Schuldennotbremse für die Gemeinde Malsfeld

Eine Abschaffung der Gewerbesteuer wird durch die Bundesregierung angestrebt um das Steuerrecht in Deutschland der EU anzugleichen.
Ersatz durch einen höheren Anteil an der Umsatzsteuer und einen kommunalen Zuschlag auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer mit eigenem Hebesatz ist offen.

Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde Malsfeld in 2010 von 1.973.000 € und das ist der höchste Einnahmeposten von 53% nach der Einkommenssteuer von 1.350.000 €.

Bei Streichung der Gewerbesteuer sind die Folgen absehbar auch bei höheren Einnahmen bei Umsatzsteuer und kommunalen Zuschlag auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer. Durch die hohe Staatsverschuldung wird die Bundesregierung auch nicht in der Lage sein, die Gewerbesteuerausfälle der Gemeinden zu kompensieren. Freude wird daher bei den Banken auftreten da die Gemeinden gezwungen sind neue Kredite aufzunehmen.
Der Fehlbetrag im Haushalt 2011 von 855.300 € durch Mindereinnahmen im Einzelnen

 

Mehraufwand für Kreis- und Schulumlage
96.253 €
Zuschlag Kreisumlage (NSE) 42.530 €
Kompensationsabgabe 49.300 €
Mindereinnahmen bei der Schlüsselzuweisung 277.762 €
Wenigereinnahmen bei der Gewerbesteuer ca. 360.000 €
Sonstige Veränderungen im Bereich des Ergebnishaushalt Saldo 29.455 €

 

Fehlbetrag im Ergebnishaushalt

 

-855.300 €

Die Kreditzinsen sind noch günstig aber bei Steigerungen von nur 1% entstehen der Gemeinde Malsfeld 70.000 € an Kreditzinsen.
Die Verschuldung pro Einwohner liegt in der Gemeinde Malsfeld bei ca. 1522.00 € Tendenz steigend.

 

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