Falsche Behauptungen von Bürgermeister Martin Wagner zu Kasernenkauf

Behauptung von Bürgermeister Martin Wagner in der HNA vom 26.07.

Der Plan Hombergs sei nicht risikoreich und ungewöhnlich, so Wagner, Andere kauften auch. Andere Städte wie Schwalmstadt und Sontra hätten ebenfalls komplett Flächen gekauft, um für die Entwicklung des eigenen Gewerbegebietes allein verantwortlich zu sein.
Die Behauptung von Bürgermeister Martin Wagner zu den Kauf der Kasernen von Sontra und Schwalmstadt ist falsch. Homberg will die Ostpreußen-Kaserne komplett erwerben, daher ist der Kauf  nicht vergleichbar mit den Kasernen in  Sontra und Schwalmstadt. Nach den negativen Berichten in der Presse über den Kasernenkauf, ging man mit einer Zeitungsente in die Offensive.

Der Kauf der Husaren-Kaserne in Sontra wurde durch einen Interkommunalen Gewebepark mit Sontra und den Kommunen Herleshausen und Nentershausen verwirklicht, daher besitzt Sontra kein eigenes Gewerbegebiet auf der Husaren-Kaserne und kann auch nicht über das Gewerbegebiet, wie vom Bürgermeister dargestellt, alleine bestimmen.
Sontra konnte die Husarenkaserne nicht in Eigenregie kaufen, da die finanziellen Mittel fehlten. Der Kauf verzögerte sich auch um mehrere Jahre wegen anfänglich zu hohen Preisvorstellung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Im Februar 2008 wurden in Schwalmstadt 20 Hektar der Harthberg-Kaserne an einem Betrieb für Holzverarbeitung von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gekauft, die restlichen 17 Hektar bekam die Stadt Schwalmstadt in 2009, um ein Gewerbegebiet in Eigenregie zu vermarkten.

Fazit: Die Anderen kauften entweder nur Teilflächen oder gingen einen Interkommunalen Gewebepark ein um das Risiko für die Stadt so gering wie möglich zu halten. Bürgermeister Martin Wagner will mit der Bemerkung, Andere kauften auch, die Bürger in Homberg durch falsche Behauptungen zum Kasernenkauf drängen. Von einen Plan in Homberg, wie im Zeitungsartikel vom Bürgermeister dagestellt, ist eher das Wort Planlosigkeit zutreffend.

In Homberg Efze kann das wirtschaftliche Risiko mit einen Bürgermeister Martin Wagner von der CDU nicht hoch genug sein!