Keine Verbesserung der Verkehrssicherheit an Kreuzung

Bei der Erneuerung der Straße von Hilgershausen zur Landstraßenkreuzung in Richtung Dagobertshausen, Elfershausen und Gewerbegebiet Ostheim wurde nicht an eine Verbesserung der Verkehrssicherheit gedacht.

Der letzte Verkehrsunfall geschah am 17.05.2012 gegen 20:40 Uhr mit Personenschaden, der Unfall wurde aber nicht in den Medien veröffentlicht. Es ist schon mehr als bedauerlich, dass nach den schweren Unfällen in der Vergangenheit an der Kreuzung wenigstens eine Versetzung der Straße von Hilgershausen um einige Meter durchgeführt wurde.
Durch die Versetzung wäre der Verkehr von Hilgershausen und auch aus Richtung Dagobertshausen gezwungen vor der Überquerung der Landstraße die Geschwindigkeit zu verringern und anzuhalten.

Ein Anstieg der Unfälle an der Kreuzung ist durch die Sanierung der Straße aus Hilgershausen nicht ausgeschlossen.

Mit mehr Warnhinweisen wird die gefährliche Verkehrssituation an der Kreuzung nicht behoben, ist aber für das Land Hessen und den Schwalm-Eder die günstigste Lösung.

Fazit: Die Veranwortlichen haben eine gute Möglichkeit verschlafen, die Verkehrssicherheit an der Kreuzung zu erhöhen. Wenn die Mittel für ein Verbesserung der Verkehrssicherheit wegen zu hoher Kosten nicht freigegeben werden, ist das schon mehr als ärgerlich. Die Unfallopfer dieser Landstraßenkreuzung sollten mal  befragt werden, ob man Verständnis für ein solches Verhalten hat.
Durch Verkehrsunfälle entstehen volkswirtschaftliche Schäden von etwa 1.000.000. Euro mit Todesfolge, bei einer leichten Verletzung über 4500 Euro, Schwerverletze verursachen volkswirtschaftliche Kosten von über 100.000 Euro. Der Volkswirtschaftliche Schaden setzt sich zusammen aus Behebung der Infrastruktur, Behandlung der Opfer, Ausfall der Verletzten oder getöteten Personen die nicht mehr am Produktionsprozess teilnehmen können.