Melsungen

 

Bartenwetzerstadt wächst

Einwohnerstatistik: 15 Menschen mehr leben in Melsungen als vor einem Jahr

MELSUNGEN. Ein Plus von 15 Einwohnern weist die Statistik zur Jahresmitte 2012 für Melsungen aus. Auf den ersten Blick nicht viel, doch in Zeiten einer sich verringernden Bevölkerung, ist das durchaus bemerkenswert. Damit ist Melsungen mit allen Stadtteilen auf 14 345 Einwohner angewachsen. Davon sind 98 Kinder unter einem Jahr im Zweitraum zwischen Juli 2011 und Ende Juni 2012 gemeldetworden: 55 Jungen und 43 Mädchen.


Dieses Plus bei der Gesamteinwohnerzahl verteilt sich ganz unterschiedlich auf die Kernstadt und die Stadtteile, und es gibt auch Bereiche, in denen weniger Menschen leben als im Vergleichszeitraum Juli 2010 bis Juni 2011. So etwa in Günsterode, Kehrenbach, Kirchhof, Obermelsungen, Schwarzenberg und in Melsungen rechts der Fulda. Dagegen sind Adelshausen, Röhrenfurth und Melsungen links der Fulda gewachsen. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist die Steigerung in Röhrenfurth mit 14 Menschen am größten. Das mag mit dem Neubaugebiet und auch mit der Grundschule und ihrer Ganztagsbetreuung zusammenhängen. Die Kernstadt (links und rechts der Fulda) zählt 22 Menschen mehr.

Mehr Singles als Paare

6850 Männer und Frauen sind verheiratet oder wohnen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft zusammen. 7495 Menschen sind Singles. Die meisten der nicht Verhei(5505 Männer und Frauen).
Die teilt sich auf in links und rechts der Fulda, und die Statistik zeigt mengenmäßig einen großen Unterschied: links der Fulda leben 3889 Menschen, rechts der Fulda sind es 6301. Dort ist auch der Ausländeranteil mit 347 Menschen deutlich niedriger als links der Fulda (Altstadt) mit 466. Das sind 36 mehr als vor einem Jahr.
Ein Mann mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit lebt in Kehrenbach, ein weiterer in Günsterode, wo es aber auch zwei Ausländer weiblichen Geschlechts gibt. In Adelshausen gibt es sechs Ausländer, in Kirchof 13, in Obermelsungen zwölf, in Röhrenfurth sieben und in Schwarzenberg 22.

Religionen

Die meisten Melsunger gehören der evangelischen Kirche an: insgesamt 8691 Männer, Frauen und Kinder. Zur katholischen Religion bekennen sich 1731 Menschen. Die zweitgrößte Gruppe in der Statistik finden sich unter „Sonstige“: Muslime, andere christliche Konfessionen und Menschen, die keiner Glaubensgemeinschaft angehören. Das sind 3923. Fast alle sind in der Kernstadt gemeldet (3197 Menschen).

Kinder

Bei der Zahl der Kinder untter einem Jahr gibt es einen leichten Tend nach oben. Waren es im Kalenderjahr 2010 nur 86 Jungen und Mädchen, so wurden 2011 bereits 95 Kinder angemeldet (Neugeborene und Zuzüge).
Zwischen Januar und Ende Juni dieses Jahres sind es schon 52 Kinder, die im Bürgerbüro gemeldet wurden.

(bmn)

Das sagt der Erste Stadtrat

15 Einwohner mehr freut auch Ersten Stadtrat Fritz Voit, der momentan den Bürgermeister vertritt. Mögliche Gründe könnten die gute Verkehrsanbindung Melsungens sein und die gute Infrastruktur. Kindergärten mit kostenfreier Betreuung, alle Schulformen vor Ort, zahlreiche Vereine und Sportmöglichkeiten zählt Voit als Pluspunkte auf.
Auch das Betreute Wohnen in Innenstadtnähe habe neue Einwohner angezogen. Die gute pädagogische Arbeit im Röhrenfurther Kindergarten und der Grundschule seien als Argument genannt worden, als er Neubürger begrüßte. Dass es bei der ausländischen Bevölkerung ein Plus von 19 gegenüber dem Vorjahr gibt, führt Voit auf die gute Beziehung der Deutschen zu den Türken zurück. Andere Ausländer seien leichter zu integrieren, weil sie zumeist einer christlichen Religionsgemeinschaft angehören.
(bmn)

Quelle: HNA

 

Mut machen für aktives Alter

Melsunger Seniorentage bieten Informationen, Mitmachgelegenheiten und Raum für Gespräche

MELSUNGEN. Mut machen und die vielfältigen Möglichkeiten des Älterwerdens aufzeigen – das sollen die zweiten Melsunger Seniorentage, die am Wochenende des 21. und 22. April in der Kulturfabrik angeboten werden. Ein Team von Profis und ehrenamtlich Engagierten hat die Seniorentage unter Führung von Seniorenbeauftragter Marén Feldhaus organisiert.
„Es ist nicht immer lustig, älter zu werden, aber es ist auch kein Grund, sich in ein Mauseloch zu verkriechen“, sagt Ilona Braun, die zweite Vorsitzende des Fördervereins für ein zukunftsfähiges Melsungen, der zu den Unterstützern der Seniorentage gehört. Das Alter sollte aktiv gestaltet werden – wichtig sei, mit der Vorbereitung früh anzufangen, sind sich die Organisatoren der Seniorentage einig.

Foto: Schäfer-Marg

Die Macher der zweiten Melsunger Seniorentage: unten von links: Barbara Schäfer (evangelische Kirchengemeinde Melsungen Land), Erster Stadtrat Fritz Voit, Erika Thein (katholische Kirchengemeinde), mittlere Reihe: Gerhard Schuster (Messebau Knauf Kassel), Sandra Scholz (Pfarrerin evangelische Kirchengemeinde), Marion Viereck (Seniorenbeirat Stadt Melsungen), oben: Karin Roß (Fleischerei Roß), Ilona Braun (Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen), Marén Feldhaus (Seniorenbeauftragte).

Festvortrag

Bei den Seniorentagen soll auf die vielfältigen Aspekte des Älterwerdens eingegangen werden. Das zeigt auch das Programm: Tipps zur richtigen Pflege und zum Umgang mit Demenz sowie zu Gesundheitsfragen gehören ebenso dazu wie sportliche Angebote, Tanz und Vorträge zu rechtlichen Fragen. Den Festvortrag am Samstag ab 13.30 Uhr hält Professor Dr. Annelie Keil: Ihr Thema ist „Älterwerden als biografischer Auftrag, sich dem Leben zu stellen – zwischen Krankheit und Gesundheit, Krise und Glück“.


Für Gespräche soll es mehr Raum geben als bei der Premiere der Seniorentage vor zwei Jahren. „Die Besucher sind sehr kommunikativ“, hat Marén Feldhaus festgestellt. Ein von ehrenamtlichen Helfern der Melsunger Kirchengemeinden betriebenes Café und die von der Fleischerei Roß angebotene Suppenküche sollen den Gesprächswünschen auf vergrößerter Fläche Rechnung tragen. Vor zwei Jahren hatten etwa 2000 Menschen aus der gesamten Region um Melsungen die Seniorentage besucht. Ein schöner Anfangserfolg, der in diesem Jahr getoppt werden soll: „Wir rechnen mit mehr Gästen. Das Baby muss ja wachsen“, sagt Feldhaus. Damit das klappt, wurden alle Bürgermeister und Tourist-Informationen in der Region über die Veranstaltung informiert und können sie bewerben.


Dass Seniorentage Zukunft haben zeigt vielleicht eine Zahl: Schon jetzt gibt es im Stadtgebiet von Melsungen mehr als 800 Menschen, die über 80 Jahre alt sind. Über 50 ist vermutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Die Kulturfabrik liegt zwar ein wenig außerhalb. Das soll jedoch niemanden vom Besuch abhalten: Das Taxiunternehmen Jens Marggraf bietet Fahrten aus der Stadt und den Stadtteilen zum vergünstigten Fahrpreis von zwei Euro an.
Anmeldungen unter Telefon 05661/1220. Auch Jugendliche helfen bei den Seniorentagen: Mitglieder des Jugendparlaments fungieren als Lotsen über die von vielen Firmen bestückte Ausstellung und und geben Tipps, wo welche Veranstaltung zu finden ist.

Quelle: HNA

 

 

Ostern war richtig bunt: Eine Woche volles Programm bei den Ferienspielen

Melsungen. Gut 40 Kinder haben ihre Osterferien bei den Kinderferienspielen des Melsunger Jugendtreffs mit Spiel, Spaß, Bildung und jede Menge Action begonnen.

Am Montag, verwandelte sich die Haspel nach einem gemeinsamen Frühstück in eine kunterbunte Bastelwerkstatt. Der Oster-Wahnsinn wütete und es wurden Eierbecher aus Holz und aus Papier, Holzhasen, Frühlingsblumenschachteln bemalt und mit Glitzer verziert. Zwischendurch konnte man sich im oberen Stock der Haspel mit Werwolf-, Halligalli- oder einem anderen kurzweiligen Gesellschaftsspiel eine Bastelpause gönnen.

Im Reich der Worte: Die Melsunger „Haspel-Kids“ probierten im Mitmach-Museum „Wortreich“ in Bad Hersfeld vieles aus. Foto: kk

Dienstag war dann Wandern und Sport angesagt. Am Mittwoch gingen alle im Mitmachmuseum „wortreich“ in Bad Hersfeld im „Reich der Worte“ auf Erkundungstour. Diese kleine Reise darf man ausdrücklich selbst gestalten, im wortreich ist Mitmachen erwünscht!

Schon im Foyer der Wissens- und Erlebniswelt erwartet den Besucher die erste Mitmach-Station, eine Rohrpost, die von unten direkt in die Ausstellungsetage im 1. Stock führt. Von unten leitet dann ein „roter Faden“ nach oben wo sich über 80 Stationen verstecken, die erprobt werden wollen. So waren alle Kids eingeladen zu spielen, zu erzählen, zuzuhören, kreativ zu sein und Spaß zu haben!

Die Ausstellung thematisiert aktuelle Themen aus dem Alltag, aber auch erstaunliche Phänomene aus der Sprachforschung. Spannende Medientechniken werden ebenfalls aufgegriffen und können spielerisch ausprobiert werden. Neben Medienstationen mit Filmen, Hörspielen und kurzen Computeranwendungen, sind auch einfache mechanische Geräte dabei, die mit dem Körper bedient werden wollen.

„Ich bin eigentlich kein Fan von Museen aber dieses Museum ist echt super, weil man alles Anfassen und Ausprobieren kann“, resümierte der jugendliche Betreuer Delil Gündüz. Auch das Fazit der Kids lautete durchweg:  „Da will ich noch mal hin.“ Donnerstag war Badetag: Planschen, Wettspielen und natürlich Schwimmen im Melsunger Hallenbad mit der Möglichkeit, ein Schwimmabzeichen zu machen.    (atb)

Quelle: Heimatnachrichten

 

Zur Tafel, bitte! – Die Organisation hat neue Leitung

Melsungen. Die Melsunger  Tafel geht mit neuer Leitung frisch ans Werk. Kürzlich kam die neue Leitung bereits zu ihrer ersten Sitzung zusammen, um über die Arbeit der  Tafel zu beratschlagen.

Gemäß der Ordnung der Melsunger Tafel wird die Leitung  alle zwei Jahre neu zusammengesetzt, die Teamleitungen werden gewählt und weitere Mitarbeitende durch den Vorstand Diakonisches Werk im Schwalm-Eder-Kreis als Träger der Tafel berufen.

Melsunger Tafel ist unter neuer Leitung.

Zum Leitungsteam gehören als gewählte Mitglieder: Töns Lahmann, Leiter des Fahrdienstes, Barbara Schäfer, Leiterin im Sortierdienst und Waltraud Paar, Leiter des Ausgabedienstes. Durch den Vorstand des Diakonischen Werkes wurden Walter Eckhardt, Dr. Klaus Eichenhofer und Katrin Herb berufen. Pia Hast, die diese Aufgabe bisher gemeinsam mit Ralf Schäfer wahrgenommen hatte, wurde zur Koordinatorin der Melsunger Tafel benannt. Pfarrerin Margret Artzt vom Diakonischen Werk im Kreis bedankte sich bei allen für die Bereitschaft.
Als nächste Öffentlichkeitsaktion ist die Beteiligung beim Familientag am 6. August im Melsunger Schlosspark geplant. Dort wird das Leitungsteam mit einem Kaffee- und Kuchenbüffet die Tafelarbeit präsentieren und weitere Helfer werben.

Mitarbeiter und Helfer werden jederzeit benötigt. Interessierte können sich melden unter: 05661/926232 oder 0173/7630450.

Quelle: Homberger-Anzeiger

 

Einkaufen zu festen Zeiten

Jeden Dienstag und Donnerstag öffnet der Laden der Tafel in Melsungen seine Türen

Melsungen. An jedem Dienstag- und Donnerstagvormittag herrscht in dem kleinen Tafelladen in Melsungen reges Treiben. Die ehrenamtlichen Fahrer schleppen etliche mit Essen gefüllte Kisten aus ihren kleinen Kühltransportern in den Verkaufsraum. Dort werden die gespendeten Produkte auf ihre Haltbarkeit überprüft, und auf Kühlschränke und Regale verteilt.


Um das Abholen, Sortieren und die Ausgabe der Lebensmittel kümmern sich bei der Melsunger Tafel 82 ehrenamtliche Mitarbeiter. Bei allen Produkten im Tafelladen handelt es sich um Lebensmittelspenden von Geschäften aus der Region. Wie für jedes andere Lebensmittelgeschäft, gelten auch für die Tafel Hygienevorschriften. Deren Einhaltung wird in regelmäßigen Abständen vom Gesundheitsamt überprüft.
Wer als Kunde zur Melsunger Tafel kommt, muss zunächst einen Berechtigungsschein von der Arge oder dem Jobcenter vorweisen. Zweimal im Monat darf man dann zum „Einkaufen“ in den Tafel-Laden kommen.

Reges Treiben: Wolfgang Siegmund, Pia Hast, Heide Renner, Klaus Eichenhofer, Barbara Schäfer und
Ilona Weisel beim Einsortieren der gespendeten Waren.

Foto: V. Koch

„Um die 560 Personen werden pro Monat bei uns mit Lebensmitteln versorgt“, sagt die Koordinatorin der Melsunger Tafel, Pia Hast. Davon seien 210 Kinder und Jugendliche. Um die Anzahl von Kunden bewältigen zu können, sind diese in zwei Gruppen aufgeteilt. „Die Kunden haben eine feste Uhrzeit für ihren Einkauf“, erklärt Pia Hast.

Bei der Einteilung der Gruppen wird besonders darauf geachtet, dass Leute aus den selben Städten und Dörfern gemeinsam zur Tafel fahren können. In Spangenberg bezahlt die Katharinenstube ein Sammeltaxi für die Fahrten zur Tafel nach Melsungen. Jeden Dienstag und Donnerstag werden sechzig Abholer gegen eine Gebühr von einem Euro mit Obst, Gemüse, Brot, Fleisch und Milchprodukten versorgt.
„Im Grunde sind wir zufrieden mit dem, was wir unseren Kunden anbieten können, würden uns aber über mehr Milchprodukte, Öl, Zucker und Mehl freuen“, sagt Pia Hast. Das Angebot der Tafel stelle laut Hast keine Vollbevorratung für ihre Kunden dar. Vielmehr sei die Lebensmittelausgabe eine Art Unterstützung.
„So können unsere Kunden ihr Geld für andere Dinge sparen.“

Die Melsunger Tafel in Zahlen

Seit 2005 versorgt die Tafel in Melsungen Menschen mit Lebensmitteln. Träger ist das Diakonische Werk Schwalm-Eder. Zu den Kunden gehören neben Arbeitsuchenden auch die so genannten Aufstocker. Dazu zählen alleinerziehende Mütter, Singles und Renter, denen trotz festem Einkommen nicht genug Geld zur Verfügung steht. Waren es vor sieben Jahren noch rund 450 Kunden bei der Tafel, so ist die Zahl bis Dezember 2011 auf 568 gestiegen. Seit ihrer Gründung wurden bei der Melsunger Tafel circa 482 Tonnen Lebensmittel ausgegeben. Im vergangenen Jahr konnte jeder Kunde im Schnitt 16 Kilogramm Waren mit nach Hause nehmen.
(yvk)

Quelle: HNA

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