Ostheim

Bescherung in luftiger Höhe

HNA-Wunschaktion: Renate Naumann aus Zimmersrode bestieg ein riesiges Windrad

OSTHEIM/ZIMMERSRODE.Einmal auf einer Windkraftanlagein luftiger Höhe zu stehen, das war der Wunsch von Renate Naumann (60) aus Neuental-Zimmersrode. Deshalb machte sie vergangenes Jahr mit bei der HNA-Weihnachts-Wunschaktion. Jetzt, sieben Monate später wurde ihr der Wunsch erfüllt.

Weiter Blick in Richtung Norden: Vom mehr als 100 Meter hohen Windrad sieht man rechts die Autobahn, vorne Hilgershausen und dahinter den Heiligenberg bei Gensungen. Leider verhinderte das Wetter eine bessere Fernsicht.       Fotos: Zerhau

Eigentlich hatte Marko Göbel, Betreiber der zwei Windkraftanlagen an der A7 bei Ostheim, gehofft, dass die Besichtigung bei herrlichem Sommerwetter stattfindet. Doch der vergangene Sonntag war alles andere: Trüb, regnerisch und kalt. Doch das hielt die 60-Jährige aus Zimmersrode nicht ab, sich das Windrad anzuschauen.

Doch bevor es über 100 Meter nach oben ging, musste die Anlage abgestellt und aus Sicherheitsgründen ein Rettungsgeschirr angelegt werden. Das ist vorgeschrieben, falls der Aufzug, mit dem es nach oben geht, stecken bleibt. Dann muss man nämlich raus aus dem Lift und auf einer Leiter weiter klettern.
Doch es gab am Sonntag keine Probleme: Marko Göbel fuhr mit Renate Naumann knapp unter den großen Rotor und zeigte ihr die Technik der Windkraftanlage. Die Zimmersröderin genoss den ungewohnten Blick aus über 100 Metern Höhe auf das Hochland zwischen Fulda und Eder.
Eine knappe Stunde dauerte die Besichtigung. „Das war toll“, bedankte sich Renate Naumann und strahlte.

Quelle: HNA

 

Ehrenurkunde für Ostheim

Feste soll man feiern, wie sie fallen.

Nach Recherchen des Hessischen Staatsarchivs Marburg hätte die Hochlandgemeinde Ostheim das 850. Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung bereits im Jahre 2009 feiern können. Doch zu dem Zeitpunkt war Ostheim im Rahmen des hessischen Dorferneuerungsprogramms am Anfang umfangreicher Renovierungsarbeiten. „Feiern kann man nicht auf einer Baustelle“, sagten sich die „Kohlkippen“.

Bei der Übergabe: Jürgen Röse (Gemeindevorstand und Moderator des Festabends), Gudrun Ostheim (Pfarrerin, Pfarramt Sipperhausen), Karl-Heinz Reichmann (Vorsitzender Gemeindevertretung Malsfeld), Dr. Walter Lübcke (Regierungspräsident), Jochen Ackermann ( Vorsitzender der Dorfvereins „Ostheimer Kohlkippe“), Kornelia Rübenkönig (Ortsvorsteherin), Renate Entzeroth (Chronikausschuss Ostheim), Herbert Vaupel (Bürgermeister Malsfeld)

Foto: Hocke

Der Ortsbeirat einigte sich in A bstimmung mit Gemeinde, Kreis und Land Hessen auf die Jubiläumsfeier im Jahre 2012. Die hessische Landesregierung nutzte die gesetzlichen und verfahrensrechtlichen Spielräume, um auch Ostheim in den Genuss einer Ehrung zu bringen, die bereits 103 hessischen Gemeinden zugekommen ist. So übergab Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke am Freitag, 1. Oktober, während einer Feierstunde im Ostheimer Dorfgemeinschaftshaus die Freiherr-vom-Stein-Ehrenurkunde an die Gemeinde.

Der Name „Freiherr vom Stein“ steht für Leistungen in der kommunalen Selbstverwaltung. Als Empfänger dieser Ehrungen kommen Gemeinden und Städte in Frage, die auf ein mindestens 750-jähriges Bestehen zurückblicken und das historische Ereignis im festlichen Rahmen begehen, heißt es im Internetauftritt des Hessischen Ministeriums des Inneren und Sports.

Die Basis: Vertrauen und Verlässlichkeit

Der Regierungspräsident lobte die Leistungen der Gemeinde Ostheim. Als Standortvorteil für Nordhessen nannte er unter anderem die Verlässlichkeit der hier lebenden Menschen. Sich aufeinander verlassen können, mitgestalten, nicht nur meckern und alles besser wissen – das mache die Vorteile der ländlichen Gemeinden aus. Gegenseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit seien das Fundament großer Zukunftschancen für Nordhessen. Deshalb sei ihm vor der demografischen Entwicklung nicht bange, meinte Lübcke. Ostheim habe das Potential, eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten.

Vor der Verleihung erläuterte Renate Entzeroth in einer abwechslungsreichen Präsentation die wesentlichen Stationen der geschichtlichen Entwicklung ihres Dorfes. Jochen Ackermann ergänzte als Vorsitzender der „Ostheimer Kohlkippen“, was sich der zur Vorbereitung des Jubiläums gegründete Verein vorgenommen hat. Die „Kohlkippen“ nutzen die Ehrung als förmlichen Start für die Vorbereitungen. „Das große Fest soll vom 31. August bis zum 2. September 2012 steigen“, schloss Ackermann.

Bürgermeister Vaupel erläuterte die Infrastrukturmaßnahmen, die bis zum Jubiläum abgeschlossen sein sollten. Er versprach, dass alle Baumaßnahmen pünktlich zum Fest abgeschlossen sein werden, bat allerdings um Verständnis, dass die Sipperhäuser Straße erst in 2013 erneuert werde. Hierfür habe er eine schriftliche Zusage des Landes.

Gemeindevorstand führt persönlich durch Abend

Pfarrerin Gudrun Ostheim nannte als Grundlage einer funktionieren Dorfgemeinschaft gegenseitigen Respekt und  Achtung voreinander, Aufmerksamkeit füreinander und einen würdigen und ehrlichen Umgang miteinander. Der „kleine Chor Ostheim“ besang diese Gedanken mit dem Lied „Schau den Menschen nur in ihre Augen“.

Durch den Abend führte Gemeindevorstand  Jürgen Röse.

Den musikalischen Rahmen gaben die Knüllwaldmusikanten. Nach dem offiziellen Teil genossen die 120 Gäste den reichhaltigen Imbiss.

Quelle: Heimatnachrichten

 


Naturbadesee Ostheim

Der Naturbadesee entstand als Überlaufbecken für den Goldbergsee der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, und wird im Sommer an warmen Tagen von der umliegenden Bevölkerung zum Baden gerne genutzt. Die Wasserqualität macht einen guten Eindruck, wird aber durch das  Gesundheitsamt Homberg nicht auf seine Wasserqualität überprüft.

Negativ fällt auf, dass der Uferbereich in den letzten Jahren als weiter zuwächst, gut sichtbar bei dem Bild mit den spielenden Kindern von 2007, die gleiche Stelle im Sommer 2011. Der Randbereich durch den starken Bewuchs der verschiedenen Bäume und Pflanzen verschlammt. Ärgerlich auch für die jetzt Badenden im September, das Toilettenhäuschen wurde schon abgeholt.
Es gab sogar am Naturbadesee vor einiger Zeit einen aufgefüllten Sandstrand, um den Badesee attraktiver zu machen, von dem Sandstrand ist  jetzt aber leider  nichts mehr zu sehen .

Der Naturbadesee Ostheim hat einen ständigen Wasseraustausch, Verunreinigungen z.B. durch die Landwirtschaft sind wenn überhaupt nur unwesentlich möglich. Die Liegewiese hat eine gute Ausrichtung nach Westen und ist von Bäumen umgeben die an heißen Tagen Schatten spenden.

Auch für Familien mit Kindern ist der Naturbadesee unter Beobachtung der Eltern sehr zu empfehlen, das Ufer verläuft flach in den See daher gibt es viele Spielmöglichkeiten im flachen Wasser und durch die Bäume auf der Liegewiese genügend Schatten.

Ein Angelverein nutzt den Badesee, die dort eingesetzten Fische können vom Ufer aus beobachtet werden.


Für Naturbewusste ist der Badesee sicherlich ein Geheimtipp der viel Natur und Entspannung bietet, und das Ganze kostenlos.

 

 

 

Freie Fahrt durch Ostheim in eine Richtung

Ostheim. Ostheim ist wieder über die alte Autobahnbrücke erreichbar: Die Gemeinde Malsfeld räumte die Straßensperre am Ortseingang und gab dort die sanierte Raiffeisen- und Sipperhäuser Straße für den Verkehr frei.

 

Raiffeisen- und Sipperhäuserstraße in Ostheim sind künftig Einbahnstraßen

Eine neue Ortsansicht: Ostheims Ortsvorsteherin Kornelia Rübenkönig und Bürgermeister Herbert Vaupel (rechts) freuen sich über die sanierte Sipperhäuser Straße. Hans-Jürgen Röse (links) hielt den Moment in Höhe der Rittergasse mit einem Foto für das Dorfarchiv fest. Foto: Grugel

Neue Einbahnstraßen und Tempo 30-Schilder sollen künftig bereits am Ortseingang den Verkehr beruhigen, erläuterte Bürgermeister Herbert Vaupel die neuen Regeln auf den beiden Gemeindestraßen. Danach lenken die Verkehrsschilder Autos und Lkw aus Richtung Dr.-Reimer-Straße künftig am Ortseingang durch die sanierte Sipperhäuser Straße, die ebenso wie die Raiffeisenstraße nun Einbahnstraße ist. Dabei kann die Raiffeisenstraße künftig von der Ortsmitte aus nur noch in Richtung Gewerbegebiet befahren werden.

Die Einbahnstraßenregelung erlaubte es der Gemeinde, die Straßen schmaler als bislang anzulegen und so zusätzliche Effekte bei der Verkehrsberuhigung zu erzielen. Außerdem war es möglich, an der Sipperhäuser Straße erstmals einen Gehweg anzulegen.

Ins Sanierungsprogramm eingebunden war auch die Ostheimer Rittergasse. Einschließlich der Kanalerneuerung kostete das Gesamtprogramm nach Verwaltungsangaben 605 000 Euro, wobei die Gemeinde 162 000 Euro aus Zuschüssen bestritt. In Ostheim werden in den nächsten Jahren noch etliche Baustellen eingerichtet, kündigte Herbert Vaupel an. So sollen bis zur 850-Jahr-Feier im Jahr 2012 noch einige Straßen, Häuser und der Dorfplatz neu gestaltet werden. Und für das Jahr 2013 habe das Land Hessen zugesagt, die Ortsdurchfahrt Mosheimer Straße zu sanieren. (lgr)

Quelle: HNA

Im Ehrenamt unschlagbar

Hans-Jürgen Röse war 42 Jahre in verschiedenen Funktionen tätig

Ostheim. Eine solche kommunalpolitische Vita ist selten.42 Jahre hat sich Hans-Jürgen Röse aus dem Malsfelder Ortsteil Ostheim in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich für die Belange seiner Heimatgemeinde eingesetzt. Zuletzt gehörte er dem Gemeindevorstand an.


Für diese außergewöhnliche Leistung ernannte ihn das Parlament zum Ehrenbeigeordneten. In der Sitzung der Gemeindevertreter am Mittwoch überreichten Parlamentschef Karl-Heinz Reichmann und Bürgermeister Herbert Vaupel die Ernennungsurkunde. Hans-Jürgen Röse sei bereits 1969 in die Gemeindevertretung seines Heimatortes Ostheim gewählt worden, der damals noch selbstständig war. Ab 1989 bis zur Kommunalwahl im März gehörte Röse dem Gemeindevorstand an. „Eine solche Leistung ist in der heutigen Zeit undenkbar“,

Ehrentitel: Das Malsfelder Parlament hat den Ostheimer Hans-Jürgen Röse (Zweiter von rechts) zum Ehrenbeigeordneten ernannt.Dazu gratulierten Parlamentschef Karl-Heinz Reichmann (links)und Bürgermeister Herbert Vaupel. Unser Foto zeigt Röse mit seinerEhefrau Eva-Maria. Foto: Rohde

sagte Karl-Heinz Reichmann. Über seine Tätigkeit im Parlament hinaus sei Röse in den Ostheimer Vereinen tätig gewesen, teilweise sogar im Vorstand. Zu Röses Hobbys gehöre auch die Heimatgeschichte, berichtete der Parlamentsvorsitzende. Er hält die Dorfchronik von Ostheim auf dem neuesten Stand. (hro)

Quelle: HNA

 

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