Melsungen

Regiotram kommt gut an

Verkehrsverbund meldet Plus bei Fahrgästen – Neue Haltestelle hat sich bewährt

MELSUNGEN. Immer mehr Melsunger fahren mit der Regiotram und nutzen die neue Zustiegsmöglichkeit an der Bartenwetzerbrücke. Das hat eine Erhebung des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) ergeben. So seien die Fahrgastzahlen innerhalb eines Jahres um fast 20 Prozent gestiegen.


In Melsungen hält die Regiotram seit einem halben Jahr an zwei Stellen: dem Bahnhof und der Bartenwetzerbrücke.„Die neue Regiotram-Station bewährt sich“, sagt Wolfgang Dippel, Geschäftsführer des NVV.

Laut Zählungen steigen allein an der neuen Station 450 Fahrgäste täglich ein und aus. Damit sei man sehr zufrieden, denn ursprünglich hatte der NVV mit 300 bis 350 Fahrgästen gerechnet. Dass es sich dabei nicht nur um eine Verteilung der Fahrgäste auf nun zwei Haltestellen handelt, zeigt ein Blick auf die Gesamtentwicklung der Fahrgastzahl: Diese stieg in Melsungen seit Anfang 2011 bis November überdurchschnittlich stark von 837 auf 1004 Fahrgäste pro Tag an. Dagegen habe die Steigerungsrate in den Vorjahren nur sechs bis sieben Prozent betragen.

Viele Neukunden

Der NVV geht aufgrund dieser Zahlen davon aus, dass bereits nach sechs Monaten eine große Zahl von Neukunden gewonnen wurde. „Damit setzt sich ein positiver Trend fort, denn seit 2007 sind die Nutzerzahlen der Regiotram in Melsungen inzwischen um fast 47 Prozent von 682 auf 1004 gestiegen“, erklärt der Verkehrsverbund.

Diese positive Entwicklung bestätige, dass sich die Investitionen in das System Regiotram gelohnt hätten und auch weiterhin lohnten. Durch den ausgebauten Bahnhof, der neuen Station Bartenwetzerbrücke und dem Umbau des Bahnhofsgebäudes mit Information und Café sowie dem Neubau des zentralen Omnibusbahnhofes durch die Stadt biete Melsungen nach Abschluss aller Bauprojekte eine sehr gute, komfortable Infrastruktur, um den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

 

Schon jetzt gehöre die Stadt mit den beiden Haltepunkten und mehr als 2200 ein- und aussteigenden Fahrgästen bei der Regiotram und den Cantus-Zügen in Nordhessen zu den am stärksten frequentierten Bahnhöfen neben Kassel, Bad Hersfeld, Bebra, Schwalmstadt Treysa und Wabern.
Der NVV kündigt auch für das kommende Jahr Zählungen der Fahrgäste an. Denn in der Regel dauere es zwei Jahre, bis neue Haltepunkte etabliert seien und die Kunden sich an das neue Angebot gewöhnt hätten. (gör)

Quelle: HNA

 

Melsunger Ortsteile bekommen DSL

Melsungen. DSL-unterversorgte Gebiete gehören im Bereich Melsungen bald der Vergangenheit an.

Im Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Melsungen installiert das Unternehmen OR Network derzeit DSL Glasfaserleitungen Richtung Kehrenbach. Dabei werden alte Wasserleitungen, die seitens der Stadtwerke nicht mehr benötigt werden, für die Glasfaserstränge genutzt. So soll es schon bald im Ortsteil Kehrenbach eine 16000 DSL Leitung geben.

DSL schon bald für alle: V.l.: Max Rosen - Projektmanager OR Network, Melsungens Bürgermeister Dieter Runzheimer, Ortsvorsteher von Kehrenbach Günther Schmoll, der Melsunger Bauamtsleiter Martin Dohmann und Katja Bayer - Marketing OR Network Foto: Pudenz

Melsungens Bürgermeister Dieter Runzheimer möchte, dass die Menschen “happy user” sind. Der Rathauschef weiter: ” Ich möchte, dass richtig was rüber kommt”. Die bisherige Leitung gab gerade mal eine Geschwindigkeit von 365 Megabyte pro Sekunde her. Bereits im ersten Quartal, so erhofft sich Kehrenbachs Ortsvorsteher Günther Schmoll, “sollen alle Interessierten Haushalte ihren schnellen Anschluss haben”. Das hofft auch Max Rosen von OR Network: “Das, was die Stadt Melsungen hier geleistet hat, ist nicht üblich und schon gar kein Standard. Es ist einzigartig”, lobte der Projektmanager das Vorhaben.

Auch andere Ortsteile

Neben Kehrenbach werden weitere Ortsteile Melsungens folgen. Röhrenfurth, Günsterode und Schwarzenberg werden bald über Richtfunk erreicht werden. Adelshausen, Kirchhof und Kehrenbach über Glasfaserleitungen. Je nach Tarif ist in beiden Fällen eine DSL-Geschwindigkeit von bis zu 16000 Megabytes pro Sekunde möglich.

Knallende Leitungen

Die kleinen Baustellen, welche man dieser Tage in der Carl Braun Strasse in Melsungen sieht, deuten bereits auf den DSL-Fortschritt hin. Die Ausbaukosten von rund 185.000 Euro werden von der Stadt Melsungen getragen, wobei das Land Hessen diese Maßnahmen mit 33720 Euro fördert.

In allen Melsunger Ortsteilen heißt es also bald: Unterversorgte Gebiete Ade. Der Wunsch von “happy user” Runzheimer wird demnach bald in Erfüllung gehen: “Ich möchte, dass es in der Leitung richtig knallt…”.

Quelle: Heimatnachrichten

 

Zweipfennigsbrücke Melsungen

Die Zweipfennigsbrücke wurde 1890 von einen Bürgerverein erbaut für eine kürzere Verbindung vom Bahnhof zu dem Stadtteil Melsungen. Bei Überquerung der  Brücke  war ein „Brückengeld“ von 2-Pfenning zu entrichten um die Brücke zu finanzieren. Der Zoll zur Überquerung der Brücke wurde von 1891 bis 1920 erhoben.

Der Zustand der Zweipfennigsbrücke an der Fulda in Melsungen ist nicht zu beschreiben, Verfall an allen Ecken und Enden. Verankerungen für das Geländer liegen frei, Treppenstufen lösen sich in ihre Bestandteile auf, der Unterbau für die Treppenstufen ist fast nicht vorhanden. Die Träger unter der Brücke sehen auch nicht besser aus, und der Austausch ist umgehend erforderlich.

Das Bürgerbüro Melsungen wurde am 31.3. telefonisch über den schlechten Zustand der Zweipfennigsbrücke informiert,  der Bauamtsleiter wurde nicht telefonisch erreicht, daher wurde meine Telefonnummer  notiert und ein Rückruf durch den Bauamtsleiter vereinbart. Einen Rückruf gab es aber nicht, daher Weitergabe der Informationen und Bilder an die Heimatnachrichten.

Wenn man jetzt den Artikel in den  Heimatnachrichten und die Äußerung über den Zustand der Brücke von dem Bauamtsleiter liest, kann man sich nur wundern. Wichtige Informationen werden im Bürgerbüro Melsungen nicht weitergegeben, und ob die Brücke noch statisch in Ordnung ist, kann nur ein Sachverständiger feststellen. Erstaunlich ist, die Schäden an den Brückenträgern wurde von der Stadt Melsungen noch nicht festgestellt und sind in der Ausschreibung nicht enthalten.

Brücken unterliegen einer Brückenprüfung nach DIN 1076 die einer einfachen Bauwerkprüfung alle 3 Jahre und einer Hauptprüfung alle 6 Jahre vorsieht. Die Zweipfennigsbrücke in Melsungen wurde in dem Zustand nicht alle 3 Jahre von einem Sachverständigen überprüft, der Grund ist scheinbar klamme Kassen der Stadt Melsungen, hier handelt man grob fahrlässig.

Die Sanierung der Zweipfennigsbrücke wird ein vielfaches mehr kosten gegenüber einer regelmäßigen Wartung. Die Zeiten haben sich auch nach 1890 nicht geändert, die Brücke ist immer noch der kürzeste Fußweg vom  Bahnhof zur Stadtmitte.

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