Ostheim

 

Viele Hinweise aufs Fest

Ostheimer Kohlkippen bereiten 850-Jahr-Feier Ostheim vor – Chronik liegt vor

OSTHEIM. Die Dorfgemeinschaft Ostheimer Kohlkippen bereitet das Jubiläum 850 Jahre Ostheim vor. Geplant ist ein dreitägiges Dorffest vom 31. August bis zum 2. September. Das geht aus dem Internet-Auftritt des Vereins hervor.
Arbeitsgruppen haben dafür gesorgt, dass Durchreisende in Ostheim schon heute auf das Jubiläum aufmerksam werden. Schilder an den Ortseingängen machen auf das große Dorffest aufmerksam und greifen die Geschichte der Ortschaft auf, beispielsweise mit Bezügen zu Kohl und Basalt.
In anderen Arbeitsgruppen geht es um Dorfverschönerung, den Stehenden Festzug und das Marketing rund ums Jubiläum. Alle Gruppen sind auf der Homepage des Vereins mit ihren Ansprechpartnern genannt.

Auch Pflanzungen im Dorf weisen auf die 850-Jahr-Feier hin: Vor einer Schmuck-Rabatte sitzen hier von links Karl-Heinz Otto, Sabrina Helferich, Lydia Keim und Antje Lewandowski. Foto: Grugel

Stehender Festzug

Im Internet ist auch das Festprogramm hinterlegt. Zu den Angeboten gehören ein Auftritt des Kabarett Bissquits, ein Festkommers mit Tanz und ein Stehender Festzug mit Aktionsbühnen, einem Weindorf und etlichem mehr. Schon jetzt bieten die Ostheimer Kohlkippen Interessierten beispielsweise Kochbücher mit Krautrezepten, Autoaufkleber und vieles mehr an.
Außerdem kann die Chronik für 25 Euro über den Hofladen Ackermann sowie bei im Internet genannten Personen bezogen werden. Auch ein Minifaltblatt mit Programm gibt es bereits. Darin ist vermerkt: Dauerkarten für alle drei Festtage kosten zehn Euro (Vorverkauf: Tel. 0 56 61 / 91 06 64). (lgr) www.ostheimer-kohlkippen.de

Quelle: HNA

 


Naturschutzgebiet Goldbergsee hat viel zu bieten

 

Wegen seiner Abgeschiedenheit bietet der Goldbergsee vielen gefährdeten Wasservögeln einen geschützten Lebensraum, vom Eisvogel, Rebhuhn, Haubentaucher, um nur einige zu nennen. Eine kleinere Inseln im Goldbergsee wird in der Brutzeit von den Wasservögeln als sicherer Brutplatz  genutzt, aus dem Beobachtungsstand oberhalb Sipperhausen ist die Insel leider nicht einsehbar.

Der vorhandene Beobachtungsstand oberhalb Sipperhausen gibt leider wenig Anlass zur Freude, da eine Beobachtung von Wasservögeln ohne guten Fernglas  aus der Entfernung unmöglich ist. Die Büsche und Bäume vor dem Freisitz grenzen die Sicht  zusätzlich stark ein.
An den Ufern wachsen Schilfrohr, Rohrkolben, Kalmus, Schwarz- und Grauerle, durch den natürlichen Pflanzenwuchs  ist von dem ehemaligen Braunkohletagebau in Ostheim nach über 20 Jahren ein natürlicher Lebensraum entstanden.
Vogelkundler und Touristen haben die Möglichkeit über einen 2,7 Km langen Rundweg sich einen besseren Eindruck über die Artenvielfalt am Goldbergsee zu verschaffen, leider ist auch über den Rundweg die Sicht durch Büsche und Bäume um den Goldbergsee stark eingeschränkt.

Das Naturschutzgebiet Goldbergsee hat eine Gesammtfläche von 37 Hektar, bei einer Wasserfläche von ca. 22 Hektar.
Durch seine geringe Belastung durch die Landwirtschaft mit Nährstoffen und Abwasser  besitzt der Goldbergsee die Wasserqualität der Güteklasse 1.
Unterhalb am Goldbergsee wurde ein Badesee mit Freizeitnutzung angelegt, wegen seiner Natürlichkeit und Ruhe nutzen  viele Badegäste aus dem Umkreis der Gemeinde Malsfeld den Badesee. Die Liegewiese wird von Bäumen beschattet, in der Badesaison ist eine Toilette vorhanden. Der Badesee wächst leider an den Ufern in den letzten Jahren als weiter zu und erschwert den Zugang beim baden. Das Wasser selbst ist auch im Sommer durch seinen ständigen Wasseraustausch klar, und bietet keine Beanstandung. Der Badesee wird auf seine Wasserqualität nicht überprüft!

Fazit: Für Naturliebhaber und Familien bietet das Naturschutzgebiet Goldbergsee viele Freizeitmöglichkeiten kostenlos, nach einen schwerwiegenden  Eingriff in die Natur durch den Kohleabbau ist ein Naturschutzgebiet mit vielen Möglichkeiten entstanden. Wünschenswert ein neuer Standort für den Freisitz um eine Beobachtung von Wasservögeln zu ermöglichen, und der Zugang für Badegäste in den Naturbadesee muss erweitert werden.

Die Geschichte vom Braunkohletagebau in Ostheim

Nach dem Braunkohletagebau von 1972-1989 entstand das Naturschutzgebiet "Goldbergsee" in 1991. Die Kosten für die Rekultivierung betrugen 3,7 Mio DM.

1840 - 1860 wurden westlich der Gemeinde Ostheim ca. 10.000 t Braunkohle abgebaut.
1860 fand man im Schacht Lohkopf in Sipperhausen nach 29m Abraum einen 15m mächtigen Kohleflöz.
1870-1879 wurden am Lohkopf 40.000 t Kohle abgebaut.
1880 wurde wegen fehlenden Verkehrswegen, Kapitalmangel und Wassereinbruch der Abbau eingestellt.
1962/63 wurde der Tagebau mit einem Schrägstollen 30 auf 30 m wieder geöffnet.
1967 Übernahme durch Preußen Elektra (heute Preussag)
1972-1989 wurden 2,4 Mio Tonnen Kohle abgebaut, dabei fallen 7,3 mio Kubikmeter an Abraum an, davon wurden 2,3 mio m³ in offenen Steinbrüchen verkippt.

 

 

 

 

Geschichten aus Ostheim

Ostheim. Aus Anlass der Jubiläumsfeier im nächsten Jahr entsteht eine Chronik mit Geschichten und Bildern aus Ostheim.  Auf Grund der Fülle und Vielfalt der Bilder hat die Arbeitsgruppe „Chronik“ zusätzlich fünf Themenabende zusammengestellt, an denen die Geschichte und das Leben im Dorf den Gästen nähergebracht werden. Hierzu sind alle Ostheimer und die, die sich mit Ostheim verbunden fühlen recht herzlich eingeladen.

Foto: Privat

Der Auftakt  am Mittwoch, den  23.November 2011, steht unter dem Motto  „Vereinsgeschichten und Kirmes in Ostheim“

Alle Bilderabende finden um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Ostheim statt. Der Eintritt ist frei, jedoch wird  um Kartenreservierung gebeten. Die Karten können nur im Voraus im Hofladen bei Holger Ackermann, bei  Renate Entzeroth (S 05661-3517) oder  bei Kornelia Rübenkönig (S 05661-4508) abgeholt oder reserviert werden.

An allen Abenden werden die Gäste gegen einen kleinen Unkostenbeitrag  mit Köstlichkeiten aus dem  “Ostheimer Kohlkippen-Kochbuch“  verwöhnt. Zur Einstimmung auf die 850-Jahr-Feier im September 2012 steht der „Ostheimer Jubiläumswein“  zur Verkostung und zum Verkauf bereit.

Quelle: Heimatnachrichten

Ein schmucker Platz fürs Dorf

Letztes größeres Projekt der Dorferneuerung im Malsfelder Ortsteil Ostheim ist abgeschlossen

OSTHEIM. Wer Ostheim kennt, wie es vor zehn Jahren aussah und es jetzt sieht, wird es kaum wieder erkennen. Die seit 2003 laufende Dorferneuerung hat vieles bewirkt.
Privathäuser wurden saniert, öffentliche Plätze umgestaltet. Einer befindet sich mitten in der Ortschaft: der Dorfplatz. Früher als solcher gar nicht zu erkennen, ist er zu einem Schmuckstück umgestaltet worden und ist mehr als nur eine schöne Bushaltestelle. Er soll ein Treffpunkt werden, wo auch kleine Feiern oder ein Weihnachtsmarkt stattfinden können. Das meint jedenfalls Ortsvorsteherin Kornelia Rübenkönig. Und sie ist sich in punkto gelungener Gestaltung nicht nur mit ihren Ostheimern einig, die ebenfalls finden, dass der Platz gewonnen hat, sondern auch mit Auswärtigen.

Grund zur Freude: Ortsvorsteherin Kornelia Rübenkönig, Bürgermeister Herbert Vaupel und Horst-Rainer Ullrich, Vorsitzender des Arbeitskreises Dorferneuerung auf dem neuen Dorfplatz, der am Sonntag eingeweiht wird.

Idee wurde umgesetzt

Die Idee, wie das einstige Mauerblümchen erstrahlen
soll, ist in der Arbeitsgruppe entstanden, die zum Arbeitskreis Dorferneuerung gehört. Dessen Sprecher Horst-Rainer Ullrich: „Die Idee der Arbeitsgruppe ist fast detailgetreu übernommen worden.“ Überhaupt fänden sich viele Ostheimer mit ihren Ideen in der Dorferneuerung wieder. Für den Dorfplatz heißt das: ein großes und in der Grundfläche quadratisches Wartehäuschen mit Walmdach, ein Sprudelstein mit Bachlauf, Grünflächen und gepflasterte Wege.

Ort der Begegnung

Das Wartehäuschen, das noch rundum verglast werden soll und bis Sonntag noch innen ringsum Sitzbänke erhält, ist zum einen Wetterschutz für diejenigen, die mit dem Bus fahren wollen. Zum anderen bietet es aber auch einen geschützten Platz zum Schnuddeln – ein Ort der Begegnung für die Ostheimer eben.
Ein besonderes Element ist der kleine künstliche Wasserlauf, der auch daran erinnert, dass darunter die verrohrte Rhünda fließt. Das Wasser komme aus einer Zisterne und fließe dorthin wieder zurück, erklärt Bürgermeister Herbert Vaupel. So grau wie der Basalt des Bachlaufs sind die unregelmäßig behauenen Betonsteine, die den Großteil des Platzes ausmachen. Grasflächen und ein Blumentrog lockern die Anlage auf. Bäume und Sträucher müssen noch gesetzt werden. Bis zum Fest am Sonntag sollen die drei Lampen
aufgestellt sein.

2012: 850-Jahr-Feier

Und für die 850-Jahr-Feier im nächsten Jahr ist Ostheim schon jetzt optisch bestens vorbereitet. Einzig und allein die Erneuerung der Kanalisation und der Straße nach Mosheim müssen noch in Angriff genommen werden. Wegen des Jubiläums soll das aber erst 2013 in Angriff genommen werden, sagte der Bürgermeister.

Einweihung
Mit einem kleinen Fest soll der Dorfplatz in der Mitte Ostheims am Sonntag, 9. Oktober, eingeweiht werden. Das Fest beginnt um 12 Uhr. (bmn)

Kosten
Der Dorfplatz inklusive Planung und Wartehäuschen hat 133 000 Euro gekostet. Die Gemeinde
Malsfeld hat 46 000 Euro bezahlt, das Land 87 000.

Quelle: HNA

Dorferneuerung Ostheim

Ein schmucker Platz fürs Dorf wurde eingeweiht.

Ostheim. Voller Freude über den gelungenen Dorfplatz lachten die Ostheimer mit der Herbstsonne um die Wette. Mit einem Fest wurde der Dorfplatz eingeweiht. Nach dem Erntedankgottesdienst in der Kirche war das bunte Treiben auf dem neu gestalteten Platz auch ein Fest des Danksagens an alle, die das Projekt unterstützt haben. „Eine schöne, gelungene Anlage“, das war immer wieder zu hören. Das ganze Dorf, so schien es, feierte.

Möge der Platz den Menschen viel Freude bereiten, viel Spaß mit diesem Platz“, wünschte Malsfelds Erster Beigeordneter Herbert Harbusch. Ostheim habe den Antrag im März 1991 gestellt, 2004 sei der Ortsteil dann in das Förderprogramm des Landes aufgenommen worden.
Wie sehr sich die Ostheimer von Anfang an für die Dorferneuerung engagierten, dokumentierten in der neuen Bushaltestelle zahlreiche Berichte aus den vergangenen sieben Jahren.

Über eine neue, kleine Oase mitten im Dorf freute sich Ortsvorsteherin Kornelia Rübenkönig. Während der Bauphase hätten die Ostheimer viele Einschränkungen hinnehmen müssen, „mit diesem wunderschönen Platz sind jetzt alle ausgesöhnt“.

Nach der Neugestaltung des Kinderspielplatzes, dem Bau des Blockhauses für die Jugendlichen, dem Umbau des Dorfgemeinschaftshauses und dem 2009 eingeweihten Lindenplatz sei der wunderschöne Dorfplatz das fünfte große Objekt der Dorferneuerung.

Zurzeit werde der baufällige Hof Scherp abgerissen. Der Ort werde noch begrünt, die Ortseingänge würden neu gestaltet, eine neue Fußweg-Verbindung zum Neubaugebiet "Auf der Haure" geschaffen

„Das war nur Straße mit einer großen dunklen Buswartehalle“, so beschrieb der Garten- und Landschaftsarchitekt Joachim Schade aus Oberbeisheim die Ortsdurchfahrt vor der Umgestaltung. Die Planung einer multifunktionellen Freifläche und einer dorfgerechten Gestaltung habe ihm viel Freude bereitet.

Die Ostheimer könnten stolz sein, sagte Horst Reiner Ullrich, der Vorsitzende des Arbeitskreises Dorferneuerung.

Wer mit offenen Augen durch das Dorf geht, kann die positiven Veränderungen im Erscheinungsbild und die Attraktivität unseres Ortes deutlich wahrnehmen.Mit ca. 235 000 Euro seien 37 private Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 900 000 Euro gefördert worden„Ein super Ergebnis für ein 400-Sellen-Dorf.“

Das schönste Ergebnis der Dorferneuerung wäre für Ihn, wenn sich der eine oder andere Bürger in dem einem oder anderem Projekt wiederfindet.

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