kostengünstig anzubinden.

Hintergrund auch die negative Berichterstattung über die Fernwärme über eine Holzhackschnitzelanlage in Körle.

Der Beitrag ist vorläufig nur für registrierte Mitglieder

 

Obdachlose finden im Pfarrhaus einen warmen Platz für die Nacht

Malsfeld. Ein Bett, ein warmes Zimmer, eine Dusche. Für Menschen, die auf der Straße leben, sind diese Dinge eine Seltenheit. Im Malsfelder Gemeindehaus wird ihnen geholfen. Denn dort betreibt das Pfarrerehepaar Simon seit 16 Jahren eine Notschlafstelle für Obdachlose.

Ein Dach über dem Kopf: In der Notschlafstelle der Kirchengemeinde können Obdachlose übernachten. Pfarrer Karl Georg Simon zeigt eines der Betten. Fotos: De Filippo

Es ist sauber und aufgeräumt in der kleinen Dachwohnung. Neben drei Schlafplätzen gibt es einen Aufenthaltsraum mit Esstisch und Kühlschrank, im Bad können die Gäste ihre Wäsche waschen und trocknen.

Einiges, was die Besucher im Laufe der vergangenen Jahre zurückgelassen haben, erzählt von deren Leben. Die Wissenschaftsmagazine zum Beispiel, die im Regal gestapelt liegen. „Unter den Obdachlosen sind viele gebildete Leute“, weiß Pfarrer Karl Georg Simon. Einige hätten sogar ein abgeschlossenes Studium. Warum sie auf der Straße gelandet sind, dafür gebe es verschiedene Gründe. Familiäre Probleme, Jobverlust, psychische Erkrankungen.

In einem Gästebuch, das einer der Obdachlosen dem Pfarrerehepaar geschenkt hat, haben sich schon einige Schlafgäste eingetragen. Auf den Seiten stehen Dankesworte und Gebete, aber auch Schilderungen des Alltags auf der Straße.

43 Obdachlose haben im Jahr 2011 in der Notunterkunft übernachtet. Manche kamen nur einmal, manche sind Stammgäste, und manche werden Pfarrer Simon länger in Erinnerung bleiben. So wie ein 31-Jähriger, der vor Weihnachten im Gemeindehaus schlief. „Er lebte schon seit 17 Jahren auf der Straße“, berichtet der Seelsorger. Von Malsfeld aus habe sich der junge Mann seine erste eigene Wohnung gesucht. Ob er allerdings auch langfristig den Sprung in ein geregeltes Leben schaffe, wisse er nicht. „Wer einmal für längere Zeit obdachlos war, tut sich schwer damit, sesshaft zu werden“, sagt Simon.

Viel weiß der Pfarrer nicht über die Menschen, denen er Obdach gibt. Er halte sich bewusst zurück, lasse den Schlafgästen ihre Freiheiten. Wenn jemand allerdings das Bedürfnis habe, zu reden, stehe er gern zur Verfügung. Und wenn jemand wirklich von der Straße weg kommen will, vermittelt Simon Kontakte zu einer Beratungsstelle des Diakonischen Werks.

Die meisten Begegnungen seien positiv. Nur manchmal, wenn Obdachlose betrunken seien, gebe es Schwierigkeiten, sagt Simon. „Einer der Schlafgäste hat schon mehrmals in der Unterkunft randaliert.“ Rausgeworfen wurde der Mann dennoch nicht. Der Pfarrer suchte stattdessen das Gespräch mit ihm. Der Obdachlose darf wiederkommen.

Quelle: HNA

Ruine soll Oase werden

Pläne für seniorengerechtes Wohnen auf dem Gelände des alten Sprudelhofes in Malsfeld vorgestellt

Malsfeld. Neues Leben im den alten Sprudelhof in Malsfeld. Das versprechen Pläne, die am Donnerstag im Rahmen eines Informationsabends vorgestellt wurden. Seit rund zehn Jahren steht der Komplex leer, seit 2008 sind die Gemeindegremien auf der Suche nach einer neuen Nutzung.

Der Zahn der Zeit hat am ehemaligen Sprudelhof deutliche Spuren hinterlassen. Fotos: Pudenz

Nach den Plänen von Bürgermeister Herbert Vaupel soll das Gebäude abgerissen und durch ein Ärztehaus und seniorengerechte Wohnungen ersetzt werden.

Jetzt wurde den Malsfeldern ein Konzept vorgestellt, das dem demographischen Wandel in der Gemeinde Rechnung tragen soll. “Aus meiner Sicht wird es Zeit zu handeln”, betonte Bürgermeister Herbert Vaupel bei einem Rundgang über das Gelände.

Geht es nach den Plänen des Bürgermeisters und der Architekten soll auf dem ehemaligen Gelände der Firma Linss auf einer Fläche von 7.400 Quadratmetern ein neues Ärztehaus mit mehreren Praxen entstehen. Direkt daneben ein Bau für betreutes Wohnen, in dem die Diakonie mit ihrem Pflegestützpunkt integriert ist. Alles barrierefrei, mit Aufzügen, ausreichend Stellplätzen und viel Grün drumherum. Darüber hinaus bietet das Gelände auch noch Platz für fünf bis sechs Baugrundstücke.

„Die Gespräche mit dem Grundstückseigentümer sind positiv verlaufen, weshalb bereits in diesem Jahr der Grund erworben und im nächsten Jahr mit den Abrissarbeiten der alten Stallungen  begonnen werden kann“, so Vaupel. In diesem Zusammenhang  gebe es auch Überlegungen, die Straßenführung im Bereich des Jägerhofes, Ecke Kirchstrasse,  zu ändern.

Die Gesamtplanung des Projektes hat das Ingenieurbüro  Hrycak, Löschner und Partner aus Fritzlar übernommen, die gleichzeitig als Investor  den Bau der barrierefreien Seniorenwohnungen finanzieren wollen.

„Eine Ruine im Ortskern würde verschwinden und durch diese neue Wohlfühloase ersetzt. Zudem wäre über Jahre hinweg die ärztliche Versorgung im Ort gesichert“, warb Vaupel, der eine für die Gemeinde interessante Rechnung aufstellte: Von den Gesamtkosten von 450.000 Euro müsste, dank der Hilfe des Landes Hessens, die Gemeinde Malsfeld nur rund 100.000 Euro tragen, so Vaupel.

Die Finanzierung des neuen Ärztehauses, wofür es bereits zwei Mietinteressenten gebe, würden durch die Mieteinnahmen gedeckt werden. Die Kosten für die Gemeinde könnte durch den Verkauf der fünf bis sechs Baugrundstücke beglichen werden, so dass am Ende unterm Strich eine Null stehen würde.

Quelle: Heimatnachrichten

Heinrich-Schirmer-Sportfest lockte 200 Teilnehmer nach Malsfeld

Malsfeld. Mehr als 200 Sportler kamen zum jüngsten Heinrich-Schirmer-Sportfest nach Malsfeld. Dort hatten der TSV Malsfeld und die Astrid-Lindgren-Schule das Sportplatzgelände samt 400-Meter-Laufbahn und Sprunganlage für das Fest vorbereitet.

Mit dabei: die Kinder-Turngruppe des TSV Malsfeld. Foto: privat

Neben Sportsgeist herrschte Picknick-Stimmung bei vielen Vereinshelfern, Lehrern, Eltern, Großeltern und Zuschauern. Zwei Mitarbeiter des Roten Kreuzes versorgten kleinere Blessuren. Für die hungrigen Sportler und Gäste bot der Verein Gegrilltes, frischen Obstsalat und selbst gebackenen Kuchen an.

Die Jahrgänge 1999 bis 2004 erhielten für den leichtathletischen Dreikampf ihre Wertungen, die auch für die Bundesjugendspiele und das Deutsche Sportabzeichen angerechnet werden.

Die Kinder der Turngruppen aus dem Verein der Jahrgänge 2005 und 2008 hatten viel Spaß beim Fest und waren sportlich dabei. Das jüngste Mädchen Julie Kliem erreichte mit drei Jahren bereits eine beachtliche Leistung, und der jüngste teilnehmende Junge war Jannis Ploch mit vier Jahren.

Im Verlauf des Nachmittags zeigten drei Melsunger Nachwuchsathleten unter der Leitung ihres Trainers Alwin Wagner ihr Können, Henri Alter, Tobias Stang und Janina Rohde. (red)

H I N T E R G R U N D

Medaillen für erfolgreiche Sportler

Medaillen und Urkunden erhielten die Sportler für ihre Leistungen beim Heinrich-Schirmer-Sportfest. Die ersten Plätze belegten: Jahrgang 1999: Katharina Streich und Nico Jacobi; Jahrgang 2000: Kim-Laura Hagemann und Nick Stransky; Jahrgang 2001: Svenja Boge und Jonas Metz; Jahrgang 2002: Chiara Böse und Silas Hagemann; Jahrgang 2003: Lena Höhle und Bjarne Metz; Jahrgang 2004: Sophia Braun und Janne Schwarz; Jahrgang 2005: Kristina Töpfer und Tim Jacobi; Jahrgang 2006: Lara-Marie Helferich und Janne-Lauri Ellenberg; Jahrgang 2007 und 2008: Jannis Ploch und Julie Kliem. (lgr

Kontakt: Marion Karmann, Tel. 0 56 61/ 50 02 91

Quelle: HNA

 

Ein Haufen Ärger in der Gemeinde Malsfeld

Letzte Warnung des Malsfelder Bürgermeisters an alle Hundebesitzer

Malsfeld. „In letzter Zeit sind vermehrt Bürger mit Beschwerden über Hundehalter an mich herangetreten“, berichtet Bürgermeister Herbert Vaupel. Der Unmut sei groß über übel riechende Hundehaufen auf Geh- und Radwegen, Grünanalagen und sogar Spielplätzen. Der Tenor:„ Tut doch endlich was.“

Gassigänger unter Generalverdacht

Deshalb, so Vaupel habe die Gemeinde jetzt reagiert. Mit Poststempel vom vergangenen Freitag ging ein Brief an alle 307 registrierte Hundebesitzer in Malsfeld – ein Appell die Hinterlassenschaften der Vierbeiner doch selbst zu beseitigen, und dies nicht den Bauhofmitarbeitern zu überlassen. Gleichzeitig ermutigt der Bürgermeister in seinem Schreiben die Hundehalter, wenn sie ein solches Missverhalten beobachten, die entsprechenden Gassigänger anzusprechen oder diese dem Ordnungsamt mitzuteilen.

Dass er mit seinem Schreiben  alle Hundebesitzer unter Generalverdacht stellt ist Vaupel durchaus bewußt. „Ich weiß, viele verhalten sich vorbildlich“, sagt er. Trotzdem sieht er keine Alternative. Außerdem habe die Gemeinde noch 4.000 weitere Bürger, die betroffen seien.

Quelle. Heimatnachrichten

 

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