Touristik

Kommunen planen Austritt aus Arbeitsgemeinschaft Mittleres Fuldatal


Melsungen. Die Kommunen des Altkreises Melsungen werden die Touristische Arbeitsgemeinschaft (TAG) Mittleres Fuldatal sehr wahrscheinlich verlassen. Das neue Konzept für einen Tourismusverbund "Melsunger Land" steht.

Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein hat es am Donnerstag den Stadtverordneten präsentiert. Entstanden sei es in enger Abstimmung mit den beteiligten Bürgermeistern aus Morschen, Malsfeld, Spangenberg, Felsberg, Körle und Guxhagen. Vorbehaltlich der Zustimmung aller Parlamente wollen die sieben Städte und Gemeinden die touristische Vermarktung ab dem kommenden Jahr selbst organisieren. Dafür wird die Melsunger Tourist-Info in der neuen TAG aufgehen. Die Geschäftsstelle soll in die Filiale der Kreissparkasse am Melsunger Marktplatz ziehen, das bestätigte Boucsein. Sobald die Parlamente zugestimmt haben, soll außerdem ein neuer Geschäftsführer gesucht werden. "Wir wollen einen Tourismusprofi", sagt Boucsein.

Geschichtsträchtig: Das Kloster Breitenau in Guxhagen.

Broschüren, Messepräsentationen und Gastgeberverzeichnisse würden erstellt, wenn die TAG gegründet ist und ein neuer Geschäftsführer eingestellt sei.
In den kommenden Wochen gebe es eine Informationsveranstaltung für alle Anbieter touristischer Angebote und die Hotel- und Gaststättenbetriebe.

Hintergrund: Auch zuletzt habe es noch Gespräche mit Christian Grundwald, Rotenburgs Bürgermeister und Vorsitzendem der TAG Mittleres Fuldatal, gegeben. Dabei wurde beispielsweise ein Umzug der Geschäftsstelle von Rotenburg nach Melsungen diskutiert. „Das würde aber nichts ändern. Wir wollen eine inhaltliche Neuausrichtung und eine höhere Identität mit der TAG.“ Gemeinsame Projekte wie die Handwerks-Route und Angebote rund um den Radweg 1 könnten natürlich auch künftig noch gemeinsam beworben werden. „Wir werden dann in der Praxis sehen, wie wir das machen."

Quelle: HNA

Viele Reize für Touristen

Die Rad- und Wanderangebote im Landkreis werden von Gästen geschätzt

SCHWALM-EDER. Die Rad- und Wanderwege im Schwalm-Eder-Kreis sind vor allem bei Tagestouristen sehr beliebt. „Die Nachfrage ist groß, wie die Touristik-Verbände berichten“, sagt Rainer Geisel vom Amt für Wirtschaftsförderung.Einen großen Anteil an der überwiegend positiven Entwicklung des Tourismus hätten die mittelalterlichen Fachwerkstätte sowie die Freizeitzentren wie in Frielendorf mit einer Sommerrodelbahn, einem Hochseilgarten, dem Hallenspielplatz Frielo-Land und dem Wellness-Paradies.

Laut ADAC einer der beliebtesten Badeseen in Deutschland: Die Stockelache bei Borken. Foto: Archiv

Ein Anziehungspunkt – wenn auch stark wetterabhängig– sei die Stockelache bei Borken, die vom ADAC als einer der schönsten Badeseen Deutschlands ausgezeichnet worden sei, berichtete Geisel. Die Fachwerkstädte profitierten vor allem vom Bus- Tourismus. Rainer Geisel: „Die Menschen reisen zwar häufiger, bleiben aber nicht mehr ganz so lange.“ Die Aufenthaltsdauer habe sich von durchschnittlich dreieinhalb Tagen auf drei Tage reduziert, sagt er.

Interessante Ein- und Ausblicke: Der Kunstwanderweg Ars natura gehört zu den herausragenden Touristik-Angeboten im Schwalm-Eder-Kreis. Unser Foto entstand auf dem Abschnitt X3 zwischen Melsungen und Söhrewald. Auf dem Kunstwerk Maistrommel von Karin Lina Adam hat Tanja Göbel Platz genommen. Foto: Archiv

Tagestouristen lassen sich unter anderem mit attraktiven
Rad- und Wanderwegen in die Region locken. Von hoher
Qualität seien die Radwege in den Flusstälern, sagt Geisel. Dort könnten auch Familien mit Kindern bequem die nordhessische Landschaft erkunden.

Fast komplett ausgebaut ist der Bahnradweg durch das Rotkäppchenland, auf dem man den Knüll erkunden kann. Ein Teilstück zwischen Riebelsdorf und Treysa wird voraussichtlich noch im ersten Halbjahr des Jahres fertig, sagte Geisel.


Auch Wanderer schätzen den Schwalm-Eder- Kreis. Der neue Habichtswaldsteig habe beispielsweise die
Übernachtungszahlen für Niedenstein gleich ansteigen
lassen, berichtete Geisel. Als herausragendes Angebot
habe sich längst der Kunstwanderweg Ars natura etabliert, der über viele Kilometer auch durch den Landkreis führt. Sehr beliebt seien unter anderem auch der Lochbachpfad zwischen Wallenstein und Hülsa sowie der Hutewaldweg bei Rengshausen.

Quelle: HNA

 

Bis zur Nordsee: Letzter Abschnitt Eder-Radweg freigegeben

Schwalm-Eder. Stolz eröffneten am vergangenen Freitagnachmittag die Verantwortlichen einen neuen Abschnitt des Eder-Radweges. Einen ganz besonderen Abschnitt des Eder-Radweges. Es ist nämlich der 2,2 Kilometer lange Abschnitt der direkt zur Mündung führt. Der Zugang zum idyllischen Treffen mit der Fulda ist ebenfalls verbessert worden, so dass der geneigte Radtourist leichter an die Flußkreuzung gelangen kann.

Gut gelaunt zur WM: Der Kölner Klaus Formanowicz. Fotos: Schesswendter

Kölner Radtourist begeistert

Ein echter Radtourist mischte sich dann auch unter die ganzen lokalen und regionalen Gäste: Klaus Formanowicz aus Köln. Er fuhr den ganzen 128 Kilometer langen Siegtal-Radweg, um anschließend über den Eder-Radweg bis nach Besse zu kommen. „Ich will zur Alternativen Fußballweltmeisterschaft der Frauen nach Kassel”, gab er an. Dabei ließ er sich auch gleich über den Eder-Radweg aus: „Der Eder-Radweg ist wirklich wunderschön. Er lässt sich auch super fahren. Also ehrlich gesagt, ist er viel schöner als der Sieg-Radweg”.

Seine Schönheit und das tolle Wetter zur Eröffnung lobten auch die Verantwortlichen. Der Landtagsabgeordnete  Günter Rudolph, gebürtig aus Edermünde, war gekommen, um den Ausbau zu loben. „Innerhalb weniger Monate ist der Weg entstanden”, freute er sich und betonte zugleich, dass das Projekt längere Planungen beanspruchte.

Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub meinte, dass man gleich ein Schild aufstellen solle mit der Aufschrift „Hier geht’s zur Nordsee”. Schließlich könne man jetzt durchgehend vom Eder- auf den Fulda- und von da aus den Weser-Radweg bis zum Strand radeln.

680.000 Euro hat der Ausbau vom „Trampelpfad bis zum Radweg” gekostet, so Edermündes Bürgermeister Karl-Heinz Färber. Noch-Verkehrsminister Dieter Posch konnte nicht, wie angekündigt, zur feierlichen Eröffnung kommen, da ihn eine dringende Kabinettssitzung davon abhielt in die schöne Ederaue zu kommen. „Dafür muss er die Würstchen zahlen”, entschied Färber spontan und lud die zahlreich erschienene Bürgerschaft zu Grillgut und Getränk ein.

Das Land hatte den Bau mit 540.000 Euro unterstützt.

Quelle: Heimatnachrichten

 

Auf neuen Wegen: Knüllgebirgsverein setzt Serie fort

Homberg. Der Knüllgebirgsverein 1884 e.V. – die Nummer Eins beim Thema  Wandern mit jährlich über 7.000 Teilnehmern bei über 500 Wanderungen in der Region von Schwalm und Knüll – hat aufgrund des großen Erfolges der Veranstaltungen im Vorjahr auch für 2012 wieder vier Gemeinschaftswanderungen mit dem Rotkäppchenland und den beteiligten Gemeinden und Städten  geplant.

Wandern durch das Rotkäppchenland. Der Knüllgebirgsverein bietet dieses Jahr vier Gemeinschaftswanderungen.

Foto: Archiv

Die Wanderungen, deren Teilnahmen kostenfrei sind, finden am 13. Mai in Kirchheim am Seepark, am 17. Juni in Willingshausen, am 19. August in Ottrau sowie am 16. September im Knüllwald statt. Wegen der großen Nachfrage  plant der Knüllgebirgsverein für den Sommer eine weitere Ausgabe der Wanderbroschüre  „Wandern im Rotkäppchenland“. Der Erscheinungstermin wird noch bekannt gegeben.

Einen weiteren Leckerbissen für Wanderer bietet der Gebietswander-Verein am 23. Juni. An diesem Sommerabend geht es vom Knüllköpfchen aus in den Sonnenuntergang und nach einer Nachtwanderungen zur Hohenburg zu Homberg wieder in den Sonnenaufgang. Den Abschluss der Wanderung bildet ein Frühstück auf der Burgwiese.

Nähere Informationen zu den Wanderungen gibt es in den Touristikbüros des Rotkäppchenlandes sowie beim Hauptwanderwart des Knüllgebirgsvereins, Matthias Hucke,  Tel.: 05681 / 71741.

Quelle: Heimatnachrichten

 

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