Malsfeld

Malsfelder Spielplatz trostlos und nicht akzeptabel

Die Klagen aus der Malsfelder Bevölkerung in der HNA vom 17.07. sind mehr als verständlich.

Beiseförth besitzt zwei öffentliche Spielplätze die in der Qualität der Spielgeräte mehr zu bieten haben. Das Angebot in Malsfeld mit einen öffentlichen Spielplatz und 4 Spielgeräten, die Kinder kaum zum Spielen animieren, ist mehr als überschaubar und nicht akzeptabel. Reparaturarbeiten sollte man auch nicht gerade im Sommer durchführen wenn die Spielgeräte benötigt werden.  Eine geplante  Aufwertung des Spielplatzes durch neue Spielgeräte wurde von Ortsvorsteherin Erdmunde Schirmer angekündigt und sollte umgehend wegen der anstehenden Sommerferien erfolgen.

Wenig Spielmöglichkeiten auf dem Spielplatz in Malsfeld vorhanden

Von Seiten der Politik wurde von der GL Malsfeld schon mehrmals das Thema behandelt und eine Verbesserung des Zustandes öffentlich angemahnt.
Das beschriebene Zukunftsszenario in dem Kommentar von Herrn Grugel, über den Umzug der Feuerwehr und Bücherei und den ergebenden Leerstand an zentraler Stelle, dann wäre der Spielplatz Teil eines größeren Problems, deutet auf eine Auflösung des Spielplatzes hin. Die Gemeinde Malsfeld ist Eigentümerin der drei Mehrfamilienhäuser mit 18 Wohnungen mit dem angrenzenden Spielplatz an der Bachstraße gesetzlich verpflichtet, ab drei Wohnungen einen ausreichenden großen Spielplatz anzulegen. Nachzulesen auch auf der Internetseite der Gemeinde Malsfeld bei Rathaus/Hessenfinder/Leistungen.
Ärgerlich ist auch das fehlende Warnschild auf dem Spielplatz, das Kinder auf die Gefahren z.B. mit Fahrradhelm hinweist. Von Vorteil wäre sicherlich eine Elterninitiative für den Spielplatz in Malsfeld, die Anregungen an den Ortsbeirat weiterleitet und auch auf Misstände hinweist.

Vaupel fordert Kommunikation ein

In Malsfeld wird der Zustand des Spielplatzes hinter dem Feuerwehrhaus unterschiedlich wahrgenommen

MALSFELD. Verschiedener könnte die Wahrnehmung des Malsfelder Spielplatzes am alten Feuerwehrhaus wohl kaum sein: Die Einschätzungen reichen von völlig in Ordnung bis hin zu nicht nutzbar, je nachdem, wer zu Wort kommt: ob Bürgermeister, Ortsvorsteherin oder Eltern, die sich allerdings nur anonym an die HNA wandten.

Machte beim Fototermin einen ganz normalen Eindruck: der Spielplatz in Malsfeld, im Hintergrund das alte Feuerwehrhaus. Foto: Becker

Per Telefon beklagten sie, der Platz habe weder Schaukel noch Wippe. Die Spielgeräte seien veraltet. Auch lägen Scherben und Flaschen herum. Versprechungen seitens der Gemeinde gingen in der Sache ins Leere. Dass solche Klagen die Verwaltung über die Zeitung und nicht über die Gemeindegremien erreichten, ärgert Bürgermeister Herbert Vaupel. So könne man nicht miteinander ins Gespräch kommen. Die Gemeinde kümmere sich um den Spielplatz und wälze dabei nichts auf andere ab. Mit Blick auf die Sicherheit habe man Spielgeräte für Reparaturarbeiten abgebaut. In Kürze stünden sie am Ort wieder zur Verfügung.

„Geräte sind in Ordnung“

„Die Geräte sind in Ordnung“ ,erklärte Ortsvorsteherin Erdmute Schirmer. Die Vereinsgemeinschaft steuere ihren Teil zum Spielplatz bei und werde sich mit Einnahmen aus Festveranstaltungen an der Gestaltung beteiligen; derzeit habe man beispielsweise die Beteiligung an einem neuen Spielgerät im Blick, das man bereits ausgesucht habe.

Reden ist Gold wert

LORENZ GRUGEL über verfehlte Kommunikation
Was um Himmels willen führen Eltern im Schilde, die anonym einen normalen Spielplatz über Gebühr schlecht reden? Man weiß es nicht. Nur eins scheint klar: Da läuft was schief in der Kommunikation. Den Spielplatz zu beleben,ist Sache der Familien. Erste Adressaten für Wünsche, Kritik und Anregungen sind Verwaltung und Politik. Dabei kann es aus vielen Gründen Gold wert sein, das Gespräch zu suchen.
Man denke nur an folgendes Zukunftsszenario: Nach dem Umzug der Feuerwehr an den Strauchgraben verlässt auch die Ortsbücherei das Feuerwehrhaus und Malsfeld hat an zentraler Stelle einen Leerstand. Dann wäre der Spielplatz Teil eines größeren Problems, für das es nur so viele Lösungsvorschläge und -ideen gibt, wie Malsfelder bereit sind, sich einzumischen – und zwar am besten, indem sie Ross und Reiter nennen.

Quelle: HNA

Eine Idee zum Abfahren

Studie soll prüfen, ob der Bahnhof Malsfeld saniert oder sogar verlegt werden soll

MALSFELD. Es ist eine ungewöhnliche Idee, die Herbert Vaupel da hat: Der Malsfelder Bürgermeister will prüfen lassen, ob der Bahnhof nicht vom Ortsrand in die Ortsmitte verlegt werden kann. Grund dafür ist der hohe Kostenaufwand, mit dem Bahn und Bund das jetzige Bahnhofsgelände 2017 auf Vordermann bringen wollen. 2,2 Millionen Euro sind veranschlagt, um die Bahnsteiganlage zu renovieren – inklusive Wetterwartehäuschen, modernisiertem Treppenzugang und Pflasterarbeiten.
Gleichzeitig, so der bisherige Plan, muss dann aber auch die Gemeinde aktiv werden: Sie soll den Vorplatz in Ordnung bringen und dafür sorgen, dass der Zugang barrierefrei wird. Bislang führt nur eine finstere feuchte Unterführung zu den Gleisen, die für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen ein unüberwindbares Hindernis darstellt.

Die Bahn wird allerdings kein Geld in die Hand nehmen, um einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Dafür sei die Zahl der Fahrgäste einfach zu gering, heißt es.
Barrierefreier Zugang fehlt Die Gemeinde Malsfeld aber müsste tief in die Tasche greifen, um Rampen oder Aufzüge zu installieren. Die beliefen sich, je nach Variante, auf Beträge zwischen 190 000 und 435 000 Euro. Für einen Aufzug fielen zudem jährliche Wartungskosten von 20 000 Euro an.
„Das sind doch alles irrsinnige Summen“, sagt Vaupel. Er schlägt stattdessen vor, nicht den etwa alten Bahnhof zu sanieren, sondern gleich einen neuen zu bauen. An den Gleisen hinter Edeka-Markt und Firma Linss, sagt Vaupel, könnte eine ganz neue Bahnsteiganlage entstehen. Deren Vorteile: sie wäre komplett neu. Sie wäre barrierefrei. Und sie befände sich dann mitten im Dorf und nicht etwa abgelegen am Ortsrand. Die Kosten für den Neubau, schätzt Vaupel, würden sich auf 1,6 Millionen Euro belaufen.


Hinzu kämen aber noch die Rückbaukosten für den alten Bahnhof. Die Unterführung müsste dicht gemacht, die Gleise gesichert werden. Eine halbe Million Euro soll das kosten.
Das klingt alles nach viel Geld – aber diese Investition sei gerechtfertigt, sagt Vaupel. Malsfeld sei durch die stündlich verkehrende Cantus-Bahn direkt mit Kassel verbunden, das sei ein Standortvorteil. Eine barrierefreie Zustiegsmöglichkeit sei in Zeiten des Einwohnerschwunds ein gutes Argument für Neuansiedler. Vaupel hofft, dass das Parlament grünes Licht für die Machbarkeitsstudie gibt. „Ich würde es mir vorwerfen, wenn wir die Idee nicht wenigstens prüfen.“

Der alte Malsfelder Bahnhof sieht schlimm aus: Die Bahn will ihn 2017 für zwei Millionen Euro sanieren. Bürgermeister Vaupel hat eine andere Idee. Er will prüfen lassen, ob zwischen Edeka und der Firma Linss eine neue Bahnsteiganlage entstehen kann. Fotos: Brandau

Die Studie

Die Gemeindevertreter haben gestern Abend – nach Redaktionsschluss – darüber entschieden, ob sie die 16 500 Euro teure
Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Die Ergebnisse würden dann im Frühjahr 2015 vorliegen. Falls die Studie auf den Weg
kommt, würde das bislang geplante Sanierungsvorhaben gestoppt und um zwei Jahre verschoben - ohne aus der Förderung
auszuscheiden.

Quelle: HNA

Walter Christian bringt eine Millionen mit

Malsfeld. Nachdem die Planungen für ein Ärztehaus auf dem Gelände des ehemaligen Sprudelhofes in Malsfeld gescheitert sind, nimmt die Gemeinde zusammen mit einem Investor einen zweiten Anlauf das Areal zu bebauen. Wie Bürgermeister Herbert Vaupel mitteilt, will Walter Christian Heinzerling – ein Mitglied der bekannten Fabrikanten-Familie – in einem ersten Bauabschnitt rund eine Million Euro in die Errichtung von acht bis neun seniorengerechten Wohnungen investieren. Insgesamt sind drei Bauabschnitte geplant. Das Projekt läuft unter dem Namen „Wohnpark Rittergut“. Werbung und Aquise übernimmt die Gemeinde Malsfeld.

So könnte der geplante „Wohnpark Rittergut“ in Malsfeld aussehen. Foto: Repro / Bernhard

Ärztehaus nicht vom Tisch

Außerdem hat sich die Gemeinde verpflichtet, das Gelände zu erschließen und die Zufahrtsstraßen zu sanieren. Geplant ist außerdem einen Teil des Gebäudes für 250.000 Euro zu kaufen, um die Gemeindebücherei darin unterzubringen. „Die Bücherei wird zwar sehr gut genutzt, ist aber bisher nicht barrierefrei zu erreichen“, betont Vaupel. Da gleichzeitig die Fusion der Feuerwehren von Malsfeld und Beiseförth in einem neuen Stützpunkt anstehe, könne das bisherige Feuerwehrhaus in Malsfeld, in dem sich auch die Bücherei und das DGH befinden, abgerissen werden. Den betroffenen Vereinen würden andere Räumlichkeiten angeboten.

Auch das Thema Ärztehaus ist für den Bürgermeister noch nicht vom Tisch. Sollte der erste Bauabschnitt erfolgreich vermarktet werden, könnten Gelder für ein Ärztehaus zur Verfügung stehen, so Vaupel, der sich optimistisch zeigt auch einen Arzt nach Malsfeld locken zu können.

Das Feuerwehrhaus in Malsfeld mit Bücherei und DGH soll abgerissen werden.

Quelle: www.heimat-nachrichten.de

Malsfelds neue Allzweckwaffe: Gemeinde schafft Unimog für Bauhof an

Malsfeld. Geschmeidiges Anfahren muss man meist erst mal ein bisschen üben: Das merkte auch Bürgermeister Herbert Vaupel, als er sich am Freitag hinters Steuer des neuen Unimogs setzte, den die Gemeinde Malsfeld angeschafft hat.

Auf den ersten Metern ruckelte es ganz schön, als Vaupel über das Gelände des Bauhofs kurvte, dann hatte er den Bogen raus. Aber über das Thema „Elegantes Anfahren mit Nutzfahrzeugen“ muss sich der Rathauschef keinen Kopf machen, denn er wird das neue Gefährt wohl am allerwenigsten steuern: Das übernehmen Michael Arend und Markus Helferich. Die beiden Mitarbeiter des Bauhofs sind diejenigen, die künftig damit im Sommer das Gras mähen und die Straßen kehren und im Winter damit Salz streuen werden. Der neue Unimog der Gemeinde macht das alles möglich, er ist ein echter Allrounder.

Ein Universalgerät: Der neue Unimog der Gemeinde Malsfeld. Das Foto zeigt Torsten Siebert, Bauamtsleiter Thomas Stegemann, Michael Arend (im Führerhaus) Bürgermeister Herbert Vaupel und Markus Helferich (von links) bei der Übergabe.
Foto: Brandau

Er soll das Arbeiten mit Mäher, Buschhacker, Kehrmaschine erleichtern und zugleich für noch mehr Effektivität sorgen. Das alles hat auch seinen Preis. 140.000 Euro kostet die neue Allzweckwaffe der Gemeinde. Die ist nicht fabrikneu, sondern hat 80 Betriebsstunden auf dem Buckel und 1500 Kilometer auf dem Tacho. „Das ist so gut wie nichts“, sagte Torsten Siebert, der den Vorführwagen am Freitag von Herborn nach Malsfeld gebracht hatte und den Bauhofmitarbeitern all das zeigte, was sie wissen müssen. Die lobten den Unimog als flott und leistungsstark und waren sichtlich angetan von der Neuanschaffung.

Der waren im Vorfeld heftige Debatten im Parlament vorausgegangen (wir berichteten). Die Gemeinde hätte einen gebrauchten und damit günstigeren Unimog anschaffen sollen, hatte die Opposition gefordert. Bürgermeister Vaupel verwies auf die Zuverlässigkeit, die Garantieleistungen und die niedrigen Wartungsintervalle und Schadstoffemissionen des fast neuwertigen Fahrzeugs hin. Der Verkauf des jetzigen MAN-Lasters, den die Gemeinde nun in Zahlung gebe, erbringe einen Zuschuss zu den Anschaffungskosten. Viel Geld. Aber dennoch sei es die richtige Entscheidung gewesen, sagte Herbert Vaupel. „Der Unimog ist für unsere Bauhofleute genau das Gefährt, was sie brauchen, um so gut und schnell wie möglich arbeiten zu können.

Quelle: HNA

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