Solarpark in Homberg nicht auf Konversionsfläche nach EEG

Die Stadt Homberg Efze gab dem Planungsbüro BIL in Witzenhausen den Auftrag die Flächen auf dem Kasernengelände zu bewerten. Das Planungsbüro beurteilte die Flächen als überwiegend schwerwiegend beeinträchtigt, und kam zu der Erkenntnis, die Flächen sind daher als Konversionsflächen im Sinne des Erneuerbaren Energie Gesetz  (EEG) anzusehen.


Stichhaltige Beweise einer Konversionsfläche nach EEG auf der geplanten  Fläche für den Solarpark sucht man in dem Gutachten vergebens. Ohne dieser Beurteilung ist der Netzbetreiber nicht verpflichtet den eingeleiteten Strom abzunehmen, die Vergütung richtet sich dann nach Angebot und Nachfrage, eine Wirtschaftlichkeit des Solarparks ist nicht möglich. Für die Fa. Baysolar AG und den Bürgermeister Martin Wagner war die Aussage des Planungsbüros unbezahlbar.

Das Bild zeigt die Konversionsfläche vom 24.03.2012, die Belastung ist eindeutig!

Nach Telefonat mit dem Planungsbüro BIL gab ich meine Verwunderung über das Gutachten bekannt, eine Wiese wird als Konversionsfläche bezeichnet auf der 38 Jahre lang Schafe weideten und nach Fertigstellung dürfen die Schafe weiter auf der Fläche ihre Arbeit verrichten.
Das Planungsbüro teilte mir mit, man habe die angegebenen Daten zur Beurteilung der Konversionsflächen auf dem ehemaligen Kasernengeländes von der Stadt Homberg Efze erhalten, ob eine Vergütung nach EEG vorliegt ist von der Clearingstelle abhängig.

Nach einer solchen Aussage durch das Planungsbüro ist eine Vergütung nach EEG für den Solarpark in Homberg unverantwortlich!


Treibende Kraft die BImA, um den Ladenhüter Kasernengelände in Homberg Efze durch einen Solarpark aufzuwerten. Der ausstehende Bürgerentscheid in Homberg Efze spielt bei der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) scheinbar keine Rolle, Bürgerrechte werden hier mit Füßen getreten, denn die BImA geht bei dem Bürgerentscheid von einer Mehrheit für den Kauf des Kasernengeländes aus.


Die Ausschreibung von Homberg Efze wurde von der BImA übernommen, ohne eigener Ausschreibung wurde der  Pachtvertrag mit der BaySolar AG unterzeichnet, und betätigt sich gleichzeitig als Handlanger der chinesischen BaySolar AG um die höhere Einspeisevergütung nach EEG für die BaySolar AG zu erhalten, denn die Stadt Homberg Efze kann durch den ausstehenden Bürgerentscheid zum Kauf des Kasernengeländes keinen Pachtvertrag abschließen.


Der Gewinner ist auf jeden Fall der chinesische Modulhersteller BaySolar, die Module werden direkt von BaySolar auf eigenen Solarpark verbaut und BaySolar kann ohne Zwischenhandel einen höheren Gewinn an den Modulen erzielen,  zusätzlich erhält der Modulhersteller BaySolar die Einspeisevergütung für 20 Jahre garantiert.

Deutsche Solarfirmen können nicht mit den Angeboten einer chinesischen BaySolar mithalten weil man von den chinesischen Modulen abhängig ist, die Folge sind Kündigungen von Mitarbeitern weil Aufträge für Solarparks fehlen, die Pleitewelle deutscher Modulhersteller ist bekannt.

Die Darstellung von Frank Geerken zu dem Energieverbrauch der Stadt Homberg Efze in der HNA von jährlich 8 MW, und man wäre fast autark durch den Solarpark, kann nur als Aprilscherz gelten. Der Stromverbrauch von 8 MW entspricht im Jahr den Verbrauch von 2 Familien, autark über den Solarpark ist man auch nicht im Sommer, oder man ist am Abend mit Kerzenlicht zufrieden. Die Angaben von Frank Geerken brauchen einen nicht zu wundern, der Solarpark in Homberg Efze ist das erste Projekt.

 

 

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