Erziehung in der Natur

Zauberwald der Guxhagener Kindertagesstätten feierte sein zehnjähriges Bestehen

ALBSHAUSEN. Sinneserfahrungen sammeln, in der Natur sein und die Bewohner des Waldes kennenlernen: Das
sind nur einige der Dinge, die Kinder im Zauberwald lernen – und zwar schon seit zehn Jahren. Viele Besucher waren
gekommen, um den Geburtstag der Einrichtung zu feiern.

Geschmückt mit dem, was die Natur hergibt: Irene Paulisch (Erzieherin Kita Sonnenwiese) schminkt
bei der Zehn-Jahres-Feier des Zauberwaldes die vierjährige Lilli Proll mit Blüten.
Foto: Maier

Der Zauberwald liegt bei Albshausen in der Nähe des Forsthauses. Er wird von den Guxhagener Kindertagesstätten Sonnenwiese und Träumeland genutzt. „Die Kinder sollen die Natur mit allen Sinnen spüren“, erklärt Marion Kunz,Leiterin der Kita Sonnenwiese. Sie sollen auch begreifen, dass sie nur Gäste in der Natur sind und anständig mit ihr umgehen. Die beiden „Waldfeen“ Ellen Fehr und Petra Kruhm kümmern sich um die kleinen Entdecker.Genutzt wird nicht nur der Wald an sich. Ein Barfußpfad, ein Labyrinth und viele andere Ideen sollen das Lernen fördern.

Das Konzept habe sich im Laufe der Jahre bewehrt, sagt Kunz. Auch bevor es den Zauberwald gab, seien die Kitas mit den Kindern an einzelnen Tagen in den Wald gefahren, erinnert sich Marion Kunz. Daraus entstand die Idee, den Wald regelmäßig für die Erziehung zu nutzen. Zusammen mit den Elternbeiratsvorsitzenden und Förster Udo Lippke haben sie sich damals auf die Suche nach einem geeigneten Platz begeben. Carola Hofmann-Albrecht, Vorsitzende des Elternbeirats Träumeland, gab schließlich den Tipp für den jetzigen Ort. „Im Schwalm-Eder-Kreis war es damals ein Pilotprojekt“, sagt
Kunz. (ema)

Quelle: HNA