Jung und Alt vereinen

Matthias Lambach ist neuer Jugendmitarbeiter der Kirchengemeinde Beiseförth-Malsfeld

BEISEFÖRTH/MALSFELD. Er ist der Neue in der Kirchengemeinde Beiseförth-Malsfeld: Matthias Lambach tritt zum 1.Februar das Amt des Jugendmitarbeiters an. Vorgänger André Teumer-Weißenborn wurde im Dezember feierlich verabschiedet.
„Ich genieße intensive Gespräche und gemeinsamen nach Lösungen zu suchen“, sagt Lambach. „Mich interessieren einfach Menschen und cool ist, dass ich das auch als Beruf machen kann. Dadurch bekomme ich auch ganz viel Energie zurück.“ Energie zieht der 32-Jährige auch aus seinen Hobbys: ob beim Fuß-, Basketball- und Gitarrespielen oder beim Lesen –besonders mag er Fantasybücher.

„Mich interessieren einfach Menschen.“

Lambach, der in Wuppertal geboren ist, zog mit etwa acht Jahren mit seiner Familie nach Melsungen. Nach dem Schulabschluss absolvierte er bei der Kreissparkasse Melsungen eine Ausbildung zum Bankkaufmann, danach studierte er Soziale Arbeit in Würzburg.
Dort arbeitete er ab 2007 in der ambulanten Jugendhilfe. „Ich habe Familien in Krisensituationen betreut. Das ist zwar ein anderes Arbeitsfeld als die Jugendarbeit, aber beides ist spannend“, erzählt der 32-Jährige.

Foto: Grenzebach



Und Erfahrung in der Jugendarbeit bringt Lambach mit: Er war lange aktiv bei Ten Sing Malsfeld, tatkräftig im Jugendkreis dabei, hat den Kindergottesdienst in Melsungen mitgestaltet und war engagiert im Projekt „jackass4jesus“.
„Durch diese Arbeit kenne ich schon viele Jugendliche oder jetzige Konfirmanden hier“, sagt Lambach. Zuletzt zog es ihn, seine Frau und seine beiden dreiund sechsjährigen Töchter wieder zurück in ihre nordhessische Heimat.

 

 

„Und dann habe ich die Stellenausschreibung des Jugendmitarbeiters der Kirchengemeinde Beiseförth-Malsfeld gelesen. Habe mich regulär darauf beworben, hatte sofort ein Vorstellungsgespräch und zeitnah die Zusage bekommen“, sagt der ehemalige Melsunger. Zwischen den Jahren ist die Familie nun mit Sack und Pack von Würzburg nach Beiseförth umgezogen und fühlt sich schon recht wohl dort. Vieles ist ihnen ja auch vertraut. „Die Struktur der Jugendarbeit schätze ich hier sehr“, sagt Lambach. „Daher ist es erstmal wichtig für mich, alles so zu machen, wie es ist und auch zu schauen, was läuft gut  hier.“ Er wolle ganz klassisch mit Jugendkreis, Jungschar, Kindergottesdienst und Ferienprojekten starten.


Besonders wichtig ist ihm aber, dass er immer Rückmeldung erhält: Er will wissen, wenn etwas nicht gut läuft –aber auch, wenn es gut läuft. „Ich will im Team arbeiten und nicht als einzelner Jugendmitarbeiter“, sagt er. Weiter liegt ihm die Verbindung von Jung und Alt am Herzen. „Wie muss Kirche gestaltet sein, dass Kirche alle Altersspektren im Ort zusammenfasst?“ Dieser Frage will Lambach nachgehen.

Quelle: HNA