Erneuerbare Energien

Gartenhaus reduziert Stromkosten und entlastet die Umwelt

Die installierte Photovoltaikanlage auf dem Gartenhaus mit 5 Kw Leistung reduziert die Stromaufnahme aus dem Stromnetz für das Wohnhaus auf über 40%. Wichtige Aspekte für eine sinvolle Auslegung einer Photovoltaikanlage ist der Jahresverbrauch und die verfügbare Dachfläche.

Eine Photovoltaikanlage leistet einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz, innerhalb von 2 Jahren hat sie bereits die gleiche Menge an Energie selbst erzeugt, die zur eigenen Herstellung benötigt wurde. Bei einer Lebensdauer von über 20 Jahren werden daher weniger als 10 % des Stromertrages im Jahr als Ausgleich für die Herstellung der Photovoltaikanlage benötigt. Die Photovoltaikanlage ist im Vergleich zu den anderen erneuerbaren Energieträgern nach etwa 2 Jahren nicht nur CO2 neutral, es wird gegenüber allen anderen ökologischen  Energieträgern, die durch eine Verbrennung ihre Energie wieder abgeben, kein zusätzliches CO2 an die Umwelt erzeugt.

 Bei der Verbrennung von Holz, Biogas oder auch anderen nachwachsenden Rohstoffen, wird das gespeicherte CO2 in dem Energieträger wieder an die Umwelt  abgegeben. Die Photovoltaikanlage auf dem Gartenhaus spart zum besseren Verständnis umgerechnet jedes Jahr über 500 Liter Heizöl ein, auf einer Dachfläche von 30 m2.

Die unteren Daten beziehen auf die beschriebene Photovoltaikanlage. Standort ist Elfershausen in der Gemeinde Malsfeld.


 

Kennzahlen und Daten der beschriebenen Photovoltaikanlage mit  Eigenversorgung in 2015

 

„Gefahr für Energiewende“

Die Südlink-Trasse ist überflüssig, sagen Felsberger Bürgerinitiative und Bürgermeister

FELSBERG. Wer ja zur Energiewende sagt, muss auch ja zur Stromtrasse Südlink sagen? Das ist Unsinn, finden die Mitglieder der Bürgerinitiative Lebenswertes Felsberg (BI) und Bürgermeister Volker Steinmetz. Im Gegenteil, sagen sie: Die geplante Stromtrasse zementiere althergebrachte Strukturen bei der Energieversorgung und gefährde den Umstieg auf erneuerbare Energien. „Die Fläche ist nur einmal da“, sagt Bürgermeister Steinmetz, „da muss man sich die Frage stellen: Wollen wir sie für Strommasten nutzen oder für Windräder und Photovoltaikanlagen?“

Lieber Windräder statt Strommasten: Das fordern die Mitglieder der Felsberger Bürgerinitiative Lebenswertes Felsberg, aber auch Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz. Die Stromtrasse Südlink sei nicht etwa ein Garant für die Energiewende, sondern gefährde diese sogar. Foto: dpa

Nur Konzerne profitieren

Von der Stromautobahn profitierten nicht die angrenzenden Kommunen, sondern nur die großen Stromkonzerne, kritisiert Hilmar Löber, Vorsitzender der BI. Diesen Konzernen aber gehe es eben nicht darum, die Stromversorgung beispielsweise in Nordhessen zu sichern – sondern darum, Strom zu exportieren, sagt Löbers Stellvertreterin Erika Carstensen-Bretheuer. „Der Stromverbrauch wird bis 2024 um fünf Milliarden Kilowattstunden zurückgehen“, sagt sie. Was hingegen zunehmen werde, sei die Stromproduktion – das sei der wahre Grund für den Bau einer solchen Stromtrasse. Das gehe aus dem Netzentwicklungsplan 2024 hervor.


„Das Wohl der Energiewende hängt nicht von Südlink ab“, ist Carstensen-Bretheuer überzeugt – sie beruft sich dabei unter anderem auf eine Expertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Um die Energiewende voranzubringen, brauche man vor allem ein Einspeise- und Verbrauchsmanagement für die bestehenden Netze – und verbesserte Speichermöglichkeiten. Das Ziel müsse eine dezentrale Stromversorgung sein – dazu leiste Felsberg bereits einen Beitrag mit dem geplanten Bau von Windrädern. Natürlich, räumen Bürgerinitiative und Bürgermeister ein, fehle es zum Teil auch an Akzeptanz für den Bau von Windkraftanlagen. „Aber diese Akzeptanz lässt sich herstellen, wenn man die Bürger finanziell an den Windrädern beteiligt“, sagt Carstensen-Bretheuer.

Hintergrund

Forderungen an die Netzagentur In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern der Magistrat der Stadt Felsberg und die Bürgerinitiative Lebenswertes Felsberg die Bundesnetzagentur dazu auf:

  • alle technischen Möglichkeiten auszunutzen, um elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder beim Bau von Wechsel- und Gleichstromanlagen zu reduzieren
  • die Einhaltung von Abständen zu Gebäuden und Siedlungen bei der weiteren Planung von Südlink sicherzustellen
  • zu prüfen, welche Umweltauswirkungen die Masten der Gleichstromleitungen haben. (jul)

Quelle: HNA

 

Vorhandenes Gasnetz macht SuedLink Trasse überflüssig

Die geplanten Stromtrassen stoßen auf berechtigte Ablehnung bei den Bürgern und bieten keine Versorgungs-sicherheit. Das Offshore-Abenteur mit Anbindung durch die SuedLink Stromtrasse nach Bayern ist durch die hohen Kosten der  Offshore-Windkraft unwirtschaftlich, weitere Kosten und Risiken entstehen für den Verbraucher durch die Offshore-Haftungsregel.

Zu den hohen Kosten bietet die SuedLink Trasse ein lohnendes Ziel für Terroranschläge, eine Sicherung der Trasse bei einer Länge von 800 Km ist unmöglich. Die ökologischen Folgen durch den Eingriff in die Umwelt sind erheblich und eine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung ist nicht ausgeschlossen. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer der als Befürworter der Energiewende galt, versucht durch Auflagen den Bau neuer Windkraftanlagen in Bayern zu unterbinden.

Durch dieses egoistische Handeln werden  Bundesländer durch die Energiewende erheblich mehr belastet als nötig. Nach einer Studie des Bundesverband WindenEnergie e.V. kann Bayern mit 2% Flächennutzung mehr als 90% des Bruttostromverbrauchs mit Windkraftanlagen abdecken, bei gleichzeitigen Ausbau von Gasspeichern wären die geplanten Stromtrassen für Bayern überflüssig.

Stromspeicher sind zu den geplanten Stromtrassen die bessere Alternative, als Beispiel Power-to-Gas die als Schlüsseltechnologie gilt. Bei dem Verfahren wird z.B. Strom von Windkraft- oder Photovoltaikanlagen in Gas umgewandelt, und in das vorhandene Gasnetz eingeleitet. Deutschland besitzt die größten Gasspeicherkapazitäten in ganz Europa, und man fragt sich, aus welchen Grund jetzt eine russische Gazprom einen der wichtigsten deutschen Gasspeicher erwerben kann!


Eine Abschaltung von Windkraftanlagen ist bei Strom-Überangebot durch die Speichermöglichkeit durch Power-to Gas nicht erforderlich. Kosten der EEG die durch Abschaltung von Windkraftanlagen entstehen würden vermieden und den Stromkunden entlasten. Vergleichbare Speichertechniken in der Größenordnung sind in Deutschland nicht vorhanden. Die Stromversorgung in Deutschland kann über die gespeicherte Energie in dem vorhandenen Gasnetz für zwei bis drei Monate aufrecht erhalten werden, vorhandenen Druck- und Pumpenspeicher im Vergleich nur wenige Stunden oder Tage.

Weitere Vorteile der Stromerzeugung durch Power-to Gas ist die Dezentralisierung, vorhandene Kohlekraftwerke werden in naher Zukunft überflüssig, Deutschland wird unabhängig von  Gaslieferungen aus Russland. Haushalte können sich bei Anbindung an das Gasnetz autark mit Strom und Wärme versorgen und nicht verbrauchten Strom einspeisen. Einziger Kritikpunkt der Technik  Power-to-Gas sind die Umwandlungsverluste, die sich je nach Verwendung zwischen 46%-70%  bewegen, aber durch Weiterentwicklung der Technik sind aber geringere Umwandlungsverluste zu erwarten.

Quelle: Audi

Das Power-to-Gas eine Zukunftstechnologie ist beweist Audi mit dem Bau einer Power-to-Gas Anlage  in 2013 und einer Leistung von 6 MW. Nach Berechnungen von Audi kann die Anlage jährlich 1500 Fahrzeuge umweltfreundlich mit einer Fahrleistung von 15000 Km versorgen. Selbst E.ON. als Energieversorger investiert in die Technik und besitzt eine Anlage mit 2 MW und plant weitere Anlagen.

Windkraftgegner die keine Alternativen zu einer umweltverträglichen Energieversorgung bieten aber auf Zerstörung der Landschaften durch Windkraftanlagen hinweisen, sollten sich  Gebiete ansehen an denen sich der Braunkohletagebau durch die Landschaften frißt.

Ganze Ortschaften verschwinden durch Umsiedelung der Bewohner, um möglichst günstigen Strom zu generieren auf Kosten von Landschaft und Umwelt. Begünstigt wurde der Abbau von Braunkohle erst durch Preisverfall der CO2-Zertifikate, umweltfreundliche Gaskraftwerke aber aus angeblichen Kostengründen abgeschaltet. Die Folge, Deutschland schafft es durch Misswirtschaft und Gewinnmaximierung der großen Energieversorger die Stromerzeugung durch Braunkohle auf den höchsten Stand nach 1990 zu bringen.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Das EEG-Gesetz zur Förderung von  erneuerbaren Energien  wurde in 2004 neu überarbeitet, und es war schon in der Zeit kein Geheimnis, dass durch den geplanten Zubau von Photovolotaik- und Windkraftanlagen ein Überhang an der Strombörse entsteht. Der Preisverfall durch Überangebot an der Strombörse wurden nicht von den erneuerbaren Energien verursacht, sondern von Kohle- und Atomkraftwerken die durch schlechte Regelbarkeit der Leistung, Überhang an der Strombörse produzieren.

Es darf nicht vergessen werden, für Strom aus den erneuerbaren Energieen besteht eine Abnahmeverpflichtung nicht für Kohle- und Atomstrom. Die EEG-Umlage ist eigentlich eine Kohle- und Atomstrom Umlage, die den großen Energieversorgern weiter Einnahmen auf Kosten der Umwelt sichert. Gewinner ist der Staat, der auf die EEG-Umlage auch noch die Mehrwertsteuer aufschlägt und zusätzliche Milliarden einnimmt.

 

Zweckverband befasst sich mit Windkraft am Wildsberg

Malsfeld. Ab dem 15. März wird das Regierungspräsidium Kassel die angekündigten Vorrangflächen für Windräder im Kreis veröffentlichen. Anschließend sind die Pläne im Internet einsehbar. Dort können auch Einwände hinterlegt werden, kündigte die Behörde an.

Mit einer der Vorrangflächen hat sich in der vergangenen Woche bereits der Zweckverband Mittleres Fuldatal befasst. Verbandsvertreter aus den Städten und Gemeinden Felsberg, Malsfeld, Spangenberg, Melsungen und Morschen stellten erste Überlegung zur Vorrangfläche Wildsberg an. Dort könnten möglicherweise elf Windräder aufgestellt werden, erklärte Verbandsvorsitzender Herbert Vaupel. Dabei biete es sich an, dass der Zweckverband zusammen mit der geplanten Fulda-Eder Energie GmbH & Co. KG (Fee) in der Sache eine Bürgergenossenschaft anstoße.

Altgedientes Windrad in Malsfeld-Ostheim: Die Anlage an der Autobahn 7 aus der Froschperspektive. © Archivfoto: Zerhau

Die infrage kommenden Windräder seien in der Regel 190 Meter hoch und kosteten zwischen drei und vier Millionen Euro, erklärte der Vorsitzende der Verbandsversammlung Volker Wagner. Die Pachterlöse für den Landesbetrieb Hessen-Forst, dem Eigentümer der meisten Flächen, beliefen sich auf 55.000 bis 80.000 Euro pro Jahr. Von den Erlösen könnten möglicherweise auch die Städte und Gemeinden im Zweckverband profitieren, weil sie unter anderem ihre Infrastruktur zur Verfügung stellten.

Bürgerbeteiligung hat sich auch die noch zu gründende Fee auf ihre Fahnen geschrieben. Man werde es nicht versäumen, sich als Pachtinteressent ins Spiel zu bringen, erklärte am Samstag Mario Gerhold zu den Überlegungen des Zweckverbandes. Gerhold ist Sprecher der neun Städte und Gemeinden, die in Kürze die Fee gründen wollen.

Die Vorrangfläche Wildsberg ist umgeben von den Ortschaften Adelshausen, Mörshausen, Bergheim, Eubach, Altmorschen, Heina, Binsförth und Malsfeld. Sie ist laut Regierungspräsidium 214 Hektar groß, die Windgeschwindigkeit liege bei bis zu 6,5 Meter pro Sekunde. (lgr)

Quelle: HNA

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