Gemeinde Malsfeld

Zusammenstoß: Vier von acht Autoinsassen schwer verletzt

Elfershausen. Tragisches Ende einer Fahrt zu einer Hochzeit: Bei einem schweren Unfall am Samstagmittag nahe Malsfeld-Elfershausen stießen an einer Kreuzung zweier Landstraßen zwei Autos mit voller Wucht zusammen. Dabei wurden vier von insgesamt acht Insassen schwer verletzt.

Gegen 13.15 Uhr prallte der VW Passat einer Familie aus Deute und Falkenberg, die auf dem Weg zu einer Hochzeit waren, in ein anderes Auto aus Felsberg, dessen Fahrer ein Stoppschild überfahren hatte.

Der 44-jährige Felsberger, seine Beifahrerin aus Mannheim (43) sowie eine 29-jährige aus Deute und eine Falkenbergerin (53) wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zwei 13-jährige Mädchen sowie der Passatfahrer (31) kamen mit leichten Verletzungen davon.

Nach Angaben der Polizei war der Opel Astra des 44-jährigen Felsbergers, der von Hilgershausen kam, mit drei Personen besetzt. Als der Wagen trotz des Stoppschildes über die Kreuzung in Richtung Dagobertshausen fuhr, rammte der mit fünf Insassen besetzte Passat trotz einer Vollbremsung den anderen Wagen. Die total beschädigten Autos wurden auf ein angrenzendes Getreidefeld geschleudert und rissen dabei mehrere Verkehrsschilder um.

Laut Schätzung der Polizei entstand ein Gesamtschaden von 25.000 Euro. (asz)

Quelle HNA

Grünes Licht für Haushalt 2010

Malsfeld. Das Malsfelder Parlament hat am Donnerstagabend den Gemeindehaushalt 2010 und ein Investitionsprogramm bis 2013 verabschiedet. Im Vorfeld der Entscheidung war die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal (GL) mit einem Antrag gescheitert, im Zahlenwerk mit Blick auf spätere Haushaltsjahre berücksichtigte Investitionen in Höhe von zusammen 640 000 Euro zu streichen. Betroffen davon wären unter anderem das neue Feuerwehrhaus für die Wehren in Malsfeld und Beiseförth, die Entwicklung des Malsfelder Rittergutes, Rastplätze an Radwegen und ein Jugendraum in Elfershausen gewesen.

Zur Haushaltsplanung äußerten sich die einzelnen Fraktionen unter anderem wie folgt: • SPD: Erdmute Schirmer (SPD) verwies in ihrem Redebeitrag auf einen hohen Schuldenberg der Gemeinde. Das Geld werde aber nicht zur Unterhaltung von Anlagen verwandt, sondern sinnvoll investiert. Dabei könne die Gemeinde außerdem auf Zuschüsse setzen. Nach den großen Investitionen und den langfristigen Vorhaben wie der Entwicklung des Rittergutes und dem Schaffen neuer Strukturen im Brandschutz werde man die Verschuldung jährlich reduzieren. • GL: Mit über 7,5 Millionen Euro Schulden biete die Gemeinde einen neuen Rekord auf, sagte Lothar Kothe (GL). Daher werde ein Umdenken langsam nötig. Trotz günstiger Lage an der Stettiner Straße sei der Ankauf dortiger Grundstücke ein Klotz am Bein der Gemeinde. Aufgrund der unsicheren finanziellen Situation solle sich das Parlament zum Streichen von 640 000 Euro durchringen, die als Vorgriff auf Projekte in den Jahren bereits jetzt im Zahlenwerk stünden. CDU: Klaus Rehs (CDU) betonte, dass die Gemeinde einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen könne. Sparpolitik dürfe nicht um jeden Preis vorangetrieben werden. Die geplanten Investitionen der Gemeinde seien werterhaltend und zukunftsweisend. FDP: In Sachen Sparen müsse man den Absichten auch Taten folgen lassen, meinte Reinhold Hocke (FDP). Zukunftsprojekte wie das Rittergut sollten allerdings nicht behindert werden. Insgesamt sei der vorliegende Haushaltsplan zustimmungsfähig. (lgr)

Quelle: HNA

 

 

 


Neue Mehrgenerationenhalle wird nach dem Fuldatal benannt

Malsfeld. Die neue Malsfelder Mehrgenerationenhalle am Strauchgraben heißt ab sofort Fuldatalhalle. Das entschied das Gemeindeparlament am Donnerstagabend. Die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal (GL) und die CDU lehnten den Namen ab.

„Das ist einfallslos“, kritisierte Bodo Schacht (CDU) die Namensgebung. Das neue Gebäude könne praktisch überall entlang des Flusses stehen. In dieser Angelegenheit habe es in der Gemeinde keine Befragung gegeben. Er schlug vor, die Halle nach dem Wildsberg vor den Toren Malsfelds zu benennen. Der Wildsberg habe von seiner Lage her einen direkten Bezug zum Ort.

Den Namensvorschlag Wildsberg unterbreitete auch Dr. Johannes Heyn (GL) mit der Begründung. „Das kennt jeder.“ Auch Heyn lehnte den Namen Fuldatalhalle ab: „Uns gefällt der Name überhaupt nicht.“

„Rein phonetisch klingt das ja furchtbar.“

Dr. Johannes Heyn

Mit einem Ausmaß von 216 Kilometern sei die Fulda der längste Fluss Hessens, führte Johannes Heyn aus. Praktisch habe jede Gemeinde entlang des Flusses das Recht, ihre Halle Fuldatalhalle zu nennen. Anstoß nahm die GL schließlich auch an der Lautbildung des Namens Fuldatalhalle, in dem dreimal der Buchstabe A vorkommt. Heyn: „Rein phonetisch klingt das ja furchtbar.“

Durchgesetzt hatte den Namen die SPD-Mehrheit im Parlament, die in ihre Entscheidung die Hochlandhalle in Ostheim einbezog, wie Marion Karmann (SPD) ausführte. In der Großgemeinde Malsfeld mit ihren sieben gewachsenen Ortsteilen lebten etwa 50 Prozent der Einwohner im Fuldatal und 50 Prozent im Hochland. Deshalb sei eine geographische Namensgebung sinnvoll. Die Hochland- und die Fuldatalhalle böten künftig allen Malsfelder Identifizierungsmöglichkeiten, führte Karmann aus.

Auch Reinhold Hocke (FDP) setzte sich für den Namen Fuldatalhalle ein und verwies darauf, dass man auch das Ostheimer Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal genannt habe, wogegen niemand etwas gehabt habe. (lgr)

Quelle:HNA

 

 


Klärwärter Bruno Dittmar verabschiedet sich aus dem aus Berufsleben

Malsfeld. 22 Jahre hat Bruno Dittmar auf der Malsfelder Kläranlage Reinigungsprozesse überwacht. Jetzt geht der Klärwärter mit dem geschärftem Blick fürs Abwasser in den Ruhestand.

© Foto: Grugel

Ist die Arbeit am Ende vom Klo gewohnt: Seit 22 Jahren entnimmt Bruno Dittmar den Reinigungsteichen Proben und misst im Labor ihren Reinheitsgrad.

Jede Menge Kontroll-Leuchten nimmt der 59-Jährige gleich morgens ins Visier. Aber mehr noch als die ganze Technik sagen ihm seine Sinne: Sie setzen die Geräusche der Pumpen und Belüfter, die Gerüche an den Teichen, die in vielen Farben blinkenden Signallämpchen an den Maschinen und Turbinen zu einem Urteil darüber zusammen, ob alles rund läuft.

Im Prinzip war in den vergangenen 22 Jahren alles klar auf der Kläranlage. Dort ist es für einen wie Bruno Dittmar völlig normal, dass die Leute Plastikabfälle, Handtücher und Putzlappen in ihrer Toilette versenken. Wenn sich solche Sachen in ein Pumpenrad drehen, ist ein halber Arbeitstag fällig: Die Pumpe muss aus ihrer Verankerung geholt, gesäubert und wieder in Gang gebracht werden - alles ganz normal eben.

Von Katastrophen ist Bruno Dittmar immer verschont geblieben. Nie sind die sich durch die Abwässer fressenden Bakterienkulturen in den Reinigungsteichen abgestorben. Nie sind giftige Chemikalien aufgelaufen. Immer ergaben die Wasserproben im Labor akzeptable Reinigungswerte, berichtet er.

Eine schlimme Zeit ist die Klärgrubensaison. Dann muss der Klärwärter fast zwei Wochen lang die 80 Malsfelder Gruben leeren. Der Gestank ist enorm „Vorher frühstücken“, empfiehlt Bruno Dittmar seinem Nachfolger Kai Helfers, der sich zurzeit noch warm läuft und im Sommer seine Ausbildung abschließt. Bis dahin vertritt den 59-Jährigen, der Ende Januar in die zweite Phase der Altersteilzeit geht, Dirk Wenderoth.

Vielleicht wird die Kläranlage Bruno Dittmar mehr vermiissen als dieser die Anlage. Denn nahezu zeitglich mit seinem Einstieg bei der Gemeindeverwaltung wurde die Reinigungsanlage fertiggestellt, auf der Bruno Dittmar ungezählte Stunden ganz allein verbrachte.

Langeweile kam dort für den Einzelkämpfer nie auf. „Man ist im Trott drin und hat immer zu tun“, sagt der Malsfelder. Ab und zu hatte er Gesellschaft bei Arbeiten, die nur mit den Kollegen vom Bauhof zu bewältigen waren. (lgr)

Quelle: HNA

Besuch bei der DHL im Gewerbegebiet Ostheim

Mit der FDP-Malsfeld auf Erkundung bei DHL in Ostheim.

Ostheim. Was steckt eigentlich hinter der knallgelben Fassade des neuen DHL-Gebäudes an der A 7 bei Ostheim? Dieser Frage widmeten sich Mitglieder des FPD-Ortsvereins Malsfeld bei einem Informationsbesuch. An ihrer Spitze Bundestagskandidat und Kreisvorsitzender Nils Weigand.

Über Politik dürfe er so kurz vor der Bundestagswahl nicht reden betonte Niederlassungsleiter Thomas Hilzinger gleich zu Beginn der Gespräche, doch umso intensiver gestaltete sich die Vorstellung des Unternehmens. Die von der Autobahn weithin sichtbare, neue Umschlaghalle vereinigt die zwei bisherigen DHL-Standorte Kirchheim bei Fulda und Lohfelden bei Kassel sowie deren Funktionen unter einem Dach.

So ist der über 8.000 Quadratmeter große Betrieb seit dem 29. Juni gleichzeitig Auslieferungslager für den Bereich Südniedersachsen und Nord-Ost-Hessen, wie auch zentraler Knoten und Sammelpunkt (im Speditionsdeutsch „Hub“ genannt) für ganz Deutschland. „Allerdings wird hier nur Stückgut verladen“, wie Hilzinger erklärte, „und das beginnt da, wo das Postpaket aufhört“.

Brummis für BMW

Die Posttochter arbeitet von Ostheim aus vor allem mit Industrie und Handel zusammen. Zu den großen Kunden gehören unter anderem die Metro-Gruppe, für die von hier aus alle Media- und Saturn-Märkte in Deutschland mit Unterhaltungselektronik beliefert werden, wie auch der Autobauer BMW, der über die gelben Brummis seine europäischen Standorte miteinander verbunden hat. Auch die Handy-Hersteller Nokia und Motorola arbeiten mit DHL zusammen. Für ihre bei Dieben besonders begehrte Fracht wurden speziell gesicherte Logistik-Konzepte eingeführt. „Auch im Bereich  Umweltschutz tut sich etwas“, erläuterte Hilzinger. So bietet das Unternehmen auf Wunsch auch kohlendioxidneutrale Transporte an.

Aufforstungsprojekte

„Natürlich fahren unsere Lastwagen weiterhin mit Diesel“, so der Chef, aber deren Verbrauch werde durch Aufforstungsprojekte wieder ausgeglichen.  Für den Standort im Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal habe man sich deshalb entschieden, weil hier reichlich Platz vorhanden sei, so der Niederlassungsleiter. Und die brauche man auch, bei einem Durchlauf von rund 125.000 Lademetern pro Jahr. Das entspricht etwa 320.000 Paletten. Das geht nicht ohne die Hilfe von Menschen. Deshalb beschäftigt DHL in Ostheim derzeit 30 kaufmännische Angestellte, fünf Azubis und 39 Lageristen.

Die meisten von ihnen sind der Arbeit an den neuen Standort gefolgt und wohnen noch in der Umgebung von Kassel und Fulda, so der in Freiburg aufgewachsene Chef, der selbst von seinem Posten als Assistent des Vorstands in der Firmenzentrale in Bonn nach Nordhessen wechselte.

 

Bewerbungen aus der näheren Umgebung

Neue Arbeitsplätze für Menschen aus dem Schwalm-Eder-Kreis wurden also zunächst nicht geschaffen. Doch schon mit den neuen Auszubildenden werde sich das ändern, so Hilzinger. Die Bewerbungen kämen vor allem aus der näheren Umgebung.

Und noch etwas hat der „gelbe Riese“ mitgebracht: Bessere Datenleitungen. „Im September bekommen wir eine Glasfaserleitung“, so Hilzinger, „damit werde sich sicherlich auch die Geschwindigkeit bei DSL-Anschlüssen in der Umgebung weiter beschleunigen“.

Quelle: Heimatnachrichten

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