Beteiligung der Gemeinden am Stromnetz

Die Gemeinden  sind in erster Linie an den Einnahmen durch die Netzdurchleitung interessiert,  an einem Ausbau oder sogar Verbesserung der Stromnetze für die zukünftigen Aufgaben fehlt das Geld. Als nächster Schritt möchte man gerne als Stromanbieter auftreten,  um durch die höheren Einnahmen die Haushalte auszugleichen, von den anstehenden Veränderungen in den nächsten Jahren macht man sich scheinbar keiner Gedanken.

Gutes Beispiel der  Zuwachs der erneuerbaren Energien in Deutschland beträgt allein in den letzten 10 Jahren fast 300%, Spitzenreiter durch das Förderprogramm der Bundesregierung der erneuerbaren Energien ist der  Anstieg der Stromgewinnung bei den Photovoltaikanlage mit 2000%.

Die Stromnetze werden anspruchsvoller, bedingt durch die erneuerbaren Energien, angefangen von der Photovoltaikanlage, Windkraftanlage, Wasserkraftanlage, Biomasseanlage bis hin zur Mikro Kraftwärmeanlage von 1 kw Stromleistung.

Durch die mittlerweile vielen Möglichkeiten der Stromgewinnung auch für Privathaushalte wird die Nachfrage nach Strom in Privathaushalten geringer und der Eigenverbrauch der erzeugten Energie steigen, der günstige Strom aber für die Industrie der über die erhöhten Strompreise jahrelang   durch die Privathaushalte subventioniert wurde teurer.

Die Folge, die Stromanbieter müssen die Strompreise für die Industrie erhöhen, mit dem Ergebnis, dass auch die Industrie Geld  in dem Bereich Eigenstromversorgung   investiert, die Folgen für die Stromanbieter ist absehbar. Der Strommarkt wird dann unter den Stromanbietern  durch die geringere Nachfrage hart umkämpft, mit dem Ergebnis geringerer Einnahmen.
Das nächste Problem, wenn viele Kommunen als Stromanbieter auftreten, findet ein größerer Preiswettbewerb statt, für den Kunden eine gute Sache, aber für den Stromanbieter geringere Einnahmen.

Wichtig für die Kommunen auch der Gemeinde Malsfeld, der Kaufpreis, wenn bei den Verhandlungen  nur an den angeblichen risikolosen Einnahmen gedacht wird, werden viele Gemeinden und Kommunen eine Bruchlandung erleben, die am Ende wen wundert es, der Bürger durch höhere Abgaben zahlt.
Auch ein großes Problem der Gemeinden, selber hat man keine Erfahrungen in dem Bereich, und man ist auf  Dritte angewiesen ebenso für den Unterhalt der Stromnetze.


Schon  jetzt wirft der Umbruch auf dem Energiemarkt seine Schatten voraus,  EON wird in Deutschland 6000 Stellen streichen.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es günstige Stromspeichermedien für Photovoltaikanlagen gibt, dann ist jeder Eigenheimbesitzer Selbstversorger, und kann dann immer noch über 50% des erzeugten Strom ( auf meine Photovoltaikanlage bezogen!) der Photovoltaikanlage in das Netz einspeisen.

Die Tendenz wird dahin gehen, dass auch in der Stromversorgung der Verbraucher sich selbst versorgt, gutes Beispiel unsere Heizung.

Man muss sich auch Fragen, warum die Städte und Kommunen das Stromgeschäft damals an die jetzigen Versorger  abgetreten haben, die Einnahmen der Gemeinden waren auch vor 20 Jahren nicht ausreichend.