Bankfiliale finanziert von der Gemeinde Malsfeld

Eine Gemeinde die mit 7 Millionen Euro verschuldet ist finanziert eine Bankfiliale der VR-Bank Schwalm-Eder ohne einer Notwendigkeit.


Die vorhandene Bankfiliale der  VR-Bank Schwalm-Eder am Steinweg ist für Bankkunden ausreichend und auch gerade mal 100 Meter von dem geplanten neuen Standort entfernt.
Verantwortlich für die Erweiterung einer Bankenfiliale auf dem Rittergut in Malsfeld ist nach einer Sitzung im Malsfelder Gemeindeparlament die SPD, welche Gründe die SPD zu dem Schritt bewogen hat ist nicht verständlich.
Wenn eine Bank sich nicht für eine Investition für ein eigenes Gebäude entschließt ist der Hintergrund das geringere Risiko als Mieter, und die Kosten sind überschaubar. Werden die Bankkunden am Ende ausbleiben, wird sich die VR-Bank Schwalm-Eder von der Bankfiliale trennen und den Mietvertrag kündigen. Das Gleiche gilt auch für die Kreissparkasse Schwalm-Eder am Rathaus!

Als Investor einer solchen Investition sollte gerade der Trend zum Online-Banking auch der SPD nicht entgangen sein, mit erheblichen Schließung von Bankfilialen gerade im ländlichen Raum ist in den nächsten Jahren zu rechnen.
Nach Statistiken werden in den nächsten 8 Jahren 15 Prozent der Bankfilialen geschlossen, daher ist es schon erstaunlich dass eine verschuldete Gemeinde das Risiko für den Bau einer Bankfiliale übernimmt.
Durch ein geplantes Ärztehaus für Zahn- und Allgemeinmedizin eine Grundversorgung in der Gemeinde Malsfeld sicherzustellen ist denkbar, birgt aber auch unbekannte Risiken.
Es kann aber nicht die Aufgabe der Gemeinde sein Risiken für eine Bank zu übernehmen für die am Ende der Bürger in der Gemeinde Malsfeld aufkommen muss.