Familie

 

Armutsbericht für Deutschland

Essen (ots) - Einem Großteil der bundesdeutschen Bevölkerung geht es finanziell von Jahr zu Jahr schlechter. Wir haben schleichend Einschnitte hinnehmen müssen, oftmals überdeckt durch die Euro-Einführung, die einen Vergleich zu früheren Zeiten schwieriger macht.

Gerade jüngere Menschen, die die Mark gar nicht mehr im Erwerbsleben bewusst kennengelernt haben, können einen solchen Vergleich überhaupt nicht mehr anstellen. Nun wäre es aber zu kurz gegriffen allein den Euro für den geschwundenen Lebensstandard verantwortlich zu machen. Denn: Auf der anderen Seite sind die Einkünfte der Wohlhabenden immens angestiegen. Die Schere der Einkommen klafft in der Bundesrepublik erschreckend weit auseinander. Und der Trend geht in eine sich noch weiter öffnende Richtung. In den vergangenen Jahrzehnten war gerade die Mittelschicht immer ein Garant für sozialen Frieden.

Armutsgefährdungsquote in 2010

Bildquelle: malsfeld-news

Für ein kooperatives Verhältnis zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Die Basis für unser Wirtschaftswunder der vergangenen Tage und für unsere Wettbewerbsfähigkeit in der heutigen Zeit. Gerade diese Mittelschicht droht wegzukippen. Das birgt große Gefahren für die Gesellschaft - soziale Unruhen eingeschlossen.

Es wird Zeit, dass sich Arbeit für jeden wieder lohnt. Allein mit Billiglöhnen ist "kein Staat zu machen". Die Politik muss den Mut haben, den wirklich Reichen ans Portemonnaie zu gehen, spekulative Finanzgeschäfte zumindest stärker zu besteuern. Die Geschichte der Jahrhunderte macht deutlich: Immer wenn es die Besitzenden zu weit getrieben hatten, ging die verarmte Bevölkerung auf die Barrikaden. Soweit ist es nicht. Dennoch: Es gilt die Ansätze zu bekämpfen, damit auch die nächsten Generationen in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben können.

Im Ruhrgebiet, das in den vergangenen Jahren von einer negativen Einkommensentwicklung besonders betroffen war, tut sich indes etwas. Auf der Wirtschaftstagung des Initiativkreises Ruhr haben etliche Firmenlenker von großen Ruhrgebietskonzernen am Dienstag dieser Woche Signale in diese Richtung gegeben. Von dem neuen Mut, dem neuen Schwung und den frischen Ideen sollen die Region und die hier lebenden Menschen profitieren. Das Revier hat sich schon des Öfteren und bei unterschiedlichen Krisen am eigenen Schopfe aus dem Schlamassel gezogen.

Quelle: Neue Ruhr/Rhein Zeitung (NRZ)

 

1,7 % weniger Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2011/12

WIESBADEN – 11,4 Millionen Schülerinnen und Schüler werden im Schuljahr 2011/12 an Schulen in Deutschland unterrichtet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben mitteilt, ist das ein Rückgang von 1,7 % im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr.

8,7 Millionen Schülerinnen und Schüler besuchen im laufenden Schuljahr allgemeinbildende Schulen und 2,6 Millionen berufliche Schulen. Damit ging die Anzahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden um 1,3 % und an beruflichen Schulen um 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. An Schulen des Gesundheitswesens hingegen stieg sie im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % auf 134 000 Schülerinnen und Schüler an.

Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2011/12 1

1 Vorläufige Daten.

Die Entwicklung der Schülerzahlen verläuft in Ost- und Westdeutschland unterschiedlich: Während an allgemeinbildenden Schulen in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 1,8 % zugenommen hat, sank sie im früheren Bundesgebiet um 1,9 %. In Bayern (– 3,8 %) und Niedersachsen (– 3,1 %) ging die Schülerschaft allgemeinbildender Schulen besonders stark zurück, da es dort ab dem laufenden Schuljahr nur noch achtjährige Gymnasien gibt und damit eine Klassenstufe weggefallen ist.

Bei den beruflichen Schulen liegt die Schülerzahl im früheren Bundesgebiet um 1,8 %, in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) um 8,3 % unter dem Stand des Vorjahres. In Ostdeutschland wirkte sichhier der Geburtenrückgang von Anfang der 1990er Jahre in besonderem Maße aus. Am stärksten betroffen waren berufliche Schulen in Mecklenburg-Vorpommern (– 11,1 %), Brandenburg (– 10,7 %), und Thüringen (– 10,5 %).

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

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