Viel Holz, viel Platz

Mit einem bunten Fest wurde die neue Fuldatalhalle eingeweiht

Malsfeld. Mit der Einweihung der neu errichteten Fuldatalhalle ging am Samstag ein lang gehegter Wunsch vieler Malsfelder in Erfüllung. Auch die Jüngsten feierten mit beim bunten Eröffnungsfest am Strauchgraben: Die Kinder der Kinderturngruppe vom TSV Malsfeld führten zu den Klängen von „Bob der Baumeister“ ihre Version vor, wie das hölzerne Bauwerk errichtet errichtet worden ist.

Fleißige Handwerker: Unter dem Motto „Bob, der Baumeister“ zeigten Jungen und Mädchen der TSV-Kinderturngruppe auf der Bühne ihre Version vom Hallenbau. Fotos:  Hubele

Ortsvorsteherin Erdmute Schirmer führte gemeinsam mit Marion Karmann durch das Programm zur Eröffnung. Wenn man alle Baumstämme aneinander reihen würde, die in der Fuldatalhalle verbaut wurden, reichten sie über eine Strecke von zehn Kilometern, erzählte Erdmute Schirmer.

Von der Planung bis zum Bau vergingen lediglich zwei Jahre. „Wir haben Glück gehabt“, konstatierte Bürgermeister Herbert Vaupel. Denn ob das Vorhaben jetzt, nach Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise, noch genehmigt worden wäre, sei fraglich.

Umwelt-Staatssekretär Mark Weinmeister freute sich, dass durch die Holzständerbauweise nicht nur nachwachsende Rohstoffe aus der Region verbaut wurden, sondern dass auch Firmen aus dem Landkreis zum Zuge gekommen seien. Marion Karmann, Regionalmanagerin beim Zweckverband Mittleres Fuldatal, betonte, dass sich Investitionen in die Jugend noch immer ausgezahlt hätten. Schulleiter Frank Eberlein von der Astrid-Lindgren Schule Malsfeld freut sich, dass ab dem heutigen Montag der Schulsport jetzt direkt in Malsfeld stattfinden kann. Bisher fuhren die Schulkinder nach Ostheim in die Hochlandhalle: „Da blieben von zwei Schulstunden nur noch vierzig Minuten für den eigentlichen Schulsport übrig“, sagte Eberlein.

840 Personen können in der neuen Mehrgenerationenhalle Platz finden: „Da feiern wir in diesem Jahr unseren Kreisseniorentag“, kündigte Landrat Frank-Martin Neupärtl an.

„Die Halle ist wunderschön“, urteilte Elfriede Renner. Jetzt könne nicht nur die Gymnastik in der Halle stattfinden, auch das Seniorencafé Malsfeld habe mehr Raum zur Verfügung. Denn die nächste große Feier stehe vor der Tür mit dem Fest zum 60-jährigen Bestehen des VdK am 24. Juni.

Auch Sonja Böse äußerte sich erfreut darüber, dass mit der Eröffnung der neuen Halle viel an Fahrerei wegfalle. Denn die Mutter fuhr bisher nicht nur ihre eigenen, sondern auch oft Nachbarkinder zum Sport nach Ostheim.

„Ich finde die Halle sehr gut gelungen“, meinte sie; „sie sieht von außen gar nicht so groß aus, wie sie innen wirklich ist.“ (zzh) Hintergrund

Quelle HNA