Ärztehaus in Malsfeld erstmals kein Thema

Nach Aussage von Bürgermeister Vaupel zum Thema Ärztehaus in der Parlamentssitzung vom 13.07. ist das geplante Ärztehaus nach Absage von Dr. Iber vorerst nicht mehr realisierbar.

Das nicht zustande kommen des Ärztehauses lag nach Angabe von Bürgermeister Vaupel an der geplanten
Gemeinschaftspraxis von Dr. Iber mit dem Hausarzt Bürger aus Beiseförth, welche Gründe von Dr. Iber vorlagen dem Ärztehaus eine Absage zu erteilen, wurde in der Parlamentssitzung nicht bekannt.
In den vorangegangenen Parlamentssitzungen war nur von einen Ärztehaus mit Dr. Iber und der Zahnärztin Fischer die Rede, von einer Untervermietung der geplanten Arztpraxis durch Dr. Iber gab es bisher öffentlich keine Aussagen.

Bedingt durch die zu geringe Patientenzahl ist keine Vollzeitstelle für Dr. Iber in Malsfeld möglich, und daher eine Gemeinschaftspraxis nahestehend um die Betriebskosten zu senken. In den Vorplanungen des Ärztehauses in Malsfeld sollten allen Beteiligten, auch dem Bürgermeister, die zu geringe Patientenzahl von Dr. Iber bekannt gewesen sein. Die entstandenen Gesamtkosten für die Baustelle Rittergut belaufen sich auf 295.000 Euro, zusätzlich werden Kosten für den Abriss des zweiten Bauabschnitt fällig.
Reduziert werden die Baukosten lediglich durch einen Zuschuss vom Projekt Stadtumbau-West und dem Amt für Denkmalschutz von 45.000 Euro. An dem Vorhaben Betreutes Wohnen auf dem ehemaligen Rittergut soll das geplatzte Ärztehaus nach Angabe des Bürgermeister Vaupel keine Auswirkungen haben.

Fazit: Warum keine schriftlichen Vorverträge abgeschlossen wurden, bleibt ein Geheimnis des Bürgermeisters, der Schaden in der Öffentlichkeit und auch gerade im Schwalm Eder Kreis, durch Veröffentlichungen in den Zeitschriften über das geplatzte Ärztehaus, waren alles andere als Hilfreich. Die Verschuldung der Gemeinde Malsfeld ist aber um 250.000 Euro gestiegen, und im Hintergrund wartet ein neues Feuerwehrhaus mit Kosten von über 2 Millionen Euro, die Verteilung der Finanzierung steht nicht fest, wird aber in der die Gemeindekasse das Faß zum überlaufen bringen, Rettungsschirm läßt grüßen.

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