Zweckverband befasst sich mit Windkraft am Wildsberg

Malsfeld. Ab dem 15. März wird das Regierungspräsidium Kassel die angekündigten Vorrangflächen für Windräder im Kreis veröffentlichen. Anschließend sind die Pläne im Internet einsehbar. Dort können auch Einwände hinterlegt werden, kündigte die Behörde an.

Mit einer der Vorrangflächen hat sich in der vergangenen Woche bereits der Zweckverband Mittleres Fuldatal befasst. Verbandsvertreter aus den Städten und Gemeinden Felsberg, Malsfeld, Spangenberg, Melsungen und Morschen stellten erste Überlegung zur Vorrangfläche Wildsberg an. Dort könnten möglicherweise elf Windräder aufgestellt werden, erklärte Verbandsvorsitzender Herbert Vaupel. Dabei biete es sich an, dass der Zweckverband zusammen mit der geplanten Fulda-Eder Energie GmbH & Co. KG (Fee) in der Sache eine Bürgergenossenschaft anstoße.

Altgedientes Windrad in Malsfeld-Ostheim: Die Anlage an der Autobahn 7 aus der Froschperspektive. © Archivfoto: Zerhau

Die infrage kommenden Windräder seien in der Regel 190 Meter hoch und kosteten zwischen drei und vier Millionen Euro, erklärte der Vorsitzende der Verbandsversammlung Volker Wagner. Die Pachterlöse für den Landesbetrieb Hessen-Forst, dem Eigentümer der meisten Flächen, beliefen sich auf 55.000 bis 80.000 Euro pro Jahr. Von den Erlösen könnten möglicherweise auch die Städte und Gemeinden im Zweckverband profitieren, weil sie unter anderem ihre Infrastruktur zur Verfügung stellten.

Bürgerbeteiligung hat sich auch die noch zu gründende Fee auf ihre Fahnen geschrieben. Man werde es nicht versäumen, sich als Pachtinteressent ins Spiel zu bringen, erklärte am Samstag Mario Gerhold zu den Überlegungen des Zweckverbandes. Gerhold ist Sprecher der neun Städte und Gemeinden, die in Kürze die Fee gründen wollen.

Die Vorrangfläche Wildsberg ist umgeben von den Ortschaften Adelshausen, Mörshausen, Bergheim, Eubach, Altmorschen, Heina, Binsförth und Malsfeld. Sie ist laut Regierungspräsidium 214 Hektar groß, die Windgeschwindigkeit liege bei bis zu 6,5 Meter pro Sekunde. (lgr)

Quelle: HNA

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