Bis zur Nordsee: Letzter Abschnitt Eder-Radweg freigegeben

Schwalm-Eder. Stolz eröffneten am vergangenen Freitagnachmittag die Verantwortlichen einen neuen Abschnitt des Eder-Radweges. Einen ganz besonderen Abschnitt des Eder-Radweges. Es ist nämlich der 2,2 Kilometer lange Abschnitt der direkt zur Mündung führt. Der Zugang zum idyllischen Treffen mit der Fulda ist ebenfalls verbessert worden, so dass der geneigte Radtourist leichter an die Flußkreuzung gelangen kann.

Gut gelaunt zur WM: Der Kölner Klaus Formanowicz. Fotos: Schesswendter

Kölner Radtourist begeistert

Ein echter Radtourist mischte sich dann auch unter die ganzen lokalen und regionalen Gäste: Klaus Formanowicz aus Köln. Er fuhr den ganzen 128 Kilometer langen Siegtal-Radweg, um anschließend über den Eder-Radweg bis nach Besse zu kommen. „Ich will zur Alternativen Fußballweltmeisterschaft der Frauen nach Kassel”, gab er an. Dabei ließ er sich auch gleich über den Eder-Radweg aus: „Der Eder-Radweg ist wirklich wunderschön. Er lässt sich auch super fahren. Also ehrlich gesagt, ist er viel schöner als der Sieg-Radweg”.

Seine Schönheit und das tolle Wetter zur Eröffnung lobten auch die Verantwortlichen. Der Landtagsabgeordnete  Günter Rudolph, gebürtig aus Edermünde, war gekommen, um den Ausbau zu loben. „Innerhalb weniger Monate ist der Weg entstanden”, freute er sich und betonte zugleich, dass das Projekt längere Planungen beanspruchte.

Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub meinte, dass man gleich ein Schild aufstellen solle mit der Aufschrift „Hier geht’s zur Nordsee”. Schließlich könne man jetzt durchgehend vom Eder- auf den Fulda- und von da aus den Weser-Radweg bis zum Strand radeln.

680.000 Euro hat der Ausbau vom „Trampelpfad bis zum Radweg” gekostet, so Edermündes Bürgermeister Karl-Heinz Färber. Noch-Verkehrsminister Dieter Posch konnte nicht, wie angekündigt, zur feierlichen Eröffnung kommen, da ihn eine dringende Kabinettssitzung davon abhielt in die schöne Ederaue zu kommen. „Dafür muss er die Würstchen zahlen”, entschied Färber spontan und lud die zahlreich erschienene Bürgerschaft zu Grillgut und Getränk ein.

Das Land hatte den Bau mit 540.000 Euro unterstützt.

Quelle: Heimatnachrichten

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