700 Millionen Euro Bauvolumen: Rekordsumme für den Erhalt hessischer Straßen geplant

Schwalm-Eder. In die Sanierung und Verbesserung der hessischen Autobahnen und Bundesstraßen fließt in diesem Jahr so viel Geld wie nie zuvor. Das Bauvolumen klettert im Vergleich zum Vorjahr um über 90 Millionen Euro auf 545 Millionen Euro. Hinzu kommen hohe Investitionen in Landes- und Kreisstraßen.

„In der Summe erreichen wir über 700 Millionen Euro, die dazu beitragen, den Straßenzustand zu verbessern und damit den Verkehr sicherer zu machen“, erklärte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch am Donnerstag in Wiesbaden. Davon werden 35,8 Millionen Euro für insgesamt 43 Bauprojekte im Schwalm-Eder-Kreis verwendet.

„Zahlreiche Abschnitte von Autobahnen und Bundesstraßen weisen inzwischen starke Schäden auf. Das hat zur Folge, dass viele Brücken nur noch eingeschränkt nutzbar sind. Das bedeutet Umwege für den Schwerlastverkehr und Belastungen für die Bürger. Es ist eine gute Nachricht, dass bis 2020 fast zwei Milliarden Euro für die hessischen Autobahnbrücken ausgegeben werden“, so Posch.

Beträge auf hohem Niveau

Auch das Landesstraßenbauprogramm liegt mit 115 Millionen Euro auf hohem Niveau. Bis zu 40 Millionen Euro sind für die Kreisstraßen geplant.

Da in Hessen rund 700 Projekte mit Bautätigkeit anfallen, werden, zusätzlich zum Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil, die DEGES, die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs und -bau GmbH, mit der Abwicklung einiger Projekte betraut.

„Hessen Mobil wird die Rekordsumme von 700 Millionen Euro verbauen und damit Sicherheit und Mobilität in Hessen gewährleisten. Die DEGES wird circa 40 der landesweit 700 Baumaßnahmen übernehmen“, erklärte der Präsident von Hessen Mobil, Burkhard Vieth.

Die höchsten Bauvolumina fallen auf die Kreise Fulda, Werra-Meißner, Hersfeld-Rotenburg und Lahn-Dill.  Bei Großstädten sind die Volumina niedriger: Dort ist Hessen Mobil nur für die freien Strecken zwischen der Bebauung und der Stadtgrenze zuständig.

„Es ist sehr zu begrüßen, dass der Bund seine Verpflichtung zum Erhalt der Verkehrsinfrastruktur ernst nimmt. Er darf aber auch den Aus- und Neubau nicht vernachlässigen“, mahnte Minister Posch abschließend.

Quelle: Heimatnachrichten

 

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