Nur eine Konversionsfläche bringt Solarpark Einnahmen

An Ermittlungen gegen Bürgermeister Martin Wagner hat man sich in Homberg gewöhnt, vorbestraft in 2010 wegen Urkundenunterdrückung und Hauptverantwortlicher für den Bau des Solarparks in 2012 auf dem ehemaligen Übungsgelände der Bundeswehr in Homberg Efze.

Der Schaden liegt nicht bei der Eon Mitte wie die HNA berichtete, sondern bei den Stromkunden, der eine erhöhte Einspeisevergütung für den eingeleiteten Strom und den Anschluss an das Stromnetz für den Solarparkbetreiber in Homberg Efze bezahlt. Ein Planungsbüro und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sichert in 20 Jahren dem Betreiber des Solarparks  Einnahmen von über 19 Millionen Euro, ohne ersichtlichen Nachweis der schwerwiegenden  Beeinträchtigung durch militärische Vornutzung, die eine Konversionsfläche und die resultierende Vergütung nach EEG rechtfertigt.

Schlechte Aussichten für den Solarpark in Homberg Efze, Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugsverdacht

Der Grund für die Konversion eine angebliche Bodenverdichtung auf dem Übungsgelände, die auf Truppenübungsgeländen durch schwere Kettenfahrzeuge hervorgerufen wird, sucht man auf dem Gelände vergebens, keine tiefen Fahrspuren oder Tümpelbildung durch Niederschlagswasser. Hinweise über eine mögliche unrechtmäßige Widmung des ehemaligen Übungsgelände als Konversionsfläche wurden von der Eon Mitte und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Oberaula ignoriert.

Von Eon Mitte kam nach einer schriftlichen Anfrage vom 24.08.2012 zu dem Solarpark lediglich die Mitteilung: „Haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Datenschutzgründen keine Auskünfte zu dem Solarprojekt in Homberg/Efze geben möchten“. Es sollte die Pflicht der Eon Mitte als Netzbetreiber sein, Hinweisen nachzugehen, um Schaden für den Stromkunden zu vermeiden.

Die durch Schafe über Jahrzehnte beweideten Flächen konnten ohne jede Bodenbewegung für den Solarpark verwendet werden, und bestätigt den guten Erhalt der Landschaft. Der Erholungswert für Naturliebhaber durch das direkt angrenzende FFH Gebiet/Vogelschutzgebiet an den Solarpark, der mit Videokameras und Stacheldraht abgesichert wurde, ist Geschichte.

Sollte eine Konversionsfläche für den Solarpark nach Akteneinsicht der Staatsanwaltschaft nicht vorliegen, besteht für den Solarpark keine Verpflichtung zur Abnahme des erzeugten Strom durch den Netzbetreiber, die Einspeisevergütung nach EEG würde gestrichen und für den Solarpark den Rückbau durch den Solarparkbetreiber bedeuten. Der finanzielle Schaden für den Solarparkbetreiber wäre bei angeblichen Baukosten von 11 Millionen Euro erheblich und Schadenersatz für den Betreiber gerichtlich zu klären!

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